TuS Rosenberg erhält Sonderpreis für Integration

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Der Bayerische Fußball Verband (BFV) hat den Rosenberger Sportverein mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Im Münchener Varieté-Theater fand bereits zum 19. mal die Ehrenamtspreisverleihung des Bayrischen Fußballverbandes statt. Dabei wurde der TuS Rosenberg für seine herausragenden Verdienste bei der Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen geehrt. Aktiv ist der Verein in der Kreisliga AM/WEN Süd. Für Sportwetten Fans, die gerne auf Spiele der bayerischen Ligen wetten möchten, bietet sich unter anderem der Buchmacher 888Sports an. Neukunden werden hier mit einem sehr attraktiven Wettbonus belohnt.

Insgesamt 6 bayerische Vereine ausgezeichnet

Für ihren Einsatz vergab der BFV an sechs Vereine einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wurden neben dem TuS auch die Vereine FT Starnberg, TSV Monheim, FC Salzweg, die FT Würzburg und den TSV/DJK Wiesentheid. Nach Ansicht des Verbandes zeichnen sich die Klubs durch ihren unermüdlichen Einsatz für eine bessere Integration aus. So suchen die Vereine bewusst den Kontakt zu Aufnahme- und Flüchtlingsheimen. Neben dem Sammeln von Kleidung und Schuhen wurden verschiedene Spendenaktionen durchgeführt und die Bevölkerung für die Probleme von Flüchtlingen sensibilisiert. Auf diese Weise ist es in besonderem Maße gelungen Vorbehalte abzubauen. Auch bei sprachlichen Probleme halfen die Klubs weiter und integrierten die fußballbegeisterten Asylsuchenden in den laufenden Spiel- und Trainingsbetrieb.

Fußball leistet wichtige Hilfe bei der Integration

In einem Punkt waren sich bei der Veranstaltung alle Teilnehmer einig. In seiner Rede stellte BFV Präsident Rainer Koch heraus, dass der Fußball die mit Abstand größte Integrationsbewegung in Deutschland sei. In den Vereinen fänden alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Bildung, Religion oder Hautfarbe eine Heimat. Das Thema Einwanderung gewinne in Deutschland immer mehr an Bedeutung, sodass sich alle Beteiligten noch stärker mit dem Thema Integration befassen müssen. Wie dies in der Praxis funktionieren kann hätten die sechs Preisträger in besonderer Art und Weise bewiesen.

Für den TuS Rosenberg nahmen die beiden Vorstände Jürgen Wyrobisch und Werner Biersack, den Preis aus den Händen von Jimmy Hartwig entgegen. Der ehemalige Fußballprofi ist war in seiner Eigenschaft als DFB Integrationsbotschafter anwesend. Während seiner Karriere spielte er unter anderem für den Hamburger SV und 1860 München. Die Verantwortlichen bekundeten, dass dieser besondere Preis Ansporn sei, sich auch in Zukunft Asylbewerber, Flüchtlinge sowie andere in Not geratene Menschen einzusetzen.

Integration wird bei der TuS Rosenberg großgeschrieben

Beim oberpfälzischen Verein trainieren insgesamt acht Jugendliche aus verschiedenen Krisengebieten dieser Welt mit. Auf Einladung des Klubs trainieren Asylbewerber im Alter von16 und 17 Jahre in der B-Jugend des Vereins mit. Insbesondere die B-Jugendlichen der SG Rosenberg/Traßlberg machen jugendlichen Flüchtlingen den Einstieg einfach. Das Team stellt sowohl die Fußballschuhe wie auch Trainingsanzügen und Trikots zur Verfügung. Viele mussten die Ermordung von Eltern und Angehörigen miterleben oder dienten als Kindersoldaten. Der Fußball gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, zumindest für eine gewisse Zeit ihre Sorgen zu vergessen und einfach nur mit Gleichaltrigen Spaß beim Fußball zu erleben.

Der Bayerische Fußball Verband setzt sich ebenfalls für die Integration, Chancengleichheit und Fairness ein und wurde hierfür unter anderem mit dem 2014 mit dem Deutsch-türkischen Freundschaftspreis "Kybele" ausgezeichnet.

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