Aus im Pokal: Wacker vergibt doppelte Führung

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Schalding (grün) wirft Wacker aus dem Pokal

Der Traum vom Viertelfinale ist geplatzt. Im Regionalliga-Duell zwischen Wacker Burghausen und dem SV Schalding musste sich die Wolf-Truppe knapp geschlagen geben. Die Gäste agierten am Dienstagabend einen Tick cleverer.

Der Traum vom Viertelfinale ist geplatzt. Im Regionalliga-Duell zwischen Wacker Burghausen und dem SV Schalding musste sich die Wolf-Truppe mit 2:3 knapp geschlagen geben. Die Gäste agierten am Dienstagabend einen Tick cleverer.

Aus der Wacker-Arena berichtet Max Böning

Eine Rechnung war noch offen. Sicher auch aus den Ligaspielen, doch da war noch dieser Pokal in der vorletzten Saison: Am 30. April 2014 kam es das letzte Mal im Toto-Cup zum Duell Burghausen gegen Schalding-Heining, daheim am Reuthinger Weg behielt die damals niederklassige Mannschaft gegen den Drittligisten die Oberhand – auch wenn es im Vorjahr ein Halbfinale war. In der heimischen Wacker-Arena hatte der SVW nun die Chance auf die Revanche.

Wacker kommt besser ins Ostbayern-Derby

Die Hausherren nahmen auch früh das Zepter in die Hand, mit dem Rückenwind vom Auswärtssieg in Fürth (0:2) setzte Marius Duhnke nach nur 120 Sekunden den ersten Torschuss ab – noch zu harmlos. Zehn Minuten später dann schon der erste Treffer: Ebelings Schuss konnte Schaldings Schlussmann Werner Resch nur nach vorne abwehren, erst im zweiten Versuch landete das Spielgerät im Netz der Truppe von Mario Tanzer, Innenverteidiger Hingerl behielt vor dem Kasten die Nerven.

Burghausen drückte auch nach dem 1:0 aufs Tempo. Die Aktivposten Christoph Schulz und Marcel Ebeling starteten immer wieder gefährliche Angriffe über die linke Flanke, Kapitän Burkhard ordnete das Spiel. Daniel Hofstetter verpasste in der Folge eine feine Hereingabe nur knapp mit dem Kopf.

Mit Rotation ins Viertelfinale?

Nach einer knappen halben Stunde die Gäste aus der Dreiflüssestadt erstmals ernsthaft im gegnerischen Strafraum, doch Pillmeier scheiterte an Miha Tetickovic, der heute im Tor für Alex Eiban stand. Insgesamt vier Änderungen nahm Coach Uwe Wolf vor, rotiert wurde also wie bei den „Großen“ in Pokal-Wettbewerben.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Einer der wenigen Ballbesitzphasen der Passauer, Brückl narrte die Abwehr der Burghauser und versenkte das Leder ins lange Eck aus etwa 20 Metern (36.). Nur vier Minuten später gingen die Wackeraner wieder in Front: Christoph Schulz ließ seinen Gegenspieler lässig aussteigen und schlenzte den Ball ins lange Eck. Fast mit dem Schlusspfiff gelang dem SVS der erneute Ausgleich. Michael Pillmeier gewann sein Laufduell, umkurvte den Wacker-Goalie, der Rest war kein Problem für den Schaldinger-Knipser – 2:2 der Pausenstand.

Schalding wie ausgewechselt

Nach dem Seitenwechsel die Gäste plötzlich um einiges aktiver, Mario Tanzer hatte in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden. Denn obwohl die Hausherren alles im Griff hatten, konnte Schalding mit dem 2:2 mithalten – und in der 62. Minute sogar in Führung gehen. Klasse Zuspiel auf „Pille“ Pillmeier, der einige Meter marschierte und flach von der rechten Seite einschob. Wacker eiskalt erwischt.

Die Gäste, die über die Stationen Ostermünchen und Sturm Hauzenberg ins Achtelfinale marschiert waren, agierten nach dem 2:3 gleich deutlich defensiver. Jetzt musste die Wolf-Truppe wieder Akzente setzen. Noch 15 Minute zu spielen, der eingewechselte Valonis Kadrijaj alleine vor Resch, doch der Keeper konnte parieren.

Hitzige Schlussphase in der Arena

Viele Fouls auf beiden Seiten, tapfere Burghauser, die bis zum Schluss kämpften. Doch auch die letzte Ecke des SVW in der dritten Minute der Nachspielzeit brachte nichts mehr ein. Schalding, das einfach effektiver war, steht unter den letzten acht, Wacker ist raus.

 

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