Vorschau: TSV 1860 München II - TSV Buchbach

Gelingt Buchbach im Grünwalder eine Überraschung?

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Es geht nur übers Kollektiv. Nur wenn jeder für jeden kämpft, können die Buchbacher am Samstag im Grünwalder was reißen.

Buchbach - Das wichtige Spiel gegen Bayreuth verbockt und jetzt beim Tabellenzweiten: Der TSV Buchbach gastiert am 16. Spieltag der Regionalliga Bayern beim TSV 1860 München II und möchte am Samstag um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion für eine Überraschung sorgen.

„Vielleicht stellen wir ja den Omnibus ins Tor“, scherzt Buchbachs Walter Werner angesichts der fünf Gegentreffer gegen Bayreuth. Der Trainer hofft natürlich insgeheim, dass alle möglichen Fehler in dem einen Spiel „abgearbeitet“ wurden und jetzt erst mal Schluss mit Geschenken ist. „Wir haben das mit den Spielern besprochen und analysiert. Da ist einfach enorm viel schief gelaufen“, so Werner, der weiß, dass der Treffer zum 1:2 der Knackpunkt war: „Die Spieler waren nach dem Tor nur zwei Minuten nach dem Ausgleich paralysiert. Da ging einfach nichts mehr.“

Nach Debakel gegen Bayreuth mit neuem Mut nach München

Nachdem das Buchbacher Trainerteam um Anton Bobenstetter die Spieler während der Woche wieder aufgerichtet hat, sollen die Rot-Weißen am Samstag mit neuem Mut an die nächste Aufgabe herangehen. Auf Unterstützung der Fans dürfen sich die Mannen um Kapitän Markus Grübl auch freuen, denn die Buchbacher setzen ein Fanbus ein, der am Samstag um 11:00 Uhr am Sportheim abfährt.

Service:

„Gegen Bayreuth hatten wir uns so viel vorgenommen und haben nichts gerissen, da liegt es auf der Hand, dass es beim Tabellenzweiten nicht leichter wird“, erklärt Bobenstetter und führt an: „Die Tabelle lügt ja nach dem 15. Spieltag nicht. Mein Freund Daniel Bierofka macht bei den Löwen einfach richtig gute Arbeit und deswegen stehen sie trotz des kleinen Kaders da oben.“

Bierofka mit Kader-Problemen

Dass sich die Löwen am Mittwoch im Nachholspiel in Augsburg mit 0:1 geschlagen geben mussten, tut der Sache keinen Abbruch, zumal die Junglöwen das bessere Team waren, aber keinen Vollstrecker hatten. „Während der Woche trainieren wir meist nur mit zehn oder elf Mann. Da kann man nicht allzu viel machen“, klagt 1860-Coach Bierofka, der seit dem Spiel in Burghausen auch noch auf Kodjovi Koussou (Knieverletzung) verzichten muss.

Bierofka ist dadurch gezwungen, die U21 oft mit A-Junioren aufzufüllen, dürfte da aber diese Mal Probleme haben, da die A-Junioren am Samstag in Frankfurt spielen, dafür dürften wohl einige Spieler aus dem Profi-Kader dabei sein, zumal die Zweitliga-Mannschaft ja schon am Freitag in Stuttgart ran muss.

"Jeder Punkt vor der Winterpause tut gut!"

Bei den Gästen sind der zuletzt erkrankte Patrick Drofa und Moritz Löffler, der seine Prellung weitgehend überwunden hat, wieder an Bord. Auch Patrick Walleth (zuletzt verhindert) steht wieder zur Verfügung, Tommy Breu kann nur mit einer Schiene spielen, da er sich gegen Bayreuth einen Kapselriss am Daumen zugezogen hat.“

„Wir werden wieder alle versuchen, jeder Punkt, den wir noch vor der Winterpause holen, tut uns gut. Ein Dreier wäre natürlich der Knaller“, so Bobenstetter, der sich sicher ist: „Der Patient vom letzten Freitag ist auf dem Weg der Besserung. Wir haben gut trainiert und haben die Niederlage dadurch abgearbeitet. Wir wissen aber, dass es nicht reicht, wenn die Spieler nur schmerzfrei sind, sie müssen auch fit und in Form sein. Das war zuletzt nicht so oft der Fall.“

Lazarett lichtet sich langsam

Insgesamt lichtet sich auch das Lazarett bei den Rot-Weißen: Maxi Hain, Maxi Bauer und Stefan Mauerkirchner schuften fürs Comeback, trainieren fast täglich mit Reha-Trainer Sepp Harlander und auch Christian Brucia möchte bald wieder einsteigen, um eventuell in den letzten Spielen noch dabei zu sein. Bobenstetter: „Alle arbeiten mit, auch die Verletzten, dass wir wieder aus dem Keller kommen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber am Ende werden wir es wieder schaffen.“

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Michael Buchholz

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