Streicheleinheiten von ehemaligen Löwen-Profis in Laufen

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„Löwen – Fairplay“: Paul Agostino entschuldigt sich für seinen unerlaubten Einsatz bei Hans-Peter Roider, dem stärksten AH-Kicker am Donnerstag.

Agostino, Tyce und Hofmann: SV Laufen veransteltet zum wiederholten Mal einen 1860-Promi-Kick.

Gut 30 Minuten zauberten Roman Tyce und Paul Agostino auf dem laut des dritten Ex-1860-Profis Michi Hofmann „extrem harten Platz“ des SV Laufen. Dann schalteten sie in ihrem „Löwenpower“-Fanclub-Team einen Gang zurück, ohne die Dominanz zu verlieren. Bei bestem Fußball-Wetter waren rund 170 Fans gekommen, um die Künste der ehemaligen Bundesliga-Kicker zu bestaunen. Diese traten in der Partie im Rahmen des Laufner Pfingstcamps den Beweis an, dass sie es noch immer können.

Roman Tyce wirbelte ab der Mittelinie und war Richtung Tor überall zu finden, Paul Agostino arbeitete vor und im Strafraum und präsentierte seine Stoßstürmer-Qualitäten mit zwei sehenswerten Treffern zum 1:0 (7. Minute) sowie zum 5:0-Endstand (76.) - einmal war’s ein Abstauber des Australiers, einmal eine Direktabnahme nach einer Flanke von Michael Niedermeier. Dazwischen trafen Maximilian Schmidt (31.) mit einer 25-Meter-Volleyabnahme zum 2:0 - zweifelsfrei das Tor des Tages -, Hubert Schrenk per Kopf zum 3:0 (62.) sowie „Bogenlampen-Beauftragter“ Fabio Ostermeier per sehenswertem Gefühlsfernschuss zum 4:0 (65.).

Laufen-AH bleibt der Ehrentreffer gegen die Promis verwehrt

Der Ehrentreffer der Laufen-AH lag kurz nach diesem Tor in der Luft: Doch der Kracher von SVL-Urgestein Manfred Stelzig rauschte haarscharf über den Kasten von Michi Hofmann (67.). Stadionsprecher Dominik Höhn würdigte nicht nur die fünf Tore des Löwen-Teams laut- und ausdrucksstark, sondern auch diese beste Szene der ganz in Rot kickenden Salzachstädter.

ARGE-Regionsvorstand und SVL-Jugendleiter Christian Schmidbauer hatte den Promikick in der Salzachstadt einmal mehr auf die Beine gestellt und nahm neben dem „König von Giesing“ Karsten Wettberg auf der Trainerbank Platz. Dort saß auch Jürgen Korus, dem zwischen 1982 und ’89 zwölf Tore in 93 Spielen für die Grünwalder gelangen. Ein paar Meter weiter sah sich ein weiterer Kulttrainer gelassen die Partie an: Werner Lorant.

Löwen drängen vor allem in den ersten 30 Minuten

„Löwenpower“-Fanclub-Vorstand Martin Niederstrasser kickte phasenweise in der blauen Crew und freute sich über einen klaren Erfolg. Im Löwen-Team überzeugten neben den Ex-Profis besonders Routinier Manfred Reidinger, der fast bis zum Schluss durchhielt, sowie Kilian Trinkl und Michael Niedermeier. Aus der Laufner AH stach Hans-Peter Roider als enormer Aktivposten heraus. Die Überlegenheit der Blauen manifestierte sich vor allem in der ersten halben Stunde, im Anschluss war es ein weitgehend ausgeglichener Kick. Erst in den letzten 20 Minuten zog die Löwen-Crew wieder an und schoss noch ein deutliches und auch in der Höhe dem Spielverlauf entsprechendes 5:0 heraus.

Als umsichtiger Schiedsrichter fungierte Günter Haunerdinger mit seinen beiden Linienrichtern Felix Niederreiter und Lukas Esterbauer. Den angekündigten Ex-Profis Gerhard Poschner, Thomas Miller und Marcus Pürk war es kurzfristig aus persönlichen beziehungsweise beruflichen Gründen nicht möglich, nach Laufen zu kommen. Im Anschluss saßen alle Spieler und viele Zuschauer noch beim Grillen zusammen, der laue Sommerabend blieb äußerlich trocken. (bit)

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