Vorschau: TSV Buchbach - 1.FC Schweinfurt 05

Buchbach braucht die ersten „Big Points“ des Jahres!

Aleks Petrovic und Co. hoffen auf den ersten Dreier des Jahres.
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Aleks Petrovic und Co. hoffen auf den ersten Dreier des Jahres.

Buchbach - Der TSV Buchbach möchte im ersten Heimspiel des Jahres auch die ersten „Big Points“ der Frühjahrsrunde der Regionalliga Bayern einfahren. Nach der Nullnummer beim SV Schalding-Heining erwarten die Rot-Weißen am Samstag um 14:00 Uhr den 1. FC Schweinfurt 05 in der SMR-Arena - ein Heimdreier soll dem Team von Trainer Anton Bobenstetter den Anschluss ans untere Mittelfeld bescheren.

„Wir brauchen einen Heimsieg, egal wie!“, sagt Bobenstetter, der sein Team auf einem guten Weg sieht: „Die Mannschaft ist gut drauf, hat stark trainiert. Es macht richtig Spaß zu sehen, dass sie alles dafür tut, die Klasse zu halten.“. Zwölf Spiele haben die Buchbacher noch Zeit die fehlenden 18 Zähler einzusammeln.

Bobenstetter beschwört Anhang und positive Energie

Dies soll vor allem über die sechs verbleibenden Heimspiele klappen. „Hier müssen wir die Basis legen! Ohne unseren treuen Zuschauer, ohne deren Unterstützung, wird es ganz schwer.“, weiß der erfahrene Coach, dem nicht entgangen ist, dass seine Mannschaft schon in Schalding die große Anzahl der Fans als zusätzliche Motivationsspritze empfunden hat: „Es geht nur mit vereinten Kräften!“.

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Das Unentschieden beim SV Schalding-Heining in Passau  sieht Bobenstetter als ersten Basisschritt: „Wir sind stabil gestanden und hatten unsere Chancen - dass wir am Ende mit zehn Mann nicht mehr zulegen konnten, ist normal.“. Die Ampelkarte gegen Patrick Walleth und die Aberkennung des Treffers von Florian Pflügler sieht der Trainer auch nach dem Studium der Videobilder als „äußerst unglücklich“ an, will sich damit aber nicht weiter befassen: „Wir hätten den Sieg verdient gehabt, aber solche Entscheidungen gibt es im Fußball! Wir müssen nach vorne schauen - und mit absolut positiver Energie in die restlichen Spiele gehen!“

Als absolut positiv empfindet der Coach, dass er in dieser Wochen mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern trainieren konnte: „Wenn man im Training Neun gegen Neun spielen kann, ist das schon mal ein positives Signal.“. Dass neben Walleth auch Markus Grübl wegen einer Gelbsperre nicht auflaufen kann, fällt für den Coach deswegen nicht so sehr ins Gewicht. Mit Maxi Drum kehrt zudem ja auch ein Gelbsünder zurück, mehr als 16 Feldspieler dürfen ohnehin nicht auf den Spielberichtsbogen. „Wir können quasi aus dem Vollen schöpfen!“, so ein optimistischer Bobenstetter.

Schweinfurt kommt mit starkem Kader

Dass Schweinfurt personell deutlich besser bestückt ist der SV Schalding, sieht der Trainer natürlich als Erschwernis, aber auch als Herausforderung: „Mit Adam Jabiri, Marco Haller und Lukas Billick hat Schweinfurt drei Spieler, die letzte Saison die Würzburger Kickers mit in die 2. Liga gebracht haben - dazu kommt ein Marius Willsch, den die ganze Liga haben wollte. Und Qualität hatten die Schweinfurter ja auch schon davor. Wenn Schweinfurt ab Sommer auf reines Profitum umstellt, wird es für die kleinen Vereine noch schwerer - aber eben auch noch reizvoller gegen so eine Mannschaft zu spielen und zu bestehen.“

Trotz der massiven Aufrüstung des Kaders dank ihres potenten Hauptsponsors sind die Schweinfurter aber selbst auch noch nicht durch: Nach der 1:2-Niederlage gegen Wacker Burghausen am vergangenen Freitag fehlen dem Team von Trainer Gerd Klaus rechnerisch noch zehn Punkte zum Klassenerhalt. Doch Bobenstetter verschwendet daran keinen Gedanken: „Schweinfurt holt die benötigen Punkte bombensicher. Damit habe ich auch kein Problem. Sie können dann gerne nächste Woche damit anfangen!“.

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Michael Buchholz 

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