Buchbach will Serie ausbauen

Ohne Pflügler und Hain nach Ingolstadt

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Szene aus dem Hinspiel, das die Buchbacher mit 3:2 gewonnen haben: Thomas Leberfinger und Moritz Löffler (rechts) versuchen vergeblich Andreas Buchner zu stoppen, der zum Endstand traf. Die Buchbacher Treffer erzielten Patrick Drofa (2) und Aleks Petrovic.

Für den TSV Buchbach steht bereits am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr die Partie des 26. Spieltages beim FC Ingolstadt II auf dem Programm. Aufgrund des Nachholtermins am Ostermontag in Memmingen wurde die Begegnung beim Tabellenneunten der Fußball-Regionalliga Bayern vorverlegt.

„Wir müssen so spielen wie gegen Fürth und Nürnberg“, sagt Buchbachs Co-Trainer Walter Werner, der auch eine ähnlich gelagerte Partie erwartet: „Ich habe mir Ingolstadt angeschaut. Das sind fast lauter junge Burschen, die für fast jede Situation eine spielerische Lösung suchen.“ Unterstützt werden die Nachwuchskräfte des Bundesligisten dabei meist von den Routiniers Andreas Buchner und Kapitän Stefan Müller.

Bloß kein Risiko eingehen

Die Rot-Weißen, die ja gegen Fürth und in Nürnberg jeweils ein 1:1 verbuchen konnten, sind seit fünf Spieltagen ungeschlagen (zwei Siege gegen Bayern II und Aschaffenburg, drei Unentschieden) und wollen auch in Ingolstadt was mitnehmen. Gegenüber dem 1:0 gegen Aschaffenburg müssen Anton Bobenstetter und Werner die Mannschaft auf mindestens zwei Positionen verändern, da Florian Pflüger wegen muskulärer Probleme in der Wade und Kapitän Maxi Hain wegen der zehnten Gelben Karte fehlen.

„Florian ist ein Spieler, der sehr viel über die Kraft kommt, deswegen wollen wir da nicht einen Faserriss riskieren. Vielleicht geht es ja dann am Montag in Memmingen wieder bei ihm“, so Werner. Da wird Hain dann sicher wieder dabei sein, dass der Kapitän in dieser Saison schon zehn Mal verwarnt wurde, erachtet Werner als normal: „Maxi ist ja kein Raubein, aber er muss sich halt ganz oft opfern, wenn er dahingeht, wo sich gerade ein Brandherd auftut. Da kommt man schon das eine oder andere Mal einen halben Schritt zu spät und dann gibt es halt mal den Karton, wobei bei seinen Karten auch einige taktische Fouls dabei sind.“

Wer ersetzt den Kapitän?

Für Hain, der schon allein aufgrund seiner Präsenz und seiner Körpersprache schwer zu ersetzen ist, könnte entweder Moritz Löffler ins Zentrum rücken oder Patrick Walleth kommt ins Team. Für Markus Grübl, der eigentlich nach der Winterpause als Sechser fungieren sollte, dürfte ein Startelfeinsatz noch zu früh kommen.

„Wir haben in den nächsten Wochen so viele Spiele, dass wir jeden Mann brauchen werden. Da müssen wir sicher auch mit den Kräften haushalten“, erklärt Werner, der die Buchbacher jedoch für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt sieht: „Gerade weil  der Kader nicht groß ist, müssen wir besonders darauf schauen, dass wir keine langwierigen Verletzungen riskieren. Ansonsten sehe ich aber keine Probleme, da sind wir auch in der Breite gut dabei. Wir sind für jede Mannschaft schwer auszurechnen, weil wir sehr viele Spieler haben, die Tore machen können. Das Schöne ist, dass jeder unserer Angreifer andere Qualitäten ins Spiel bringt. Maxi Bauer setzt sich oft dank seiner Kraft und Dynamik durch, Patrick Drofa kommt über die Schnelligkeit, Stefan Denk hat diese Ruhe und Übersicht vor dem Tor und Ludwig Dotzler ist eine Mischung aus diesen Tugenden. Und natürlich dürfen wir Tommy Breu nicht vergessen, der mit seinem rechten Fuß immer für einen Treffer gut ist.“

"Damit könnten wir leben"

Die Regionalliga-Bilanz zwischen den beiden Mannschaften ist übrigens mit je drei Siegen und einem Unentschieden ausgeglichen. Das einzige Remis gab es letzte Saison beim 1:1 in Ingolstadt. Werner: „Mit diesem Resultat könnten wir leben.“

MB.  

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