Schluß mit "Zuckerguss" - Nichts zu verlieren

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Wie soll man aus Sicht des TSV 1860 Rosenheim mit dem BFV-Pokal-Achtelfinale gegen Wacker Burghausen umgehen. Last oder Ballast?

Wie soll man aus Sicht des TSV 1860 Rosenheim mit dem BFV-Pokal-Achtelfinale gegen Wacker Burghausen umgehen. Last oder Ballast?

Die Ausgangslage ist klar. Der TSV ist krasser Außenseiter. Mit dem SV Wacker kommt ein Regionalligist ins Jahnstadion, der nicht nur eine Klasse höher spielt, sondern auch in der letzten Woche beim Last-Minute-Sieg über die "Schnüdel" aus Schweinfurt ordentlich Selbstvertrauen getankt hat.

Bei den Sechzigern hingegen könnte die Lage kaum gegensätzlicher sein. Vorletzter Platz in der Bayernliga, von Selbstvertrauen kiene Spur.

Trotzdem wollen die Rosenheimer den Pokal als Chance waren, um auch in der Liga wieder in die Spur zu kommen. "Der Pokal ist Zubrot. Natürlich wäre ein Sieg und ein Weiterkommen viel Wert, aber drei Punkte am Samstag gegen Dachau wären mir mehr wert", sagte Siegmund im Gespräch mit beinschuss.

Aus Highlight wird Nebensache

Anpfiff im Jahnstadion ist am Mittwoch um 18 Uhr, personell könnte die Lage aus Sicht des TSV besser sein. Chris Wallner droht verletzungsbedingt auszufallen, Markus Einsiedler ist auch fraglich. Raphael Obermaier ist im Urlaub und Rückkehrer Moustapha Salifou ist noch nicht spielberechtigt.

Der Fokus liegt ohnehin nicht auf dem BFV-Pokal. "Wir müssen endlich in der Liga punkten. Wir haben lange Zuckerguss über uns gegossen, die Realität sieht anders aus."

Siegmund hat damit alles gesagt. Wacker wird zur Nebensache, obwohl ein echtes Highlight ansteht. Ob letztlich daraus Last oder Ballast wird, entscheidet sich nicht am Mittwoch. 

 

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