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Erstes Spiel im neuen „Wohnzimmer“

1860 Rosenheim empfängt in der Fußball-Regionalliga den starken TSV Aubstadt

Es geht nur gemeinsam: Die Sechziger-Fußballer, hier nach dem Spiel in Fürth, bestreiten nun ihr erstes Saison-Heimspiel.
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Es geht nur gemeinsam: Die Sechziger-Fußballer, hier nach dem Spiel in Fürth, bestreiten nun ihr erstes Saison-Heimspiel.

Nach dem 1:1 zum Auftakt in der Fußball-Regionalliga in Fürth ist der TSV 1860 Rosenheim heiß auf das erste Heimspiel am Samstag, 14 Uhr. Und da sollen die Gäste aus Aubstadt nicht zu Partychrashern werden.

Rosenheim – „Grundsätzlich freue ich mich auf jedes Spiel“, sagt Florian Heller, Trainer beim Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim. Vor seiner Heimpremiere im Jahnstadion am Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Aubstadt ist der neue Chefcoach der Sechziger aber doch in besonderer Stimmung: „Das sind unsere Katakomben, das ist unser Platz, auf dem wir auch unter der Woche trainieren. Für mich ist das schon eine Art Wohnzimmer.“ Und er vergleicht seine Vorfreude mit einem Umzug: „Da freut man sich dann auch immer auf die erste Nacht in der neuen Umgebung.“

Bis zu 1500 Zuschauern sind zugelassen

Heller hofft, dass zur „Einweihungsfeier“ auch jede Menge Gäste kommen: Laut der Verordnungen dürfen ja bis zu 1500 Zuschauer die Spiele besuchen – wenn man die dafür vorhandenen Sitzplätze ausweisen kann. Davon hat 1860 Rosenheim 180 und weil das Jahnstadion weitläufig ist, dürfen zudem auch 200 Fans auf Stehplätzen rein. So schreiben es die Sechziger auf ihrem Instagram-Kanal. Das Jahnstadion ist weitläufig, also dürfen zudem auch 200 Fans auf Stehplätzen rein. Die Voraussetzungen: Kontaktdatenerfassung, Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Richtlinien sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bis zum Platz.

„Wir haben schon einen Plan, wie wir spielen wollen“

Den Zuschauern will Heller natürlich schmackhafte Happen im Wohnzimmer kredenzen. „Wir haben schon einen Plan, wie wir spielen wollen“, sagt er, ohne aber damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Sechziger-Trainer lässt sich auch in Sachen Aufstellung noch nicht in die Karten schauen: „Die entwickelt sich erst im Abschlusstraining“, verkündet Heller, der immerhin schon die Menüfolge festgelegt hat: „Wir wollen aktiv spielen, aber natürlich auch gut verteidigen.“

Lange Diskussion vor dem Handelfmeter

Das hat ja schon beim Besuch in Fürth geklappt, auch wenn Heller bekennt: „ Mit der Leistung war ich zufrieden, das Ergebnis von 1:1 hätte ich ein paar Tage davor auch so unterschrieben. Aber wenn man zwei, drei Tage später noch darüber nachdenkt, wie es zustande gekommen ist, dann finde ich das schon ärgerlich.“ Der Ex-Profi spricht dabei den Handelfmeter der Fürther in der Schlussphase an, der letztlich zum Ausgleich führte. Erst nach langer Diskussion wurde die Entscheidung vom Schiri-Gespann getroffen, die Rosenheimer hatten zuvor den Ball auch schon im Aus gesehen.

Sehr robust und mit viel Geschwindigkeit

Aber das ist vorbei. Jetzt geht‘s darum, auf heimischem Boden die Leistung fortzusetzen und die nächsten Punkte einzufahren. Mit dem TSV Aubstadt kündigt sich für die Hausparty allerdings ein ungebetener Gast an. „Die spielen sehr robust und kommen mit ganz viel Geschwindigkeit“, sagt Heller, der den Kontrahenten beim Auftaktspiel gegen Unterhaching (0:0) beobachtet hat. Er hat die Stürmer gesehen und die Außenbahnspieler: „Das sind extreme Pfeile, die einem viel Stress bereiten können, wenn sie ins Rollen kommen.“

Drei starke Regionalligaspieler als Neuzugänge

Aubstadt ist nicht der Aufsteiger der Vorsaison, sondern „eine richtig gute Truppe und noch einmal eine ganz andere Nummer als Fürth“, weiß Heller. Immerhin kamen mit Leon Heinze (TSV Steinbach Haiger), Philipp Harlaß (Borussia Dortmund II) und Joshua Endres (Rot-Weiß Essen) drei starke Regionalliga-Spieler hinzu. „Dynamik und Zielstrebigkeit zum Tor“, so Heller, zeichnet die Unterfranken aus, die Gäste haben als das Zeug zu „Partycrashern“. Kaputte Gläser, Brandlöcher in der Couch und die Plattensammlung zerstört – kennt man ja! Bevor das passiert, müssen Heller und sein Team rechtzeitig die Türen schließen!

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