Neue Auslegung soll in Deutschland getestet werden

FIFA plant offenbar Reform der Abseitsregel - Stürmer hätten dann Vorteile

in Linienrichter hebt bei einem Spiel die Fahne wegen Abseits.
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Ein Linienrichter hebt bei einem Spiel die Fahne wegen Abseits. Wird diese Regel nun durch die FIFA aufgeweicht?

Abseits ja oder nein, gleiche Höhe? Diese Frage wird Spieltag für Spieltag diskutiert. Ein Vorstoß des legendären Trainers Arsene Wenger, die Abseitsregel zu reformieren, könnte diese Entscheidungen nun erleichtern.

Es ist oft eine enge Kiste, manchmal entscheiden nur Millimeter, ob ein Spieler im Abseits steht oder nicht. Selbst mit dem Videobeweis ist oft schwer zu erkennen, ob der Stürmer nun mit rechten Knie über der Linie ist oder nicht. Nun könnte sich aber einiges ändern, denn die FIFA plant offenbar eine Änderung der Abseitsregel

Den Vorstoß brachte der ehemalige Arsenal-Coach Arsene Wenger ein

Wie der Kicker berichtet,  soll sich mit der neuen Regel ein Spieler nicht mehr im Abseits befinden, wenn sich noch ein Körperteil auf der gleichen Höhe mit dem vorletzten Spieler des Gegners befindet. Die derzeitige Auslegung sieht vor, dass sich ein Spieler bereits im Abseits befindet, wenn ein Körperteil, mit dem man ein Tor erzielen kann, näher am Tor ist als der vorletzte Gegner.

Den Vorstoß zu dieser Änderung brachte Arsene Wenger, ehemaliger Trainer des FC Arsenal, bereits im Februar ein. Wenger ist seit November 2019 FIFA-Direktor für globale Fußballförderung. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino soll dieser Änderung offen gegenüberstehen.

Regel soll zum ersten Mal in Deutschland zum Einsatz kommen

Offenbar soll die neue Abseitsregel in Deutschland bei einem U19-Turnier zum ersten Mal getestet werden. Die neue Abseitsregel würde vor allem den Stürmern zu Gute kommen. Wie eine Auswertung ergeben hat, würden mit der neuen Regelung rund die Hälfte aller wegen Abseitspositionen nicht gegebene Tore gelten.

ma

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