„Hat sich als eine attraktive Spielklasse etabliert“

Regionalliga Bayern: BFV verschickt Zulassungsunterlagen an 55 Klubs

Szene aus der Ligapokal-Partie zwischen Wacker Burghausen und dem TSV Buchbach.
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Szene aus einem Spiel zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem TSV Buchbach.

Die Bewerbungsunterlagen für die Regionalligasaison 2021/22 erhielten zuletzt 55 Klubs, darunter auch alle Dritt- und Bayernligisten. „Die Regionalliga Bayern aber hat sich in jedem Fall als eine attraktive Spielklasse etabliert“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.

Auch wenn der Fußball im Freistaat pandemiebedingt nicht rollen kann, so richtet sich der optimistische Blick in die Zukunft: Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat den bayerischen Drittligisten FC Ingolstadt 04, SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München, FC Bayern München II und Türkgücü München, allen aktuellen bayerischen Regionalligisten sowie den Vereinen der beiden Bayernligen Nord und Süd die Regionalliga-Bewerbungsunterlagen für die Saison 2021/22 zukommen lassen.

BFV-Schatzmeister Faltenbacher: „Die Regionalliga Bayern steht für Stabilität“

Die Unterlagen gingen an insgesamt 55 bayerische Klubs. Für die wegen der Corona-Pandemie nicht ausgetragene Spielzeit 2020/21 in der Regionalliga Bayern hatten sich zuletzt 33 Klubs beworben. „Die Regionalliga Bayern steht für Stabilität, ihre Klubs haben seit der Liga-Gründung im Jahr 2012 gezeigt, was es heißt, verantwortungsvoll zu wirtschaften und gleichzeitig sportlich zu überzeugen“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern verantwortlich und zudem Vorsitzender der Zulassungskommission ist: „Von den bis dato acht Meistern haben sieben den Sprung in die 3. Liga geschafft und konnten sich ohne sportliche Rückschläge etablieren, das alleine spricht für sich. Inwieweit die andauernde Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Zahl der Vereine hat, die am jetzt gestarteten Zulassungsverfahren teilnehmen, müssen wir abwarten. Die Regionalliga Bayern aber hat sich in jedem Fall als eine attraktive Spielklasse etabliert, die ebenso Heimat für ambitionierte Klubs auf dem Weg in den Profifußball ist, aber auch jungen Zweitvertretungen zur sportlichen Weiterentwicklung verhilft und für jene Vereine das Maß der Dinge ist, deren vorderstes Ziel es ist, höchstmöglich auf Amateurebene vertreten zu sein.“

Am 3. Mai erhalten die Vereine ihre Zulassungsbescheide

Neben der sportlichen Qualifikation müssen die Vereine im jetzt angestoßenen Verfahren auch die Zulassungsvoraussetzungen des BFV erfüllen, um für die bayerische Amateur-Spitzenliga zugelassen zu werden. Bis zum 12. März (12 Uhr) müssen die Bewerbungsunterlagen der Regionalliga-Vereine beim BFV eingegangen sein, für die Bayernligisten und die bayerischen Drittligisten gilt eine Frist bis zum 9. April (12 Uhr). Am 3. Mai erhalten die Klubs dann voraussichtlich die Zulassungsbescheide.

Pressemitteilung BFV

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