Vorschau: TSV Buchbach - TSV 1860 Rosenheim

Gegen 1860: Buchbach will die Vorrunde retten

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Monate lang verletzt und noch nicht in Topform: Buchbachs Vizekapitän Markus Grübl

Buchbach - 17. und letzter Spieltag in der Regionalliga Bayern - und da wartet noch ein echter Kracher: Bereits am Freitagabend gastiert der TSV 1860 Rosenheim in Buchbach. Der größere Druck liegt sicher bei den Hausherren.

Nach den beiden Niederlagen gegen Bayreuth und bei den Junglöwen liegt der Druck bei den Gastgebern, die mit einem Sieg die vermurkste Vorrunde noch einigermaßen retten könnten. Die Sechziger reisen mit drei Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis an und wollen zumindest ein Remis holen, um den Abstand auf die Rot-Weißen zu wahren. „Rosenheim spielt sehr diszipliniert, hat immer viele Leute hinter dem Ball und bekommt deswegen auch wenig Gegentore“, weiß Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Besonders Spiel für Süßmaier und Pflügler

Während der Ex-Buchbacher Dominik Süßmaier erst 22 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen musste, schlug es bei den Gastgebern um den Ex-Rosenheimer Florian Pflügler bereits 33 Mal ein. Damit haben die Buchbacher nach Bayern Hof und Seligenporten die drittschlechteste Defensivbilanz der Liga. Auf der anderen Seite sind die Sechziger in der Offensive mit 17 Treffern das Schlusslicht, Buchbach hat aber auch nur drei Mal öfters getroffen.

„Wir müssen hinten endlich mal wieder besser stehen und dürfen nicht immer so leichte Fehler machen“ fordert auch Walter Werner aus dem Buchbacher Trainerteam. Die vielen Gegentreffer sind natürlich auch der Verletzungsmisere geschuldet, die praktisch in fast jedem Spiel eine neue Defensivformation nötig machte, allerdings unterliefen den Buchbachern in der Vorrunde auch zu viele Konzentrationsfehler. Immerhin: Im Vergleich zum Spiel im „Grünwalder“ müssen Bobenstetter und Werner ihre Abwehrformation nicht umbauen. Nachdem der Ex-Traunsteiner Stefan Mauerkirchner bei den Löwen sein Debüt im Trikot der Rot-Weißen geben konnte, sollte auch Patrick Drofa am Freitag wieder zur Verfügung stehen. Zuletzt musste der Angreifer zwei Mal wegen Fiebers passen.

Böse Überraschungen möglich

Noch kein grünes Licht vom Arzt hat Maxi Bauer, bis er wieder ran darf werden wohl noch ein bis zwei Wochen vergehen. Christian Brucia wird in den nächsten Tagen auch wieder einsteigen und mit Reha-Trainer Sepp Harlander am Comeback arbeiten, ob Maxi Hain in diesem Jahr noch mal angreifen kann, ist noch nicht absehbar, dass Stefan Denk und Thomas Leberfinger erst wieder im nächsten Jahr dabei sein können, steht ohnehin fest. „In den letzten Spielen dieses Jahres bekommen wir schon noch eine schlagkräftige Truppe zusammen“, sagt Bobenstetter.

Im Lager von 1860 Rosenheim ist man nach der 1:2 Heimniederlage vom letzten Spieltag gegen gute Burghausener gleich wieder zur Tagesordnung zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Klaus Seidel hat aus der durchaus starken eigenen zweiten Hälfte, in der man den Favoriten nach einem 0:2 Rückstand nochmal ganz schön in die Bredouille bringen konnte, sehr viel Positives mitgenommen. 

„Wir können in Buchbach nur bestehen und ein positives Resultat holen, wenn wir, anders als in der ersten Hälfte gegen Burghausen, an unsere Leistungsgrenze gehen und mit Laufbereitschaft und Leidenschaft agieren. Ist dies nicht der Fall, können wir im Derby auch eine böse Überraschung erleben“, sagt Trainer Klaus Seidel und verspricht: „Wir werden uns auf eine äußerst intensive Partie vorbereiten, wir wissen ja, was uns in der Arena erwartet.“

Viel Lob für 1860

Da am Wochenende Länderspiele der Futsal-Nationalmannschaft auf dem Programm stehen, ist der Einsatz von Danijel Majdancevic, der zu diesen Spielen abgestellt werden muss, äußerst fraglich. Ansonsten dürfte Seidel, bis auf Johannes Zottl (Kreuzband) aus dem Vollen schöpfen können.

„Majdancevic und Marinkovic sind zusammen im Angriff eine Macht, Ludwig Räuber ist im Mittelfeld der Taktgeber und Mathias Heiß hinten überragend“, so Bobenstetter, der viel Respekt vor dem Gegner hat: „Trainer und Manager leisten sehr gute Arbeit, deswegen stehen die Sechziger auch fast vier Punkte vor uns.“

Buchholz/Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim/mbö

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