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„Fußballerisch einer der stärksten Torhüter der Liga“

Mühldorfer Riemann bereitet zwei Bochumer Treffer vor und stellt Rekord auf

Bochhums Torhüter Manuel Riemann jubelt über den Sieg.
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Bochhums Torhüter Manuel Riemann jubelt über den Sieg.

Manuel Riemann ist auch in dieser Saison wieder ein starker Rückhalt für den VfL Bochum und mitverantwortlich, dass der Aufsteiger ein gutes Polster auf die Abstiegsplätze hat. Beim 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende leitete der gebürtige Mühldorfer beide Tore selber vor und stellte damit einen neuen Rekord auf.

Bochum - Sechs Partien ohne Gegentreffer stehen für den gebürtigen Mühldorfer Manuel Riemann im Tor des VfL Bochum nach 26 Spieltagen zu Buche. Zwar musste er gegen die TSG Hoffenheim beim 2:1-Heimerfolg einmal hinter sich greifen, doch Riemann war durch seine beiden Torbeteiligungen maßgeglich am Sieg beteiligt.

„Das ist schon eine Waffe“

„Wir wissen, dass wir fußballerisch einen der stärksten Torhüter der Liga haben, das ist schon eine Waffe“, fand VfL-Cheftrainer Thomas Reis nach dem Spiel lobende Worte.

Zwei Wochen nach dem Becherwurfskandal im abgebrochenen Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach zeigte der VfL eine couragierte und disziplinierte Vorstellung. Jeweils ein präziser langer Abschlag von Riemann auf Takuma Asano leitete beide Treffer ein. Asano nahm den Ball auf und vollendete. Da beim zweiten Tor Hoffenheims Abwehrspieler Florian Grillitsch am Ball war, bekam Riemann seinen zweiten Assists aberkannt.

Riemann sammelte in allen deutschen Profiligen einen Assist

Damit zeigte Riemann, dass er nicht nur Bälle parieren kann, sondern durch sein schnelles Umschaltspiel auch Tore einleiten kann. Und dies bewies der gebürtige Mühldorfer bereits in allen drei deutschen Profiligen, das gelang vor ihm noch keinem Torhüter. In der Saison 2009/10 für den SV Wacker Burghausen und für den VfL Osnabrück (2012/13) leitete er jeweils einen Treffer direkt ein, in der 2. Liga verbuchte er in der Saison 2013/14 für den SV Sandhausen einen Assist.

Auch als Elfmeterschütze machte der Bochumer Keeper in dieser Saison bereits auf sich aufmerksam. In der 2. Runde des DFB-Pokals wurde der Mühldorfer in der 119. Minute eingewechselt und verwandelte den entscheidenden Strafstoß zum Einzug in das Achtelfinale.

Von Burghausen über Osnabrück und Sandhausen nach Bochum

Seit 2015 spielt Riemann nun schon beim VfL. Der gebürtige Mühldorfer kam aus der Jugend des TSV 1860 Rosenheim nach Burghausen, wo er zum Stammkeeper wurde. Bei Burghausen hatte der junge Torwart auch seine erste Begegnung mit dem DFB-Pokal. Wacker brachte damals den FC Bayern an den Rand einer Niederlage und musste sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben. Auch damals schon konnte Riemann sich mit einem geschossenen und zwei gehaltenen Elfmetern auszeichnen.

Von Burghausen ging es 2010 weiter zum VfL Osnabrück, den er 2013 in Richtung Sandhausen wieder verließ. 2015 verpflichtete ihn dann Bochum als Konkurrent für Andreas Luthe. Ab Mitte der Saison 2015/16 war Riemann dann Stammtorhüter für den VfL. Seit dieser Saison spielt der 33-Jährige nach dem Zweitliga-Aufstieg erstmals auch Bundesliga.

ma

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