Vereine können Spielpässe nun online beantragen

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Ab sofort können Vereine des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ihre Spielerpässe „online“ beantragen.

Über das neue Modul im „SpielPlus“-Programm des BFV lassen sich Vereinswechsel, Passneuausstellungen oder die Abmeldung von Spielern bequem per Mausklick organisieren. Einzige Voraussetzung für die schnelle und unkomplizierte Passbeantragung ohne Papier und Postweg: ein Internetzugang und die entsprechende Berechtigung. „Die Vereine müssen nur einmal einen Zugang bei uns beantragen und dann kann es schon losgehen“, erklärt Stefan Schneider. Der Leiter der BFV-Passstelle nennt die Vorteile des neuen Systems: „Weil die Daten direkt beim BFV vorliegen, verkürzt sich die Bearbeitungszeit nochmal erheblich. Jeder Verein kann sich im Programm zudem selbst über den aktuellen Status seiner Anträge informieren.“

Der erste Vereinsvertreter Bayerns, der „online“ einen Spielerpass beim BFV beantragt hat, kommt aus Oberfranken und heißt Markus Schmidt. „Alles war selbsterklärend und hat prima funktioniert“, freut sich der Spielleiter des oberfränkischen A-Klassisten SpVgg Wurlitz. Informationen zur neuen Online-Antragstellung finden Sie unter www.bfv.de.

Im nachfolgenden Interview spricht Markus Schmidt (Spielleiter der SpVgg Wurlitz) beispielhaft über seine Erfahrungen mit der Online-Antragstellung.

Herr Schmidt, warum haben Sie sich sofort dazu entschlossen, das Angebot des BFV zu nutzen und einen Spielerpass „online“ zu beantragen?

Markus Schmidt: Weil das aus meiner Sicht die Zukunft sein wird. Nach der Einführung des elektronischen Spielberichts ist die Online-Beantragung von Spielerpässen der nächste logische Schritt. Außerdem hat es perfekt gepasst. Ich hatte einen ausgefüllten Passantrag zu Hause liegen. Und da habe ich die neue Antragsstellung gleich ausprobiert.

Was mussten Sie genau machen?                                                                                                                              

Markus Schmidt: Ich habe im „SpielPlus“ den Antrag auf eine Benutzerkennung für dieses neue Modul ausgefüllt und dann per Mail an die Passabteilung geschickt. Kurz darauf hat der BFV mir den Menüpunkt „Antragsstellung“ im „SpielPlus“ freigeschaltet. Ich bin rein, habe alle Daten des Spielers eingetragen und den Online-Antrag ausgefüllt. Wenig später war schon die Hardcopy verfügbar und der Spieler damit einsatzfähig. Den Pass habe ich dann in den nächsten Tagen zugeschickt bekommen. Alles war selbsterklärend und hat prima funktioniert. Ich bin begeistert.

Worin liegen für Sie die Vorteile?

Markus Schmidt: Ich muss nicht mehr zum Briefkasten laufen (lacht). Man spart sich jetzt den Postweg und braucht stattdessen nur noch ins Programm reinzugehen und alles auszufüllen. Das ist wunderbar. Dadurch spart man Zeit und der Spieler ist schneller einsetzbar. Ob der Antrag schon bearbeitet wurde, kann man jetzt auch jederzeit selbst nachsehen. Man darf nur nicht vergessen, den Antrag einmal auszudrucken, vom Spieler oder den Eltern unterschreiben zu lassen und mit allen relevanten Unterlagen beim Verein aufzuheben. Aber das ist ja kein Problem.

Dass bedeutet, Sie würden auch allen anderen Vereinen empfehlen, diesen Weg zu nutzen?

Markus Schmidt: Auf jeden Fall. Einen Spielerpass „online“ beantragen ist noch einfacher als das Ausfüllen des elektronischen Spielberichts. Man muss nur die Daten eingeben, dann die Richtigkeit bestätigen und den Antrag abschicken.

Pressemeldung Bayerischer Fußballverband

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