Zwischenrunde in der Rosenheimer Gabor-Halle

Sparkassenpokal 2018: Die "glorreichen Sechs" stehen fest

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Die Priener(grau) werden auch am Freitag mit von der Partie sein - im Gegensatz zu den von ihnen besiegten Westerndorfern(rot) und den im Hintergrund sitzenden Emmeringern(grün) mit ihren zahlreichen Schlachtenbummlern.
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Rosenheim - Die Zwischenrunde beim Sparkassenpokal 2018 ist Geschichte. An einem wahren Marathon-Sonntag wurden in der Rosenheimer Gabor-Halle die sechs Teilnehmer ermittelt, welche am Freitagabend an gleicher Stelle um den prestigeträchtigen Cup ringen werden. Der zweimalige Finalist TSV Emmering wird nicht dabei sein - nach tollen Teilnahmen 2016 und 2017 mussten die Emmeringer diesmal früh die Segel streichen. Der haushohe Favorit hingegen zauberte besonders auf - nicht wenige auf den Rängen der Halle ließen sich zu der Aussage hinreißen, dass sie einen derart spielstarken TSV 1860 Rosenheim noch nicht erlebt hätten. Außerdem dabei am "Final Friday": SB Rosenheim, SV Bruckmühl, TuS Prien, TSV Breitbrunn-Gstadt und SV Ostermünchen.

Der Sparkassenpokal war auch diesmal schon zur Zwischenrunde wieder ein Zuschauerrenner. Wie gewohnt gaben die Tribünen der Gaborhalle ringsherum ein tolles Bild ab - über den Tag verteilt waren es mehr als 800 Menschen, welche sich das Rosenheimer Traditionsturnier nicht entgehen lassen wollten.

Die drei Vorrundentage im Rückblick

Seit dem 16. Dezember läuft der Sparkassenpokal 2018. Wie die Vorrundengruppen 1-3 liefen, könnt Ihr HIER nachlesen.

Wie der zweite Vorrundenspieltag am 23. Dezember mit den Gruppen 4-6 ablief, erfahren Ihr HIER.

Die Vorrunde des Sparkassenpokals komplettierten die Vorrunden 7 und 8, welche am 30. Dezember ausgetragen wurden. Wer sich wie qualifizieren konnte, lest Ihr HIER.

Alles zu den Mannschaften die bei der Zwischenrunde dabei waren, könnt ihr HIER noch einmal nachlesen.

6 aus 18 - Modus der Zwischenrunde

Jede der drei Sechser-Zwischenrundengruppen 1-3 war zusätzlich in zwei Dreiergruppen, sogenannte Untergruppen, aufgeteilt. Innerhalb einer jeden Sechsergruppe sah das Prozedere dann wie folgt aus:

In den beiden Dreier-Untergruppen der Sechsergruppe spielte zunächst jeder gegen jeden - also jedes Team zweimal. Nach diesen insgesamt sechs Spielen (jeweils drei in jeder Untergruppe) schieden dann die Letztplatzierten der Untergruppe aus dem Turnier aus.

Die in der Untergruppe verbleibenden vier Mannschaften spielten, quasi als "Abschluss-Vierergruppe", die restlichen noch ausstehenden Spiele der vormals sechs Teams starken Gruppen 1-3 zu Ende. Da die bereits gegeneinander absolvierten Partien "mitgenommen" (und die Resultate gegen bereits ausgeschiedene Gegner "gestrichen") wurden, hatte dann auch in dieser dezimierten Zwischenrundengruppe schließlich jeder gegen jeden gespielt.

Die Gruppenersten und -zweiten der Vierergruppen 1-3 qualifizierten sich dann für die mit Hochspannung erwartete große Endrunde des Sparkassenpokals, welche am Freitag, dem 12. Januar, mit insgesamt sechs Mannschaften ebenfalls in der Gabor-Halle ausgetragen wird.

