Ein Sportbundler entdeckt Afrika - Soziale Verantwortung im Zeichen des Fußballs

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Janis Sepper wenige Tage vor seinem Abflug nach Tansania

So jung und schon so viel Pioniergeist. Janis Sepper vom Sportbund-DJK Rosenheim macht sich in diesen Tagen auf den Weg nach Tanzania in Ostafrika, um dort sein Freiwilliges Soziales Jahr zu verbringen. Dabei spielt der Fußball eine zentrale Rolle.

So jung und schon so viel Pioniergeist und Verantwortungsgefühl. Janis Sepper vom Sportbund-DJK Rosenheim macht sich in diesen Tagen auf den Weg nach Tansania in Ostafrika, um dort sein Freiwilliges Soziales Jahr zu verbringen.

Und das dreht sich ganz um seine große Leidenschaft, den Fußball!

Janis wagt gemeinsam mit Mergim Avdyli den Sprung auf den schwarzen Kontinent, um sich dort sozial zu engagieren und die Grundstrukturen für eine gemeinnützige Fußballakademie zu legen. "Ich bin frischgebackener Abiturient und wollte etwas Besonderes machen. Dann habe ich über den Arbeitskollegen meines Onkels den Kontakt nach Tansania hergestellt und plötzlich ging alles ganz schnell", sagte Janis am vergangenen Freitag im Gespräch mit beinschuss.de.

Fußball, Werte, Bildung

Bereits in kleinem Umfang gegründet ist die Akademie in der Stadt Mwanza, wo der Leiter Sylvestre Marsh beheimatet ist. Marsh ist Inhaber der DFB-A-Lizenz und war lange Co-Trainer der Nationalmannschaft von Tansania. Mittlerweile hat er sich dem Nachwuchs verschrieben und sieht darin die einzige Chance zur Förderung der nächsten Generation.

Dabei geht es bei weitem nicht nur um Fußball, sondern vielmehr um die Vermittlung von Werten, die Bedeutung von Bildung und das Erreichen von Zielen im Leben. Denn: Die Kinder und Jugendlichen stammen aus einfachtsen Verhältnissen und leben teilweise ohne Strom und fließend Wasser.

Ziel der beiden Pioniere ist es, ein Monatsbudget von 600 Euro sicherzustellen, um die Akademie für rund 120 Kinder und Jugendliche mit dem Nötigsten betreiben zu können. Mit dem Geld werden Busfahrten von Kindern zur Akademie hin bezahlt, Fahrten zu Spielen, die Betreuung von medizinischen Notfällen und der Einkauf von material für Life Skills Workshops oder den Englischunterricht.

Schuhe, Bälle, Trikots, Geld . . . Das Projekt braucht Eure Hilfe

Zudem stehen wichtige Einmal-Investitionen an: Das Spielfeld ist holprig und muss aufbereitet werden, Bälle und Trainingsutensilien werden dringend benötigt, außerdem soll ein Konzept für den Englischunterricht erstellt werden.

Auch aus Deutschland kann materiell und finanziell geholfen werden. Gesucht werden Fußballschuhe und Trainingskleidung bis Größe 44. Für den Aufbau des Projekts kann auch gespendet werden. 30 Euro finanzieren ein Kind für sechs Monate, 600 Euro die ganze Akademie für einen Monat.

"Wir freuen uns natürlich riesig über jegliche Unterstützung und hoffen, dass sich einige Vereine in der Region großzügig zeigen", gab  sich Janis zuversichtlich, ehe er am Mittwoch in den Flieger steigt und sein großes Abenteuer angehen wird.

Wer sich am Projekt beteiligen will, kann das über folgende Kanäle tun:

Spendenkonten:

VR-Bank Würzburg, BLZ 790 900 00, Konto 5214300 (IBAN: DE14 7909 0000 0005 2143 00 / BIC: GENODEF1WU1)

Sparkasse Mainfranken, BLZ 790 500 00, Konto 43021799 (IBAN: DE31 7905 0000 0043 0217 99 / BIC BYLADEM1SWU)

Kontoinhaber: Mwanza e.V.

Verwendungszweck: FELS-Projekt

Text: Thomas Neumeier/Tobias Ruf

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