Vorschau: 1.FC Nürnberg II - TSV Buchbach

Buchbach fährt mit Zuversicht nach Nürnberg

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Im Hinspiel konnte sich Tommy Breu hier gegen Jonas Hofmann durchsetzen - am Ende hatten aber die Nürnberger die Nase klar vorne.

Buchbach - Gelingt dem TSV Buchbach am 25. Spieltag der Regionalliga Bayern mal eine Überraschung? Nach drei Unentschieden in den ersten drei Spielen des Jahres fahren die Rot-Weißen am Samstag mit großer Zuversicht zum Gastspiel bei der U21 des 1. FC Nürnberg, das um 14:00 Uhr angepfiffen wird.

„Wir haben in Nürnberg bislang immer recht gut abgeschnitten, daran wollen wir anknüpfen“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der aufgrund der Länderspielpause nur schwer einschätzen kann, mit welcher Mannschaft der „kleine Club“ auflaufen wird: „Eigentlich ist es fast egal, denn Nürnberg hat lauter junge Spieler mit viel Qualität, von denen es jedes Jahr immer wieder einige in den Profikader schaffen. Da wird gut gearbeitet, das muss man einfach anerkennen.“

TSV hat keine guten Erinnerungen ans Hinspiel

Nur ungern denkt der Coach freilich an das Hinspiel Ende August, als seine Truppe bereits zur Pause mit 1:4 hinten lag und nach Verletzungen sowie Rot gegen Keeper Sandro Volz die Partie mit neun Mann beenden musste. Da geriet das 2:5 am Ende fast schon zur Nebensache.

Service:

In Nürnberg hingegen traten die Buchbacher stets sehr stabil auf: Lediglich in der Premierensaison gab es ein 0:1-Niederlage, danach folgten zwei 1:0-Siege, ehe man sich vergangene Spielzeit mit 1:1 trennte. Ein Unentschieden würde für die Buchbacher zwar nicht den ersehnten Befreiungsschlag im Tabellenkeller bedeuten, wäre aber für die Moral nicht schlecht.

Stabilität ist oberste Priorität

„Für uns hat oberste Priorität, dass wir weiter stabil bleiben. Wir haben in den drei bisherigen Partien aus dem Spiel heraus noch keinen Gegentreffer bekommen. In den kritischen Situationen hat uns Keeper Alex Strobl immer im Spiel gehalten - und da hoffen wir, dass es so weitergeht, wenngleich Nürnberg natürlich ein ganz anderes Kaliber ist“, sagt Bobenstetter, der mit dem Trainingsfleiß erneut sehr zufrieden war: „Wir sind seit Wochen sehr fokussiert und trainieren gut.“

Personell können Bobenstetter und Walter Werner in Nürnberg wieder größere Sprünge machen, denn mit Aleksandro Petrovic (Gelbsperre), Moritz Löffler (Gelb-Rot) und Christian Brucia, dessen Rotsperre vom Sportgericht auf ein Spiel reduziert wurde, kehren gleich drei wichtige Spieler in den Kader zurück.

Bobenstetter auf der Suche nach der richtigen Mischung

Bobenstetter: „Wenn kein Spieler wegfällt, aber drei dazukommen, ist das immer ein positives Signal. Wir haben viele Spieler zur Auswahl, können dementsprechend manövrieren und müssen schauen, dass wir die richtige Mischung finden, die in Nürnberg bestehen kann. Das Quäntchen Glück braucht man dann ohnehin immer. Mit etwas mehr Glück hätten wir alle drei bisherigen Spiel gewinnen können. Umgekehrt hätten wir aber auch drei Mal als Verlierer vom Platz gehen können.“

Auch wenn seine Mannschaft weiter auf dem oberen Relegationsplatz festsitzt, ist der Trainerfuchs zuversichtlich, dass Buchbach auch in der nächsten Saison Teil der Regionalliga Bayern ist: „Die Aufgabe ist spannend und sehr reizvoll. Wir sind heiß, weil wir auch in der nächsten Saison in der Champions League für Amateurmannschaften spielen wollen.“

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Michael Buchholz

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