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„Macht viele von uns sprachlos“

Bei A-Klassenspiel zusammengebrochen: Bayerische Fußballgemeinschaft trauert um Schiri

 „Das Ableben von Martin macht viele von uns sprachlos“ - Thomas Unger, Bezirksvorsitzender Bezirk Oberfranken
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„Das Ableben von Martin macht viele von uns sprachlos“ - Thomas Unger, Bezirksvorsitzender Bezirk Oberfranken

Tragische Szenen spielten sich am vergangenen Freitagabend (22. April) auf einem Fußballplatz in Bayern ab. Bei einem A-Klassen-Duell brach plötzlich der Schiedsrichter zusammen, trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen war dem Spielleiter nicht mehr zu helfen. Er verstarb im Krankenhaus.

Zell - Dieses A-Klassenspiel wird allen Beteiligten für alle Zeit in trauriger Erinnerung bleiben. Das Duell zwischen der SG Stockenroth/Zell und dem FC Saaletal Berg am vergangenen Freitag nahm ein tragisches, vorzeitiges Ende. Völlig unerwartet brach der 71-jährige Schiedsrichter Martin Braun auf dem Feld zusammen und verstarb wenig später im Krankenhaus. Die genaue Todesursache ist derzeit noch unbekannt.

Der Schock im Fußballkreis Selb sitzt tief. „Unsere Gedanken drehen sich um unseren geschätzten Sportkameraden Martin Braun. Wir bleiben in tiefer Trauer und wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser Zeit. Man wird ihn nicht vergessen und wir wollen ihn so in Erinnerung behalten, wie wir ihn kannten. Als fröhlichen und gern gesehenen Kameraden, der mit seinem Einsatz dem Ehrenamt längst verloren geglaubtes Ansehen verlieh. Ruhe in Frieden lieber Martin“, äußerte sich zum Beispiel die SG Stockenroth/Zell auf Facebook. Der 71-Jährige sei oft zu Gast in Zell gewesen und habe auch zu den Ehrengästen gehört, als der SC Zell sein 70-jähriges Jubiläum feierte.

Große Trauer und Fassungslosigkeit

„Mit Martin Braun hat der Fußball in der Region einen engagierten Mitstreiter verloren, der mit seinem Einsatz weit über das normale Engagement für ein Hobby hinausgegangen ist“, schreibt das Fußballportal anpfiff.info. Der Ehrenamtsbeauftragte des Spielkreises Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel hinterlasse ein große Lücke.

Besonders fassungslos und bestürzt ist man auch bei Brauns Heimatverein, wo der gebürtige und stets frohgesinnte Rheinländer nach einer Zwischenstation in Bayreuth vor knapp 35 Jahren seine neue Heimat gefunden hat. „Wir waren natürlich alle geschockt und sind zutiefst traurig“, erzählt Thomas Lang, der Vorsitzende der Kickers Selb, am Rande des Landesligaspiels seines Vereins gegen Türkspor Nürnberg gegenüber frankenpost.de.

Wir verlieren einen großartigen Freund und Menschen, der sich jahrzehntelang für die Geschehnisse des Selber Fußballs mitverantwortlich zeichnete“, sagte Stadionsprecher Wolfgang Achtziger am Samstag vor einer Schweigeminute.

mz

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