Vorbericht: FC Amberg - TSV Buchbach

Einige Wackelkandidaten beim Gastspiel in Amberg

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Buchbachs Keeper Thomas Reichlmayr war zuletzt beim 1:1 gegen Augsburg II der Garant für den Punktgewinn.

Buchbach - Der TSV Buchbach kann am Samstag den auch faktisch letzten Schritt bezüglich des so gut wie sicher eingetüteten Klassenerhalts in der Regionalliga Bayern machen: Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter gastiert um 14:00 Uhr beim FC Amberg, der in den letzten Monaten nach unten durchgereicht wurde.

Der Aufsteiger, der so stark in die Saison gestartet ist, wartet seit dem 7. November auf einen Ligasieg, hat aber zuletzt immerhin zwei Mal ein 0:0 gegen den SSV Jahn Regensburg und gegen den TSV 1860 München II erreicht. Trainer Timo Rost hat seiner Mannschaft eine Fünfer-Abwehrkette verordnet, die ganz offensichtlich schwer zu knacken ist. „Allzu viele Chancen werden wir da nicht bekommen“, glaubt Coach Anton Bobenstetter, der jedoch zuversichtlich ist: „Wir hatten nach den drei englischen Wochen sehr viele angeschlagene Spieler, haben aber tapfer weitergekämpft und zwei Unentschieden geholt. Das ist immer gut für die Moral, wenn man in Spielen, in denen man kaputt ist, trotzdem punkten kann. Jetzt hatten wir eine lange Regenerationswoche und sind wieder frischer.“

Bobenstetter sucht im Lager der Überbelasteten die Fittesten 

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Aus dem Vollen kann das Buchbacher Trainerteam jedoch nicht schöpfen: Stefan Denk hat sich im Training einen glatten Fingerbruch zugezogen und muss mindestens 14 Tage pausieren. Darüber hinaus konnten einige Akteure nach der Überbelastung der letzten Wochen nicht mit der Mannschaft trainieren und so suchen Bobenstetter und Walter Werner für die Partie heute im Amberg „die stabilsten Spieler“, die es dann richten sollen. „Das haben wir in der Endphase der letzten Saison auch so gemacht und hatten damit guten Erfolg. Die Spieler, die jetzt noch stärker angeschlagen sind, können dann vielleicht nächste Woche wieder spielen. Wir werden jedenfalls kein Risiko eingehen und keine längeren Verletzungen riskieren.“

Maxi Drum wird nach seiner Knöchelverletzung vermutlich wieder in die Abwehrzentrale zurückkehren, bei Markus Grübl, der bis Donnerstag auch nur Laufeinheiten absolvieren konnte, bleibt abzuwarten, wie das gereizte Knie reagiert. Maxi Bauer und Lukas Dotzler, die mit muskulären Problemen zu kämpfen hatten, sind weitere Wackelkandidaten.

Trainingsbelastung zur Zeit nur schwer steuerbar

„Bei Muskelverletzungen ist es immer besonders problematisch“, so Bobenstetter, wohl wissend, dass ein Faserriss zum jetzigen Zeitpunkt wohl das Saison-Aus für den Spieler bedeuten würde. „Im Training kommt es stark auf die Balance zwischen Regeneration und Belastung an. Während der englischen Wochen kann man das kaum steuern, da gibt es nur Spiel, Regeneration und Abschlusstraining“, erklärt der Coach, der mit seiner Mannschaft die „gute Rückrunde“ bestätigen will. Nur zwei Mal sind die Rot-Weißen in den zwölf Spielen der zweiten Saisonhälfte als Verlierer vom Platz gegangen. Zum Vergleich: In der Hinrunde hatte es bis dato bereits fünf Niederlagen gehagelt

Das Hinspiel gegen Amberg endete 1:1 - nach dem Phantom-Elfmeter, den Marco Wiedmann verwandelt hatte, war es Thomas Leberfinger, der den Ausgleich besorgt hat. Mit einer erneuten Punkteteilung könnten die Buchbacher auch am Samstag gut leben, gelänge gar ein Dreier, wäre der Klassenerhalt auch rechnerisch in trockenen Tüchern.

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MB

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