"Wir tun alles für den Heimsieg"

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Buchbachs Keeper Maxi Weber könnte im Direktduell auf seinen Bruder Tobi treffen.

Buchbach hat den Club zu Gast

Schafft der TSV Buchbach im sechsten Saisonspiel den zweiten Saisonsieg? An der Zeit wäre es, denn die Rot-Weißen rangieren weiterhin knapp vor der Abstiegszone der Fußball-Regionalliga Bayern. „Wir tun alles für den Heimsieg“ verspricht Trainer Anton Bobenstetter vor dem Duell am Samstag um 17 Uhr gegen den 1. FC Nürnberg II.

Die Mannschaft von Trainer Roger Prinzen reist mit acht Punkten aus sechs Spielen im Gepäck an, ist seit drei Spieltagen ungeschlagen und hat sich zuletzt am Dienstag ein 2:2 bei den Münchener Junglöwen erkämpft. „Nürnberg hat natürlich ganz hohe Qualität“, verweist Bobenstetter unter anderem auf den Ex-Wolfsburger Willi Evseev (23) und den ehemaligen Schalker Kim Sané (20), die in der Vorbereitung im Zweitliga-Kader standen, aber seit drei Spieltagen die Regionalliga-Mannschaft verstärken.

Evseev hat in Wolfsburg schon drei Mal Bundesligaluft geschnuppert und Sané ist der Sohn des 55-fachen senegalesischen Nationalspiels Souleymane Sané, der in der Bundesliga für den SC Freiburg, den 1. FC Nürnberg und die SG Wattenscheid auf Torjagd ging. Nicht zu vergessen der ehemalige Regionalliga-Torschützenkönig Vitalij Lux (Illertissen), die Ex-Löwen Mike Ott und Ivan Knezevic,  sowie der torgefährliche Kapitän Christopher Theisen. Darüber hinaus könnte es heute in der SMR-Arena zu einem Bruderduell zwischen Buchbachs Keeper Maxi (21) und Nürnbergs Verteidiger Tobi Weber (20) kommen, der im bisherigen Saisonverlauf bislang vier Mal ran durfte.

"Jetzt das i-Tüpfelchen!"

„Maxi hat sich in den vergangenen Wochen zum großen Rückhalt entwickelt“, lobt Bobenstetter den Keeper, der ja vor der Saison von der SpVgg Lam gekommen ist. Mit den beiden Unentschieden gegen Memmingen und in Fürth, sowie den Pokalsiegen in Vilsbiburg und Heimstetten konnten die Rot-Weißen die beiden englischen Wochen im August positiv gestalten. „Ein Sieg gegen Nürnberg wäre natürlich jetzt das i-Tüpfelchen“, sagt Bobenstetter, der froh ist, dass seine Spieler diese intensive Phase gut überstanden haben: „Wir haben weiterhin 17 stabile und gleichwertige Feldspieler, konnten deswegen auch gut rotieren. Das ist natürlich wichtig und gut.“

Die Bilanz der Buchbacher gegen Nürnberg ist bei drei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen positiv, mehr als einen Treffer konnten nur die Buchbacher beim 2:0-Heimsieg der Premierensaison erzielen. Bis auf das 0:0 im Heimspiel der letzten Saison endeten alle übrigen Vergleich mit einem 1:0 - daran sieht man bestens wie knapp die Spiele stets waren.

Mit Grillsau und Zwiebelkuchen zum Erfolg

„Heimspiele in Buchbach sind Volksfeste und Volksfeste lassen sich am besten mit Siegen feiern“, wird Bobenstetter nicht müde die längst kultige Buchbacher Heimspiel-Atmosphäre zu beschwören. Da sich Gino, der berühmteste Pizzabäcker der Regionalliga, im Urlaub befindet, tischen die Buchbacher neben Grillsau, Grill-Steaks, Käsegriller und Thüringer-Bratwürst frisch zubereiteten Zwiebelkuchen auf.

Dazu wird eisgekühlten Weißwein gereicht. Das kulinarische Angebot passt somit schon mal, jetzt fehlen nur noch die drei Punkte. Bobenstetter: „Die Mannschaft sollte sich für ihre starken Auftritte endlich belohnen.“

MB.

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