„In Zukunft sehe ich mich in der Cheftrainer-Position“

Wird der Oberaudorfer Tobi Schweinsteiger neuer Coach der Bayern-Amateure?

Tobias Schweinsteiger im HSV-Trikot, im Hintergrund sieht man einige Fans, rechts ein Spieler der den Ball in der Hand hält.
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Zuletzt war Tobias Schweinsteiger beim HSV als Co-Trainer von Dieter Hecking unter Vertrag. Nach dem verpassten Aufstieg trennten sich aber beide Parteien.

München - Nach dem Abgang des Meister-Coachs Sebastian Hoeneß zur TSG Hoffenheim, ist der Trainerposten bei den Bayern-Amateuren derzeit vakant. Nun wird spekuliert, ob der gebürtige Oberaudorfer Tobias Schweinsteiger zum Rekordmeister wechselt.

Vor der Saison übernahm Sebastian Hoeneß die Bayern Amateure. Der junge Coach führte das Team zur überraschenden Meisterschaft in der 3. Liga. Mit dieser Leistung weckte der Neffe von Uli Hoeneß das Interesse von Bundesligisten, allen voran von der TSG Hoffenheim. Wie am Montag bekannt wurde, ist der Wechsel mittlerweile vollzogen und so übernimmt Hoeneß zur kommenden Saison die Hoffenheimer Bundesliga-Mannschaft.

Schweinsteiger: „Die Bayern-Amateure sind für mich etwas ganz Besonderes“

Wer die Nachfolger des 38-Jährigen bei den Bayern Amateuren antreten wird, ist indes noch nicht geklärt. Dennoch wird bereits spekuliert, ob Tobias Schweinsteiger, Bruder des Weltmeister Bastian Schweinsteiger, zu seiner alten Wirkungsstätte zurückkehren wird.

Zu einem möglichen Engagement beim FC Bayern sagt Schweinsteiger gegenüber der TZ: “Auf der einen Seite weiß jeder, dass die Bayern-Amateur für mich etwas ganz Besonderes und eine Mannschaft sind, die ich irgendwann gerne trainieren würde. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass ich mit dem FC Bayern seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Dementsprechend gab es diesbezüglich auch keinerlei Gespräche.” Sollte der FCB allerdings Interesse haben, sei Schweinsteiger einem Gespräch nicht abgeneigt.  

Nach dem Hecking-Aus wurde der Schweinsteigers Co-Trainer-Vertrag beim HSV aufgelöst

Der gebürtige Oberaudorfer war zuletzt Co-Trainer von Dieter Hecking beim Hamburger SV in der 2. Bundesliga. Doch nach dem verpassten Aufstieg ins Oberhaus und der Entlassung von Hecking, löste Schweinsteiger den Vertrag beim HSV auf. Nach offiziellen Angaben hätten die Vorstellungen von ihm und dem neuen Trainer Daniel Thioune nicht übereingestimmt. “Wenn es nicht zu 100 Prozent passt zwischen Trainer und Co-Trainer, ist eine Zusammenarbeit meiner Meinung nach schwierig”, erklärt der Oberaudorfer seine Entscheidung.

Der 38-Jährige hat bislang noch keine neue Tätigkeit gefunden und wäre somit für eine Job beim FC Bayern frei. Tobias Schweinsteiger war bereits Co-Trainer der U17 des Rekordmeister, mit der er 2017 Deutscher Meister wurde. In der Saison 2017/18 war der Oberaudorfer bereits bei den Amateuren als Co-Trainer aktiv. Zudem ist der 38-Jährige Inhaber der Trainer A-Lizenz. Im Anschluss wurde Schweinsteiger Trainer der FC Juniors Oberösterreich, ehe es ihn nach Hamburg zog.

Schweinsteiger: „In naher Zukunft sehe ich mich in der Cheftrainer-Position“

Derzeit absolviert der Oberaudorfer den Fußballlehrer-Lehrgang der DFB-Akademie. “Freilich würde mich die Herausforderung reizen neben meiner Ausbildung als Cheftrainer tätig zu sein. Aber eine erneute Co-Trainer-Stelle käme für mich ebenso infrage, wenn die Zusammenarbeit mit dem Chefcoach passt. In naher Zukunft sehe ich mich aber in der Cheftrainer-Position”, betont Schweinsteiger. Es bleibt also abzuwarten, ob die Fans des FC Bayern den 38-Jährigen bald wieder an der Säbener Straße begrüßen dürfen.

ma



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