TSV 1860 München II - TSV Buchbach 3:1

Buchbach: Mit Verbesserungen aber ohne Punkte

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Auch in den Zweikämpfen meistens bissiger: Die Junglöwen gaben an Buchbach keine Punkte ab.

München - Nach der schwachen Leistung in der Vorwoche gegen Bayreuth hatten die Buchbacher ein Ziel: Die Bobenstetter-Elf wollte sich wieder kämpferischer in der Regionalliga Bayern präsentieren. Das gelang auch bei den Junglöwen im Grünwalder Stadion.

aus dem Grünwalder Stadion berichtet Michael Buchholz

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Der TSV Buchbach bleibt weiter im Tabellenkeller der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Walter Werner unterlag am Samstag beim TSV 1860 München II mit 1:3. Insgesamt ein verdienter Erfolg der Löwen, die ihre Torchancen clever nutzten.

Die Buchbacher präsentierten sich gegenüber der 1:5-Pleite gegen Bayreuth kämpferisch deutlich verbessert, konnten aber in den ersten 45 Minuten keine Akzente nach vorne setzen. Die jungen Löwen dominierten die Anfangsphase eindeutig und nutzten die einzige Torchance der ersten Hälfte, als Simon Seferings nach einem Freistoß und Gestochere im Strafraum per Hacke erfolgreich war (18.). Nach dem Rückstand kämpften sich die Buchbacher besser in die Partie, gewannen mehr Zweikämpfe und konnten die Partie offen gestalten. Einen gefährlichen Abschluss konnten die Gäste im ersten Abschnitt aber nicht erzielen.

Mauerkirchner erstmals im TSV-Trikot

Nach Wiederbeginn versuchten die Buchbacher etwas mehr Druck zu machen, aber bereits in der 54. Minute der nächste Dämpfer: Felix Bachschmid legte nach einem Konter mit dem Rücken zum Tor quer und der eben eingewechselte Nicholas Helmbrecht hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe. Das Buchbacher Trainerteam reagierte mit einem Doppelwechsel und verhalf dabei dem lange verletzten Ex-Traunsteiner Stefan Mauerkirchner zu seinem Debüt im Buchbacher Trikot.

Den endgültigen Nackenschlag verpasste die Mannschaft von Daniel Bierofka den Gästen in der 72. Minute, als Seferings in die Tiefe passte und der ebenfalls gerade von der Bank gekommene György Hursan Sandro Volz zum dritten Mal überwand. Für einen kurzen Hoffnungsschimmer sorgte in der 75. Minute Moritz Löffler, als er nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle war. Zu mehr reichte es trotz engagierter Bemühungen aber nicht mehr.

„Wir haben anfangs zu kompliziert gespielt, weil wir nicht genau wussten, wie Buchbach taktisch agiert. Ein Trainer wie Anton Bobenstetter ist nicht auszurechnen“, kritisierte Bierofka, der den ersten Treffer als „Türöffner“ bezeichnet: „Ein Tor aus dem Nichts, ansonsten brauchen wir ja immer viel mehr Aufwand, um ein Tor zu erzielen.“

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