„Haben lange genug zugeschaut, es geht um Existenzen“

Wegen Zuschauerverbot: Schweinfurt reicht Eilantrag beim Verwaltungsgericht ein

Markus Wolf Geschäftsführer des 1. FC Schweinfurt.
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„Wir haben lange genug zugeschaut, es geht um Existenzen“, sagt Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf und hofft, dass das Zuschauer-Verbot für unzulässig erklärt wird.

Schweinfurt - Der 1. FC Schweinfurt hat beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegen das Zuschauerverbot einen Eilantrag gestellt. Das Ergebnis wird zeitnah erwartet, teilt der Regionalligist mit.

Nun überschlagen sich die Ereignisse im bayerischen Amateurfußball. Der BFV hat bereits am Mittwochvormittag angekündigt, dass der Verband eine Klage gegen die Staatsregierung wegen der Ungleichbehandlung des Amateurfußballs in Erwägung zieht. Kurz danach meldete sich Innenminister Joachim Herrmann zu Wort und versicherte, dass sich das Kabinett am 14. September mit der Wiederaufnahme des Ligabetriebs beraten wird.

1. FC Schweinfurt will das Zuschauerverbot kippen

Nun prescht der 1. FC Schweinfurt vor. Der Regionalligist hat am Mittwoch einen Eilantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München eingereicht. Dies verkündete der 1. FC auf seiner Homepage. Ziel des Antrages ist es, das vorherrschende Zuschauerverbot zu kippen und für unzuverlässig zu erklären.

Der 1. FC Schweinfurt erwartet zeitnah ein Ergebnis. Markus Wolf, Geschäftsführer der Schweinfurter, begründet den Schritt gegenüber der Mainpost so: „Wir haben lange genug zugeschaut, es geht um Existenzen.“

Regionalligist wird für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs stimmen

Bei der vom Verband eingerichteten Online-Umfrage will der ambitionierte Regionalligist für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs stimmen. Bis zum kommenden Montag, den 7. September, können die Vereine abstimmen, ob der Verband sich für einen Re-Start in diesem Jahr einsetzen und ob eine Klage eingereicht werden soll.

Das Ergebnis des Eilantrags des FC Schweinfurt werden alle Clubs aus dem Freistaat mit Sicherheit aufmerksam verfolgen. Es bleibt spannend, wie es mit dem Spielbetrieb im bayerischen Amateurfußball weitergeht.

ma



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