Drittligist darf wohl gegen Schalke antreten

Pokalstreit zwischen Türkgücü und Schweinfurt: Gericht trifft Entscheidung!

Noch ist nicht klar, wer im DFB-Pokal gegen Schalke 04 antritt
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Noch ist nicht ganz klar, wer im DFB-Pokal gegen Schalke 04 antritt. Türkgücü darf sich aber nach der Verhandlung am Mittwoch Hoffnungen machen.

München - Das Gericht hat am Mittwochnachmittag eine Entscheidung im Pokalstreit zwischen dem FC Schweinfurt 05 und Türkgücü München getroffen. Demnach muss der Verband den Drittligaaufsteiger für den Pokal melden, andernfalls müsse die Spielordnung geändert werden.

Im ewig andauernden Streit zwischen dem FC Schweinfurt 05 und Türkgücü München ist am Mittwochnachmittag eine Entscheidung gefallen: Der Bayerische Fußballverband muss Türkgücü München als Gegner für den FC Schalke 04 melden oder die Spielordnung ändern, das berichtet fupa.net. Die Kartellkammer hatte dem Bayerischen Fußball-Verband aufgegeben, „die Meldung des 1. FC Schweinfurt 05 zu widerrufen“ und über die Meldung zur 1. Pokalrunde erneut zu entscheiden.

Die Verhandlung startete am Montag, dort konnte aber noch kein Urteil gefällt werden. Am ersten Verhandlungstag wurde als Datum für die mögliche Nachholpartie der 14. bzw. 15. Oktober genannt, an letzterem trifft der FC Bayern bereits auf den 1. FC Düren (ebenfalls im Nachholspiel).

Türkgücü stoppte Schweinfurt-Spiel per Einstweiliger Verfügung

Der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü hatte mit einer Einstweiligen Verfügung zwei Tage vor dem Spiel die Austragung die Erstrundenpartie zwischen dem Bundesligisten FC Schalke 04 und dem Viertligisten Schweinfurt gestoppt. Streitpunkt ist ein Kompromiss, den der BFV mit den beiden Clubs in der wegen Corona ausgesetzten Regionalligasaison vereinbart hatte. Türkgücü durfte als Erster aufsteigen, Verfolger Schweinfurt wurde zum inoffiziellen bayerischen Amateurmeister erklärt. Laut Koch würde sich Türkgücü an diese Vereinbarung nicht mehr halten und warf der Klub Wortbruch vor.

Die Schnüdel waren von der Absage geschockt, kündigten aber mittlerweile an, gegen den Aufstieg von Türkgücü keinen Einspruch mehr einzulegen. Man wolle „keinen weiteren Imageschaden für den Fußball“. Zuletzt erhob Hasan Kirvan, Präsident des Drittliga-Aufsteiger, in einem Interview Rassismusvorwürfe gegen den DFB.

dg

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