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„3G“ für Spieler, Zuschauer und Schiedsrichter

Verschärfte Corona-Regeln: So reagieren die Vereine aus dem Berchtesgadener Land

Bilder vom Derby zwischen dem ESV Freilassing und dem SV Saaldorf.
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Gespielt werden darf weiterhin im Berchtesgadener Land, doch für die Spieler, Zuschauer und Schiedsrichter gelten vorerst die „3G“-Regeln.

Für die Fußballer im Berchtesgadener Land gilt seit dieser Woche: Bei Spielen müssen alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Schiedsrichter und alle Zuschauer – geimpft, genesen oder negativ getestet sein („3G“). beinschuss.de hat sich bei einigen Vereinen aus dem Berchtesgadener Land umgehört, wie sie auf die neuen geltenden Bestimmungen reagieren.

Die Corona-Pandemie lässt die heimischen Amateurfußballer auch in der neuen Saison nicht los. Der Landkreis Berchtesgadener Land erreichte zu Wochenbeginn den dritten Tag in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 je 100.000 Einwohner; deshalb treten dort verschärfte Regeln in Kraft.

Für die Fußballer bedeutet das ab sofort: Bei Spielen müssen alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Schiedsrichter und alle Zuschauer – geimpft, genesen oder negativ getestet sein („3G“). Die Regelung gilt so lange, bis die Inzidenz sieben Tage lang unter 50 liegt. Für Mannschaften aus dem Berchtesgadener Land, die auswärts in einem anderen Landkreis antreten, gelten die Beschränkungen nicht.

beinschuss.de hat sich bei einigen Vereinen aus dem Berchtesgadener Land umgehört, wie sie auf die neuen geltenden Bestimmungen reagieren.

Toni Deiter vom ESV Freilassing:

„Wir setzten die Vorgaben natürlich um. Das ist für uns nichts neues, das kennen wir bereits aus der Vergangenheit. Deshalb sorgt das bei uns für keinerlei Probleme und alles läuft normal weiter. Wir haben zum Glück kein Heimspiel am Wochenende. Sollte sich das bis zum kommenden Mittwoch nicht ändern, dann hätten wir beim Heimspiel im Derby gegen den TSV Siegsdorf einen viel größeren Aufwand. Außerdem könnte es ein, dass dann deutlich weniger Zuschauer zu den Heimspielen kommen.“

Marcus Dinkler vom SV Saaldorf:

„Natürlich sind wir nicht glücklich über diese neuen Regelungen, aber es hilft nichts. Ich glaube, dass sich kein Verein darüber freut. Viele Spieler sind zum Glück bereits geimpft, die anderen müssen sich jetzt eben testen lassen. Der Aufwand bei den Heimspielen wäre natürlich größer und ich glaube es wird einige Diskussionen beim Einlass geben, wenn jemand diese „3G“-Regeln nicht erfüllt. Jetzt hoffen wir einfach, dass wir unter der Inzidenz von 50 bleiben, damit die Regeln bald wieder wegfallen.“

Andreas Sprinzing vom SC Anger:

„Natürlich haben diese neuen Regelungen Auswirkungen auf unser Heimspiel. Der Aufwand ist größer geworden und ich befürchte, dass weniger Zuschauer kommen werden. Zudem sehe ich schon die Diskussionen kommen, wenn jemand die „3G“-Regeln nicht erfüllt und wir diese Person abweisen müssen. Aber wir nehmen es wie es kommt, viele Spieler sind bereits vollständig geimpft. Der Rest muss zum testen fahren. Wir werden wohl im Laufe der Saison öfter damit leben müssen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Inzidenz schnell wieder sinkt und wir freuen uns über jeden Zuschauer, der zu uns am Wochenende kommt.“

Gernot Althammer vom FC Hammerau:

„Wir haben die neue Bestimmungen mit Schrecken und einem Grauen aufgenommen. Wir mussten wieder schauen, was jetzt genau erlaubt ist und was nicht und wir mussten unser Hygienekonzept wieder aktualisieren. Das ist wieder ein immenser Aufwand für den Verein und die Verantwortlichen, was wirklich nicht lustig ist. Zumindest spielen wir am kommenden Wochenende auswärts. Die Spieler akzeptieren das soweit und diejenigen, die noch nicht vollständig geimpft oder genesen sind, lassen sich testen. Aber ganz glücklich sind sie natürlich nicht.“

Moritz Bauregger vom TSV Teisendorf:

„Die Spieler murren zum Glück nicht und ziehen voll mit. Gut 60 Prozent müssen sich bei uns für das Training oder Spiel testen lassen, dass ist natürlich ein großer Aufwand. Aber zum Glück spielen wir am kommenden Wochenende auswärts. Bei Heimspielen würden die Regelungen natürlich mehr Arbeit bedeuten. Aber hoffentlich sinkt die Inzidenz schnell wieder und bleibt dann stabil unter 50.“

Manfred Oellerer vom BSC Surheim:

„Wir nehmen es hin, wie es kommt. Wir können sowieso nichts dagegen machen. Wir erfüllen die Vorgaben und lassen uns testen. Zum Glück sind viele bereits geimpft, deshalb stellt uns das vor keine großen Probleme. Wir hoffen einfach nur, dass es nicht mehr lange anhält.“

Andreas Reichenberger vom ASV Piding:

„Wir machen das, was geboten ist. Wir waren zuletzt 30 Mann im Training, die alle getestet waren. Das hat zum Glück problemlos funktioniert und alle nehmen diese Regeln jetzt an. Aber natürlich nervt das den ein oder anderen. Glücklicherweise haben wir am kommenden Spieltag spielfrei. Bei einem Heimspiel stellen uns diese Regeln schon vor Probleme, da müssen wir schauen, wie wir das hinbekommen. Aber am Ende bleibt uns nichts anderes übrig und es bleibt nur zu hoffen, dass die Inzidenz schnell wieder sinkt.“

ma

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