Schulz einstimmig im Amt bestätigt

+

Bernd Schulz bleibt Kreis-Vorsitzender und Kreisspielleiter des Fußballkreises Inn/Salzach. Das ergab die Abstimmung beim Kreistag im Rosenheimer KuKo.

83 anwesende Vereine mit insgesamt 145 Delegierten bestätigten den Großkarolinenfelder am Freitagabend einstimmig in seinem Amt. „Ich werde mein Amt auch in Zukunft zum Wohl der Vereine ausüben und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, wird Schulz nach der Wahl auf der BFV-Homepage zitiert.

Als neuer Kreisjugendleiter wurde Bernhard Hellmich aus Jettenbach bestimmt. Er übernimmt das Amt von Peter Switilek. Sepp Kurzmeier als Kreisschiedsrichterobmann und Carmen-Jutta Gardill als Mädchenfußball-Beauftragte erhielten ebenso das Vertrauen der Vereine. Stephan Bierschneider soll als Sportgerichtsvorsitzender ebenfalls Mitglied im Kreisausschuss bleiben. Diese Personalie muss nach dem Verbandstag im Sommer allerdings noch durch den BFV bestätigt werden.

Vier der fünf auf dem Kreistag vorgestellten Ideen zu Veränderungen im Spielbetrieb wurden von den Klubvertretern befürwortet: Und zwar erstens die Möglichkeit des freiwilligen Spielklassenwechsels in eine niedrigere Liga, zweitens das erweitere Zusatzspielrecht im Hallen-, Senioren- und Freizeitfußball sowie drittens die Einführung einer „Fair Play Liga“ im Bereich der U9-Junioren. Außerdem sprachen sich die Vereine dafür aus, den Saisonbeginn der unteren Spielklassen im August um ein oder zwei Wochen nach hinten zu verschieben. Das muss allerdings erst noch der Bezirkstag absegnen. Abgelehnt wurde dagegen der Vorschlag von flexiblen Mannschaftsgrößen in den beiden untersten Amateurspielklassen.

Im Rahmen des Kreistages hielt BFV-Präsident Dr. Rainer Koch außerdem ein Grundsatzreferat. „Die Belastung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter wird immer größer, die finanziellen Spielräume werden kleiner, steuerliche Regelungen komplizierter, die Arbeitszeiten unregelmäßiger und die Lebensstile immer vielfältiger. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es nicht einfach, ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden“, sagte der Poinger, der außerdem eine Bilanz der Verbandskampagne „Pro Amateurfußball“ vorstellte.

Zurück zur Übersicht: Magazin

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare