5:1 gegen Regionalligist SV Viktoria Aschaffenburg

Würzburg gewinnt Totopokal-Halbfinale: 1860 München damit im DFB-Pokal

Würzburgs Trainer Michael Schiele. Im Hintergrund sitzen Zuschauern.
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Würzburgs Trainer Michael Schiele ließ im Halbfinale Aschaffenburg keine Chance und will am Samstag gegen die Münchner Löwen die Titelverteidigung perfekt machen. (Symbolbild)

Aschaffenburg - Die Überraschung blieb aus. Im Totopokal-Halbfinale setzte sich der Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers souverän mit 5:1 gegen SV Viktoria Aschaffenburg. Ganz zur Freude der Löwen, die damit vorzeitig für den DFB-Pokal qualifiziert sind.

Jubel in Würzburg und München: Titelverteidiger FC Würzburger Kickers hat mit einem verdienten 5:1 (2:0)-Erfolg im Toto-Pokal-Halbfinale bei Regionalligist SV Viktoria Aschaffenburg den Finaleinzug perfekt gemacht und die Löwen damit vorzeitig in den DFB-Pokal-Wettbewerb geschossen.

1860 München empfängt am 12. September Eintracht Frankfurt

Da die Würzburger als Zweitliga-Aufsteiger bereits für den DFB-Pokal qualifiziert sind und dort zuhause auf Hannover 96 (14. September, 18.30 Uhr) treffen, haben auch die Münchner Löwen, die nach dem coronabedingten Halbfinal-Verzicht des FC Memmingen bereits als Finalist feststanden, das Hauptrunden-Ticket sicher. Die Münchner empfangen am 12. September Bundesligist Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr).

Das Finale zwischen den Kickers und den Löwen wird live im TV übertragen

Luca Pfeiffer per Dreierpack (15./20./56.), Robert Herrmann per verwandeltem Strafstoß (61.) und Dominic Baumann (63.) schossen den Zweitligisten souverän ins Toto-Pokal-Endspiel, das am 5. September um 14 Uhr im Grünwalder Stadion ausgespielt wird und live im BR Fernsehen übertragen wird. Für Aschaffenburg verkürzte Philipp Beinenz (54.) zum zwischenzeitlichen 1:2. „Dass das Bayerische Fernsehen das Endspiel live im TV zeigt, ist eine sehr gute Nachricht für alle Fans, die so die Chance haben, das Spiel mitzuverfolgen“, erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb im Freistaat zuständig ist.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) für die Austragung des Pokal-Halbfinals sowie des Endspiels eine Ausnahmegenehmigung erteilt – allerdings ohne Zuschauer in den Stadien.

Verbands-Spielleiter Janker: „Dürfen uns jetzt auf ein packendes Finale freuen“

„Der bayerische Toto-Pokal genießt einen hohen Stellenwert – unabhängig vom DFB-Pokal-Ticket“, sagte Würzburgs Trainer Michael Schiele und machte bereits vor dem Halbfinale deutlich, dass die Gier nach der Titelverteidigung riesig ist. Entsprechend engagiert und motiviert trat seine Mannschaft in Aschaffenburg auch auf. „Wir dürfen uns jetzt auf ein packendes Finale zwischen Würzburg und 1860 München freuen. Auch wenn die Löwen jetzt bereits als DFB-Pokal-Starter feststehen, werden sie alles daransetzen, sich den Titel zu sichern und sich erstmals in die Siegerliste des bayerischen Pokal-Wettbewerbs einzutragen“, erklärt Verbands-Spielleiter Josef Janker.

Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämien in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. Im Vorjahr hatte sich der FC Würzburger Kickers im Endspiel bei Viktoria Aschaffenburg mit 3:0 durchgesetzt und sich zum insgesamt dritten Mal den Titel gesichert.

Lotto Bayern zahlt 10 Euro je Treffer an die BFV-Sozialstiftung

BFV-Partner Lotto Bayern hat die Prämien für diese Pokalsaison nahezu verdoppelt und schüttet Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro aus. Wie in der abgelaufenen Toto-Pokal-Spielzeit wiederholt der BFV-Partner zudem seine Werbe-Aktion und lobt für jeden erzielten Treffer zehn Euro für die Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes aus. Bislang fielen in den bisherigen Runden sowie den 22 Kreisfinals 438 Treffer – was einem Betrag von aktuell 4380 Euro entspricht.

Pressemitteilung Bayerischer Fußball-Verband

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