Sparkassenpokal Zwischenrunde 2018

Zwischenrunde 1

1. SV Söchtenau

          

4. TuS Raubling

2. SV Bruckmühl

5. SB DJK Rosenheim

3. SV DJK Kolbermoor

6. TSV Bernau

In Untergruppe A der Zwischenrunde 1 machte Kreisliga-Spitzenteam SV Bruckmühl gleich im Auftaktmatch eine Ansage. Mit einem satten 6:0 wurde ein chancenloser SV Söchtenau vom Parkett gefegt. Durch den Turniermodus bedingt, waren die Söchtenauer somit sofort unter Druck – und nach einem 2:4 gegen Bezirksligist SV DJK Kolbermoor schnell ausgeschieden. Im Duell der beiden Mannschaften, die beide vorerst im Turnier verblieben, zeigte der SVB erneut seine Klasse auf dem Hallenboden und schlug die Kolbermoorer mit 2:1.

Untergruppe A:

Söchtenau - Bruckmühl 0:6

Söchtenau - Kolbermoor 2:4

Bruckmühl - Kolbermoor 2:1

Zwischentabelle:

1. Bruckmühl 8:1 Tore, 6 Punkte

2. Kolbermoor 5:4, 3

3. Söchtenau 2:10, 0

Untergruppe B sah zunächst einen knappen 3:2 Erfolg des SB DJK Rosenheim über den TuS aus Raubling. Die Raublinger erreichten zwar im zweiten Match gegen den TSV Bernau nur ein 2:2 Unentschieden, blieben aber dank des hauchdünn besseren Torverhältnisses auch mit diesem vorerst einen Zähler weiter im Turnier – da der SBR die Bernauer mit 2:1 schlug und damit zum besten Team des Trios avancierte.

Untergruppe B:

Raubling - SB Rosenheim 2:3

Raubling - Bernau 2:2

SB Rosenheim - Bernau 2:1

Zwischentabelle:

1. SB Rosenheim 5:3, 6

2. Raubling 4:5, 1

3. Bernau 3:4, 1

Nachdem danach die Untergruppen zusammengeworfen wurden und Bruckmühl sich auch gegen Raubling durchsetzte (2:0) sowie der Sportbund und Kolbermoor Remis spielten, waren sowohl SVB als auch SBR bereits vorzeitig für die Finalrunde des Sparkassencups am Freitag qualifiziert. Zum Abschluss folgten dann noch zwei Kantersiege: Erst brachte der TuS Raubling dem SV DJK Kolbermoor eine empfindliche 1:5 Niederlage bei – dann leisteten sich die Bruckmühler noch ein überraschend deutliches 0:6 gegen den SB Rosenheim, auf das es nicht mehr ankam.

Weitere Partien:

Bruckmühl - Raubling 2:0

Kolbermoor - SB Rosenheim 1:1

Kolbermoor - Raubling 1:5

Bruckmühl - SB Rosenheim 0:6

Tabelle Zwischenrunde 1:

1. SB Rosenheim 10:3, 7

2. Bruckmühl 4:7, 6

3. Raubling 7:6, 3

4. Kolbermoor 3:8, 1

Damit waren der SB DJK Rosenheim und der SV Bruckmühl für die Finalrunde qualifiziert.

Zwischenrunde 2

7. TSV Emmering

          

10. TSV 1860 Rosenheim

8. TuS Prien

11. ASV Happing

9. SV Westerndorf

12. TSV Brannenburg

In der schwersten Zwischenrunde des diesjährigen Sparkassenpokals war vor allem Untergruppe A eine wahre Hammergruppe. Dementsprechend eng ging diese dann auch aus. Zu eng für den „Topfavoriten der Geheimfavoriten“ der letzten Jahre. Nachdem der TSV Emmering zweimal in Folge nicht nur die Finalrunde, sondern dort auch das Endspiel erreicht hatte – und jeweils nur am TSV 1860 Rosenheim scheiterte – war für die Grünen diesmal bereits in der Zwischenrunde Endstation. Ihr traditionell ebenso zahlreicher wie gut erkennbarer Anhängerblock auf der Tribüne der Gabor-Halle wird dem Sparkassencup zwar fehlen – aber zwei eher schwache Auftritte mit einem 2:1 Sieg gegen den TuS Prien und eine 1:3 Niederlage gegen den SV Westerndorf reichten nicht für mehr. Denn die Priener schlugen anschließend in einem bis zuletzt spannenden Kick den SVW mit 4:3 – und somit blieben von drei punktgleichen Teams die Westerndorfer und der TuS dem Turnier erhalten.

