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Vandalismus-Vorfälle auf mehreren Sportplätzen

„Nur der SVW“: Unbekannte verunstalten Werbebanden vom SSV Jahn Regensburg

Eine Werbebande des SSV Jahn Regensburg wurde beim SC Falkenberg von bislang noch Unbekannten „erneuert“
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Eine Werbebande des SSV Jahn Regensburg wurde beim SC Falkenberg von bislang noch Unbekannten verschmiert und übermalt.

Im Landkreis Rottal-Inn, Niederbayern, treibt offenbar ein Serientäter sein Unwesen: Innerhalb weniger Wochen hat ein bis dato noch Unbekannter mehrere Werbebanden auf Sportplätzen besprüht und verunstaltet. Das Kuriose dabei ist, dass alle Werbeflächen auf eine Kooperation des jeweiligen Vereins mit dem Fußballzweitligisten SSV Jahn Regensburg hinweisen.

Rottal-Inn - Im Landkreis Rottal-Inn kam es in den vergangenen Wochen in drei Fällen zu Sprühattacken von Unbekannten auf Werbebanden von gezielt ausgesuchten Vereinen. Warum? Weil alle verunstalteten Werbebanden auf eine Kooperation mit dem SSV Jahn Regensburg hinweisen. Offensichtlich liegt hier die Rivalität zwischen dem SSV und dem SV Wacker Burghausen zu Grunde.

Erster Vorfall Ende letzten Jahres beim SC Falkenberg

Bereits Ende letzten Jahres nahm das Unheil seinen Lauf, als beim SC Falkenberg die Werbebande des Kooperationspartners Regensburg mit Farbe und dem Schriftzug „NUR DES SVW“ beschädigt wurde. Aufgrund des Spruches liegt es nahe, dass es sich um mögliche Ultras des Regionalligisten handeln könnte.

Auch wenn den Jahn und Burghausen inzwischen zwei Ligen trennen, ist die Feindschaft zwischen den beiden Fanlagern enorm. In der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen und Anfeindungen. Doch wer dachte, dass der Vorfall bei Falkenberg der einzige bliebe, der hatte sich getäuscht.

Pfarrkirchen-Abteilungsleiter Bachhuber: „Da fehlen mir fast die Worte“

Um die Jahreswende wurde nämlich der TuS Pfarrkirchen Opfer von der Verunstaltung. Und wieder war das selbe Muster zu erkennen, denn es prangerte in großen Buchstaben das Wort „SVW“ auf schwarz-weißem Hintergrund an der Bande. Fassungslos zeigte sich Abteilungsleiter Christoph Bachhuber gegenüber mittelbayerische.de: „Was für ein seltener Unfug. Da fehlen mir fast die Worte.“

Doch aller guten Dinge sind bekanntermaßen drei. So auch in diesem Fall. In der Nacht von Freitag, 13. Januar, auf Samstag (14. Januar) wurde beim Kreisklassisten SSV Wurmannsquick zugeschlagen. Wieder war die Bande mit dem Emblem des SSV Jahn Regensburg betroffen und wieder war ein Schriftzug vom „SVW“ aufgesprüht worden.

SV Wacker Burghausen distanziert sich von den Vorfällen

Der Zweiligist aus der Oberpfalz reagierte auf Anfrage gegenüber mittelbayerische.de bereits wie folgt: „Der SSV Jahn verurteilt grundsätzlich jede Form von Vandalismus und so natürlich auch in den konkreten Fällen. Die betroffenen Vereine können im Bezug auf diese Vorfälle mit unserer Unterstützung rechnen, um die beschädigten Banden zu erneuern.“

Beim SV Wacker Burghausen distanzierte man sich ebenfalls von den Sprüh-Attacken, auch wenn Geschäftsführer Andreas Huber zugab, dass er davon bis dato noch nichts gehört hatte.

gz

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