Reichenberger: "Ich musste ein Zeichen setzen"

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Mario Reichenberger ist nicht mehr Trainer des FC Töging

Ex-Töging-Trainer begründet seinen Rücktritt

Seit Samstag ist Mario Reichenberger nicht mehr Trainer des FC Töging. Nach der Niederlage in Hallbergmoos war der 40-Jährige zurückgetreten.

Der FCT, mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, hat zuletzt vier Spiele in Serie verloren und am gestrigen Freitag mit 0:4 in Hallbergmoos erneut enttäuscht.

"Die Jungs sind total verunsichert"

Im Gespräch mit beinschuss.de hat sich Reichenberger nun zu seinem Entschluss geäußert: "Ich wollte, ja ich musste ein Zeichen setzen. Es herrscht im Umfeld Unruhe, das wirkt sich auf die Mannschaft aus. Die Jungs sind total verunischert, so konnte es nicht weitergehen."

"Der Verein liegt mir sehr am Herzen, es gibt hier wahnsinnig viele Menschen, die alles für den FC Töging geben. Aber durch die permanenten Probleme kann die Mannschaft nicht in Ruhe arbeiten, ich musste einfach handeln", ergänzte Reichenberger, der bereits als Spieler und Trainer der Zweiten beim FC fungierte.

"Es geht hier nur gemeinsam. Das müssen alle verstehen"

"Und wenn einer in solch einer Phase ein Zeichen setzen muss, dann der Trainer. Allen muss jetzt klar werden, dass es hier nur gemeinsam geht. Das hat dieser tolle Verein auch verdient".

Den Entschluss habe er bereits in der Halbzeitpause in Hallbergmoos gefasst, schon in den Vortagen "hatte ich ein entsprechendes Gefühl".

Es gibt keinen Plan B

Noch vor kurzem hatten Trainer und Verein vereinbart, dass die Zusammenarbeit mindestens bis zum Winter fortgesetzt wird. "Die Ereignisse in den letzten Wochen lassen mir aber keine Wahl", so Reichenberger abschließend.

Harald Bichmlmaier, erst vor wenigen Tagen als Trainer der zweiten Mannschaft installiert, wird das Team übernehmen.

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