Untergruppe A:

Emmering - Prien 2:1

Emmering - Westerndorf 1:3

Prien - Westerndorf 4:3

Zwischentabelle:

1. Westerndorf 6:5, 3

2. Prien 5:5, 3

3. Emmering 3:4, 3

Untergruppe B hingegen war eine mehr als deutliche Angelegenheit. Zu überlegen war Viertligist TSV 1860 Rosenheim, zu weit entfernt von der Leistungsfähigkeit der anderen Teams an diesem Tag der TSV Brannenburg. Die Sechziger, die sich tags zuvor in gleicher Halle auch die im Futsal ausgetragene offizielle Kreismeisterschaft des BFV und damit die Teilnahme an der Oberbayerischen Meisterschaft am kommenden Wochenende gesichert hatten, sprühten geradezu vor Spielfreude, zeigten tolle Kombinationen und einmal mehr was für feine Kicker sie in ihren Reihen haben – und schossen Brannenburg mit 8:1 ab. Zuvor hatte der Titelverteidiger - bei dem wie bereits am Vortag Chefcoach Tobias Strobl zwischen den Pfosten stand - bereits den ASV Happing, bei dem Ex-Sechziger Valentin Hauswirth mit von der Partie war, klar mit 5:1 besiegt. Durch ein ungefährdetes 3:1 gegen Brannenburg blieb der ASV ebenfalls im Rennen.

Untergruppe B:

1860 Rosenheim - Happing 5:1

1860 Rosenheim - Brannenburg 8:1

Happing - Brannenburg 3:1

Zwischentabelle:

1. 1860 Rosenheim 13:2, 6

2. Happing 4:6, 3

3. Brannenburg 2:11, 0

Letzten Endes gab in den abschließenden Matches der Zwischenrunde 2 der direkte Vergleich zwischen Westerndorf und Prien den Ausschlag zugunsten der Equipe vom Chiemsee. Denn beide Kontrahenten gewannen gegen Happing (Westerndorf 5:2, Prien 3:2) – und beide verloren gegen an diesem Tag konkurrenzlos gute Sechziger. Der SVW gab dabei zwar bei seiner 2:4 Niederlage das bessere Bild ab – doch den Prienern konnte es am Ende egal sein, dass sie gegen die Rothemden, denen es einfach nur Spaß machte zuzuschauen, gleich mit 1:7 unterlegen waren. Denn wie der große Favorit 1860 Rosenheim sind auch sie am „Final Friday“ in der Endrunde dabei.

Weitere Partien:

Westerndorf - Happing 5:2

Prien - 1860 Rosenheim 1:7

Prien - Happing 3:2

Westerndorf - 1860 Rosenheim 2:4

Tabelle Zwischenrunde 2:

1. 1860 Rosenheim 16:4, 9

2. Prien 8:12, 6

3. Westerndorf 10:10, 3

4. Happing 5:13, 0

Damit waren der TSV 1860 Rosenheim und der TuS Prien für die Finalrunde qualifiziert.

Zwischenrunde 3

13. SV Pang

          

16. TSV Breitbrunn/Gstadt

14. SV Nußdorf/Inn

17. SV Ostermünchen

15. TSV Bad Endorf

18. FC Dardania Bad Aibling

Der gastgebende SV Pang veranstaltete bei seinen ersten beiden Auftritten des Tages in Untergruppe A ein wahres Torfestival – zunächst beim 6:2 gegen den SV Nußdorf eher in des Gegners Netz, dann im „Baller-Duell“ mit wechselnden Führungen gegen den TSV Bad Endorf auf beiden Seiten. Es war vielleicht das kurioseste Match des Tages: Nach anfänglicher 3:0 Führung für Endorf kam Pang sehenswert zurück, ging vorübergehend 4:3 in Front – um dann in sprichwörtlich letzter Sekunde noch den 5:5 Ausgleich zu schaffen. Keine Chance hatte in dieser Untergruppe der SVN: Die Kicker aus dem Kurort besiegten die Nußdorfer mit 5:3 und schickten sie damit gleich wieder auf die Heimreise.

