Transfers: Alschinger verlässt Buchbach

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Stefan Alschinger verlässt den TSV Buchbach

Linksfuß wechselt zum TV Geiselhöring

Stefan Alschinger verlässt den Fußball-Regionalligisten TSV Buchbach. Der 26-Jährige kann im kommenden Jahr wegen eines geplanten Hausumbaus den zeitlichen Aufwand für Bayerns Eliteliga nicht mehr leisten und wird künftig für den niederbayerischen Bezirksligisten TV Geiselhöring die Fußballschuhe schnüren.

Alschinger hat in insgesamt zweieinhalb Spielzeiten beim TSV Buchbach 63 Ligaspiele absolviert, erstmalig streifte der Linksfuß in der Bayernliga-Saison 2011/12 das Trikot der Rot-Weißen über und krönte die Saison mit der Meisterschaft, ehe für zwei Jahre zur SpVgg Hankofen-Hailing wechselte. Zur Saison 2014/15 kehrte der schnelle Außenbahnspieler nach Buchbach zurück und feierte als Stammkraft im Sommer mit Platz vier die beste Buchbacher Regionalliga-Platzierung.

Aus 112 Kilometern werden 15 Minuten

„Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber ich werde im nächsten Jahr einfach nicht mehr die Zeit haben, um fünf Mal in der Woche auf dem Platz zu stehen“, sagt Alschinger, der in Hofdorf, Gemeinde Mengkofen wohnt und pro Training 112 Kilometer zurücklegen muss. In der Bezirksliga ist der Trainingsaufwand natürlich deutlich kleiner und zudem fährt Alschinger nach Geiselhöring nur 15 Minuten. Dass die Wahl auf Geiselhöring gefallen ist, hat aber auch private Gründe: Der ehemalige Buchbacher Innenverteidiger Florian Gögl ist beim West-Bezirkligisten Spielertrainer und ist zugleich der Schwippschwager von Alschinger.

„Ich hatte in dieser Saison nicht mehr so viele Einsatzzeiten, deswegen ist mir der Schritt nicht ganz so schwer gefallen“, erklärt Alschinger, dessen Vertrag noch bis Mitte nächsten Jahres gelaufen wäre. Die Buchbacher hatten dem Mittelfeldspieler  zwar angeboten vorübergehend nur noch zwei Mal pro Woche zu trainieren, doch auf diesen Kompromiss wollte er sich nicht einlassen: „Dann hätte ich ja noch weniger oder gar nicht mehr gespielt. Ich bin dem TSV Buchbach und allen Verantwortlichen dankbar, dass sie es mir noch mal ermöglicht haben Regionalliga zu spielen, aber jetzt ist die Zeit zu gehen. Natürlich werde ich das vermissen, vor allem die super geile Mannschaft wird mir fehlen.“

"Alschis Herz schlägt für Buchbach"

„Wir hätten Alschi gerne behalten und hätten ihm gerne Brücken gebaut“, bedauert Sportlicher Leiter Sepp Kupper und Abteilungsleiter Günther Grübl hat stets betont: „Das Herz von Alschi schlägt zu hundert Prozent für Buchbach.“

Ob der Tabellenneunte den frei gewordenen Kaderplatz im Winter neu besetzt, lässt Kupper noch offen: „Im Winter geeignete Spieler zu bekommen, die zu uns passen, ist schwer. Wir halten die Augen natürlich offen, einen Kreativspieler, der uns variabler macht, hätten wir gerne. Schließlich haben wir die Lücke, die der Abgang von Maxi Knauer im Sommer gerissen hat, nie ganz schließen können. Aber wir haben immer noch einen Kader von 18 Feldspielern, so dass wir nicht unter Zugzwang stehen.“ 

MB.

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