In der Wacker-Arena kaum zu schlagen!

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Burghausen beendet Hinrunde auf dem vierten Platz

Auch dank einer beachtlichen Heimbilanz steht der SV Wacker Burghausen nach 17 Spieltagen auf einem starken vierten Platz in der Regionalliga Bayern. Das Team von Trainer Uwe Wolf wurde in der Hinrunde lediglich einmal im eigenen Stadion besiegt - und das auch nur sehr knapp mit 1:2. Lediglich einen Punkt Rückstand hat der SV auf die zweitplatzierten Nürnberg und Bayern, die allerdings erst 16 Spiele bestritten haben. Zwar ist Tabellenführer Regensburg, der auch erst 16 Spiele auf dem Konto hat, schon acht Punkte voraus, dennoch dürfte die Marschrichtung für die Burghausener in der Rückrunde klar sein.

Mit einem 1:1 Unentschieden bei der zweiten Garde des TSV 1860 München startete die Mannschaft um Trainer Uwe Wolf in die Saison. Mit dem Ausgleichstreffer von Christoph Burkhard in der 87. Minute, konnte damals eine Niederlage in der ersten Partie gerade so verhindert werden. Zum ersten Heimspiel der Saison war der TSV Buchbach zu Gast in der Wacker-Arena. In einer unglaublich packenden Begegnung setzte sich Burghausen mit 3:2 durch. Unnötig spannend machten sie die Partie, in der sie nach einer 3:0 Führung in den letzten zehn Minuten noch zwei Gegentore kassierten.

Nach einer Nullnummer beim TSV Rain/Lech zeigten die Burghausener erneut ihre Heimstärke. Gegen einen direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf gelang Marius Duhnke bereits in der siebten Minute der entscheidende Treffer zum 1:0 Erfolg über Unterhaching. Und diesmal nahm das Team den Schwung aus dem Heimsieg mit: Gegen den SV Schalding-Heining gelang ebenfalls in der heimischen Arena ein beachtlicher 4:1 Erfolg.

Gegen Bayern kann man mal verlieren

So oder so ähnlich wird sich das wohl auch Burghausen-Coach Uwe Wolf nach der Partie bei der Bayern-Reserve gedacht haben. Nach starkem Kampf fuhr die Mannschaft trotzdem mit einer 2:3 Niederlage in die Heimat. Doch eine Stärke der Burghausener in dieser Saison: Sie lassen nach Niederlagen nicht den Kopf hängen, sondern gehen zielgerichtet ins nächste Spiel. Dem FC Memmingen ließ man nach einem furiosen 3:0 im eigenen Stadion, keine Chance.

Nach dem 2:0-Erfolg in Fürth konnte die Mannschaft, mit nur einer knappen Niederlage aus acht Spielen, durchaus von einem Start nach Maß sprechen. Wacker spielte ganz oben mit, schnupperte an der Tabellenspitze. Doch gerade in dieser Phase verlor das Team ihr erstes Heimspiel. Gegen die Zweite von Nürnberg musste Wacker sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben.

Der Startschuss für eine Minikrise

Die Erkenntnis, dass man tatsächlich auch Heimspiele verlieren kann, lag den Burghausenern scheinbar schwer im Magen. Aus Aschaffenburg brachte man nach einem umkämpften 2:2 nur einen Punkt mit nach Hause, in der Wacker Arena mussten die Zuschauer ein undankbares 0:0 gegen Ingolstadt ertragen.

Schlimmer war allerdings, am zwölften Spieltag erneut gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den möglichen Aufstieg zu verlieren. In Unterhaching verlor man erneut knapp mit 2:3 und verlor dadurch etwas den Anschluss an die oberen Plätze. Doch Uwe Wolf fand scheinbar genau die richtigen Worte, um seiner Mannschaft, vor einem drohenden Einbruch, wieder Mut zu machen. Gegen Schweinfurt gelang ein umjubelter 2:1 Heimsieg

Voller Zuversicht in die Rückrunde

Es ging wieder aufwärts bei Wacker! In Augsburg siegte das Team ebenfalls mit 2:1, Amberg fegten die Burghausener ebenso wie Memmingen mit 3:0 aus dem Stadion. Drei Punkte verschenkte Wacker in Illertissen. Die bittere 0:1 Niederlage hätte man abwenden können. Am vergangenen Wochenende reichte es in der heimischen Arena nur für ein 1:1 gegen Bayreuth.

Trotzdem kann das Team von Trainer Uwe Wolf nach 17. Spieltagen durchaus zufrieden zurückblicken. Nicht einmal in dieser Saison verlor Wacker wirklich deutlich. Kampf und Einsatz stimmte so gut wie immer - zudem war man in der eigenen Arena kaum zu bändigen. Wenn das Team in der Rückrunde weiterhin zu Hause eine Bank bleibt und in den engen Partien gegen Aufstiegskonkurrenten am Ende die Nase vorne hat, dann ist für den SV Wacker Burghausen in dieser Saison tatsächlich noch alles drin.

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