Partien finden am 12. und 19. Juni statt

Aufstiegsspiele zur 3. Liga: BFV muss bayerischen Teilnehmer bis 5. Juni melden

Ein Fußballspieler am Ball - Symbolbild
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Ein Fußballspieler am Ball - Symbolbild

Wer nimmt aus der Regionalliga Bayern an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen ein Vertreter der Nord-Staffel teil? Diese Frage ist noch nicht geklärt, aber der BFV muss bis zum 5. Juni seinen Teilnehmer bennen. Das legte der DFB-Präsidium am Freitag fest.

Bayern - Der Trainings- und Spielbetrieb im bayerischen Amateurfußball ruht seit Ende Oktober und ein Ende des Sport-Lockdowns ist nicht in Sicht. Da bis zum 3. Mai kein flächendeckender Trainingsbetrieb möglich ist, ist ein Abbruch der Saison 2019/20 unausweichlich. Noch hat der BFV wegen offener Rechtsfragen die Spielzeit noch nicht formell abgebrochen.

In Bayern soll ein Playoff-Modus den Relegations-Teilnehmer ermitteln

Das stellt den Bayerischen Fußball-Verband vor allem in der Regionalliga Bayern vor Probleme. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundesaber hat am Freitag festgelegt, dass die Aufstiegsspieel zur 3. Liga zwischen dem Vertreter der Regionalliga Nord und der Regionalliga Bayern am 12. und 19. Juni stattfinden sollen.

Dies hat zur Folge, dass der BFV bis zum 5. Juni seinen Teilnehmer an der Relegation bennen muss. Geplant war, dass die Teams von dem Plätzen eins bis vier in einem Playoff-Modus den Meister und damit den Teilnehmer für die Aufstiegs-Relegation zur 3. Liga ermitteln sollen. Eine Lizenz für die 3. Liga haben nur drei bayerische Vereine gestellt. Bayreuth, Schweinfurt und Aschaffenburg, alle drei befinden sich derzeit unter den Top Vier. Nur der SV Nürnberg II hat keine Lizenz beantragt.

Aus der Regionalliga Nord wird der FC Viktoria 1899 Berlin teilnehmen

„Das favorisierte Modell sieht so aus, dass die Klubs im Modus Jeder- gegen-Jeden in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten – der Sieger dieser Play-offs spielt dann gegen den Nord-Vertreter um den freien Platz in der 3. Liga“, sagte Janker in einem Interview über die Pläne des BFV. Angst davor, dass aufgrund der Maßnahmen der Politik die Playoff-Spiele nicht ausgetragen werden können, hat der BFV-Verbandsspieleiter nicht. „Davon ist nicht auszugehen, bei allen drei Klubs handelt es sich um Vereine, die seit Jahren unter Profi-Bedingungen arbeiten“, sagt Janker. „Außerdem geht es um sogenannte Spiele mit Auswirkungen auf Bundesebene, für diese sollten wir eine entsprechende Ausnahmegenehmigung, die Testungen und Hygienekonzepte vorsieht, erhalten.“

Der Spielbetrieb in der Regionalliga Nord ist bereits wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden. Der FC Viktoria 1899 Berlin wird als sportlicher Aufsteiger gemeldet werden. Das kündigte der Nordostdeutsche Fußballverband nach dem dortigen Saisonabbruch an.

Wer im Hinspiel Heimrecht genießt, wird noch ausgelost. Diese findet am Samstag, 8. Mai, im Rahmen der Drittligapartie zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und 1860 München statt. Die Sieger der Regionalligen West, Südwest und Nordost steigen in dieser Saison direkt auf.

ma

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