Der Ex-Profi will ab Sommer kürzer treten

Nach 113 Spielen: Muhamed Subasic verlässt den SV Wacker Burghausen

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Seit fünf Jahren spielt Muhamed Subasic für den SV Wacker Burghausen. Am 30. Juni dieses Jahres soll allerdings Schluss sein.

Burghausen - Nach Kapitän Philipp Maier verlässt nun auch Muhamed Subasic den SV Wacker Burghausen. Der ehemalige Zweitliga-Profi absolvierte 113 Pflichtspiele für den Regionalligisten und will nun kürzer treten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Muhamed Subasic wird den SV Wacker Burghausen zum 30. Juni verlassen und fußballerisch kürzertreten, um sich mehr um seine Familie und Beruf kümmern zu können. Der 32-jährige Mittelfeldspieler möchte im Sommer nämlich einen Vollzeit-Logistikmeister machen um sich bei seinem Job bei der Industrial Piping Service GmbH & Co. KG weiterzubilden. Daher ist auch der Aufwand in der Regionalliga für ihn nicht mehr zu stemmen. Im Anschluss an seinen Logistikmeister wird Subasic beim UFC Stampf Ostermiething in der österreichischen Landesliga West weiterspielen.

Der ehemalige Zweitliga-Profi der SG Dynamo Dresden spielt bereits seit der Saison 2015/16 für den SV Wacker Burghausen und absolvierte für die Salzachstädter bislang insgesamt 113 Pflichtspiele. In über 9.000 Spielminuten konnte er dabei 16 Tore erzielen und bereitete ebenfalls 16 Treffer vor. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung war der gebürtige Bosnier ein gesetzter Stammspieler in der Regionalliga Bayern und deshalb ein sehr wichtiger Bestandteil seiner Mannschaft.


Die Verantwortlichen des SV Wacker Burghausen möchten sich bei Muhamed Subasic für die langjährige Zusammenarbeit sowie seinen unermüdlichen Einsatz im Schwarz-Weißen-Trikot bedanken und wünschen ihm für seine sportliche sowie persönliche Zukunft alles erdenklich Gute.

„Natürlich schmerzt dieser Abgang, da Suba mit seinen Erfahrungen und Spielweise ein Spiel lesen und lenken kann, wir verstehen aber den Wunsch und Schritt als zweifacher Vater mehr Zeit für seine Familie zu haben sowie beruflich den nächsten Schritt zu gehen, um so ein zukunftssicheres Standbein aufbauen zu wollen. Wir wünschen Suba viel Erfolg für seinen Logistikmeister, und alles Gute für seine Familie und seine fußballerische Zukunft“ so der sportliche Leiter Karl-Heinz Fenk.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist somit das Auswärtsspiel in Aschaffenburg Anfang März das letzte Spiel für Subasic im schwarz-weißem Wacker-Dress. Der gebürtige Bosnier bleibt jedoch mit seiner Familie in Burghausen sesshaft und will sich künftig als Trainer in der SVW-Jugend, wo auch sein Sohn spielt, einbringen. Nicht zu vergessen darf man aber auch den Geschäftsführer der IPS, Hans-Jörg Behensky, der mit der Ausbildung zum Lager-Logistiker einen Teil dazu beigetragen hat, dass Subaisc in der Region im Sinne des dualen Fußball-Konzepts sesshaft werden und Fußball und Ausbildung die letzten zweieinhalb Jahre verbinden konnte. Die IPS hat mit Thorsten Nicklas und Felix Bachschmid zudem zwei weitere Wacker-Kicker als Azubi angestellt. „Wir sind stolz und sehr dankbar mit der IPS einen so guten und verlässlichen Partner an der Seite des Burghauser Fußballs zu haben“, so Fußball-Geschäftsführer Andreas Huber.

Muhamed Subasic zeigt sich dem Verein sehr verbunden und dankbar: „An erster Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich beim SV Wacker begleitet haben: Vorstandschaft, Geschäftsstelle, Trainerteam, medizinische Abteilung und bei meinen Mitspielern. Ich danke auch dem Verein für das Verständnis und die schöne Zeit im Wacker-Trikot. Ich fühlte mich vom ersten Tag an in Burghausen wie zu Hause. Daher stehe ich dem SVW für die Zukunft zur Verfügung und werde den Verein in jeder Art und Weiße unterstützen, in der es mein Job und meine Familie zu lassen.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen



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