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Der Drittligist „prüft juristische Schritte“

Menschenschmuggel? Türkgücü München distanziert sich von den Vorwürfen

Olympiastadion in München.
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Am Samstag trifft Türkgücü München im Olympiastadion auf den MSV Duisburg.

Der bayerische Drittligist Türkgücü München sieht sich Vorwürfen des Menschenschmuggels ausgesetzt. Doch der Klub wehrt sich dagegen: „Der Verein geht dem Sachverhalt aktuell auf den Grund und prüft juristische Schritte.“

München - Am vergangenen Montag wurden in vereinzelten türkischen Medien Vorwürfe erhoben, die Türkgücü München Beteiligung an Menschenschmuggel-Aktivitäten nachsagten. Dabei sollen unter dem Deckmantel eines Projektes Einladungen an Gemeinden der Türkei versendet worden sein.

„Türkgücü München distanziert sich von jeglichen Vorwürfen dieser Art“

Der Drittligist wehrt sich gegen diese Vorwürfen. „Türkgücü München distanziert sich von jeglichen Vorwürfen dieser Art. Der Verein hat weder im Jahr 2020 noch in den Jahren zuvor oder danach derartige Einladungen in die Türkei verschickt. Es existieren zudem keine Kooperationen zwischen Türkgücü München mit Vereinen oder Projekten aus der Türkei“, teilt der Klub am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. „Der Verein geht dem Sachverhalt aktuell auf den Grund und prüft juristische Schritte.“

Auch der Grünen-Politiker Cemal Bozoglu (59), Abgeordneter des Bayerischen Landtags, wirft nach Informationen der „Passauer Neuen Presse“ dem deutschen Drittligisten solche Machenschaften vor und sprach darüber mit der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet.

Bozoglu behauptet, dass er eine Liste von 37 Personen aus der Region Ceylanpınar ausfindig gemacht habe, die vom Jugend- und Sportclub Ceylanpınar eingeladen wurden, nach Deutschland zu reisen. Diese seien am 16. und 22. Februar in München eingereist, die Kosten dafür soll angeblich Türkgücü München getragen haben.

Um sich weitere Informationen einzuholen, hat Bozoglu eine parlamentarische Anfrage an das bayerische Innenministerium gestellt, wie die Passauer Neue Presse weiter berichtet.

ma

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