Zeit für eine Zwischenbilanz – SBR

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Das erste Drittel in der Bayernliga Süd ist rum, es ist Zeit für eine kurze Zwischenbilanz

Auf den Fußballplätzen in der Region ist schon so einiges passiert, in der Bayernliga ist das erste Drittel bereits rum: Für die Beinschuss-Redaktion ist das ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und positive wie negative Überraschungen im ersten Teil dieser Spielzeit zu beleuchten.

Heute: Der Sportbund Rosenheim

Klassischer Fehlstart

Die ersten 15 Spieltage sind Geschichte. Für den Sportbund Rosenheim läuft die Saison bisher alles andere als nach Plan. Drei Remis, acht Niederlagen und nur zwei Siege stehen für die Rosenheimer bisher zu Buche. Die Ansprüche und Erwartungen waren vor der Saison sehr hoch, als realistisches Ziel wurde das obere Tabellendrittel ausgegeben. Dem ist nun aber nicht so. Zur sportlichen Misere kam in den vergangenen Wochen auch noch Verletzungspech hinzu.

Für SBR-Coach Günter Güttler ist die zweite Spielzeit somit kein leichtes Unterfangen. Immer wieder musste dieser in den letzten Wochen verletzungsbedingt umstellen und improvisieren, ließ dies jedoch nie als Ausrede gelten, da man im Fußball viel über Kampf, Teamgeist und Einstellung wettmachen kann.

Kleine Erfolgserlebnisse

Trotz der mageren Punkteausbeute von nur neun Zählern, gab es das ein oder andere kleine Erfolgserlebnis, welches die Anhänger für den weiteren Verlauf der Saison positiv stimmen lässt. Der erste Saisonsieg in Vilzing, als die Sportbündler trotz zweimaligem Rückstand mit 4:2 gewannen, das 2:2 gegen den 1. FC Sonthofen, als man in Unterzahl kurz vor Spielende noch ausgleichen konnte, oder auch zuletzt die geschlossene Mannschaftsleistung beim 2:2 gegen den Spitzenreiter TSV Rain am Lech, zeigen, dass die Mannschaft intakt ist und bei konstanter Leistung auch in der Bayernligasaison 2014/2015 bestehen kann.

Fehlende Konstanz

Klar ist aber auch, dass sie ihr Potenzial bisher viel zu selten abgerufen hat und dadurch immer wieder herbe Rückschläge hinnehmen musste. Die bittere 3:1-Niederlage im Derby, die 1:5-Schlappe gegen Landsberg, das 4:0 in Pullach und die 7:0-Klatsche zu Hause gegen Pipinsried hinterlassen große Fragezeichen und stellen die Qualität des Kaders in Frage. Aufgrund der extremen Leistungsschwankungen hat der Abstiegskampf für den Sportbund Rosenheim bereits begonnen. Der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt mittlerweile schon sechs Zähler, weshalb man in den kommenden Wochen bereits unter Zugzwang steht.

Vermeidbare Niederlagen

Alles in allem kann man sagen, dass im ersten Saisondrittel so einiges schief gelaufen ist. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass der ein oder andere Punkt leichtfertig hergeschenkt wurde und bei etwas mehr Glück deutlich mehr drin gewesen wäre. Niederlagen wie beispielswiese das 2:1 zum Auftakt in Kötzting, das 2:1 durch einen Last-Minute-Eigentor gegen den TSV Dachau oder das 0:1 zu Hause gegen den TSV Bogen waren vermeidbar, unglücklich und teilweise auch unverdient.

Die aktuelle Tabellenposition ist somit nicht wirklich aussagekräftig, zeigt jedoch, dass im Fußball letztendlich nur die Ergebnisse zählen. Aus diesem Grund muss der Sportbund Rosenheim in den kommendem Wochen und Monaten unbedingt konstanter punkten und auch einmal einen schmutzigen Sieg einfahren. Am besten gleich am kommenden Samstag beim Überraschungsteam der diesjährigen Bayernligasaison, dem FC Unterföhring.

Am Donnerstag nehmen wir die bisherige Bilanz des Stadtrivalen, TSV 1860 Rosenheim, unter die Lupe!

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