Untergruppe A:

Pang - Nußdorf/Inn 6:2

Pang - Bad Endorf 5:5

Nußdorf/Inn - Bad Endorf 3:5

Zwischentabelle:

1. Pang 11:7, 4

2. Bad Endorf 10:8, 4

3. Nußdorf/Inn 5:11, 0

In Untergruppe B präsentierte sich, wie schon in seiner Vorrunde, der TSV Breitbrunn-Gstadt richtig stark. Gleich im Auftaktmatch ließen die Chiemseer aufhorchen – und besiegten mit dem SV Ostermünchen eines der Teams, welche in diesem Hallenwinter am besten unterwegs sind (3:2). Immerhin gelang dem SVO kürzlich ein Finalerfolg gegen den TSV 1860 Rosenheim beim Niedermeier-Futsal-Cup, der offiziellen Hallenmeisterschaft des BFV in der Gruppe Chiem. Auch gegen Dardania aus Bad Aibling ließen die Breitbrunner nichts anbrennen – und spielten ihre Überlegenheit beim 4:0 doch relativ deutlich aus. Dem wollten die Ostermünchner in ihrem zweiten Spiel in nichts nachstehen, schlugen Dardania ebenfalls deutlich mit 4:0 – und blieben weiter dabei.

Untergruppe B:

Breitbrunn/G. - Ostermünchen 3:2

Breitbrunn/G. - Dardania 4:0

Ostermünchen - Dardania 4:1

Zwischentabelle:

1. Breitbrunn/G. 7:2, 6

2. Ostermünchen 6:4, 3

3. Dardania 1:8, 0

In den weiteren anstehenden Partien, zeigte der SVO dann seine Hallenklasse - und besiegte erst den SV Pang und dann den TSV Bad Endorf, jeweils mit 3:1. Letzteres Ergebnis sollte an und für sich passabel aufspielenden Kurortkickern schließlich das „Genick brechen“, obwohl sie zuvor im Chiemsee-Derby gegen Breitbrunn-Gstadt knapp mit 1:0 als Sieger vom Parkett gegangen waren. Den in seinem abschließenden Spiel, welches gleichzeitig das letzte des Zwischenrunden-Sonntags in der Gabor-Halle war, gelang den Breitbrunnern mit einem 3:2 gegen Pang der entscheidende Schritt in die Finalrunde. Und das sogar als Gruppenerster – denn im Vergleich mit dem SV Ostermünchen zählte der Erfolg im direkten Duell.

Weitere Partien:

Pang - Ostermünchen 1:3

Bad Endorf - Breitbrunn/G. 1:0

Bad Endorf - Ostermünchen 1:3

Pang - Breitbrunn/G. 2:3

Tabelle Zwischenrunde 3:

1. Breitbrunn/G. 6:5, 6

2. Ostermünchen 8:5, 6

3. Bad Endorf 7:8, 4

4. Pang 8:11, 1

Damit waren der TSV Breitbrunn-Gstadt und der SV Ostermünchen für die Finalrunde qualifiziert.

Finalrunde 2018 am Freitag, dem 12. Januar

Hier spielen innerhalb zweier Dreiergruppen die Mannschaften zunächst "Jeder-gegen-Jeden". Die Drittplatzierten ermitteln per Entscheidungsspiel den Fünften und Sechsten Platz. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe spielen in Halbfinals über Kreuz. Die Verlierer der Halbfinals spielen schließlich um den Dritten Rang - die Gewinner das "große Finale".

Die Auslosung der Finalrunde am Sonntagabend ergab folgende Gruppen:

GRUPPE A

TSV Breitbrunn-Gstadt (KK)

SB DJK Rosenheim (LL)

SV Bruckmühl (KL)

GRUPPE B

TSV 1860 Rosenheim (RL)

SV Ostermünchen (KL)

TuS Prien (KL)

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