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Kantersieg unter Flutlicht

„Haben verdient gewonnen“: Burghausen mit Galavorstellung gegen kleien Bayern

Bilder vom Spiel SV Wacker Burghausen - DJK Vilzing.
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Der SV Wacker Burghausen überrollt den FC Bayern München II.

Was für eine Wacker-Gala! Die Mannschaft von Trainer Hannes Sigurdsson hat am Freitagabend den FC Bayern München II mit 5:0 aus dem Stadion geschossen und bleibt damit weiter am Spitzenduo Würzburg und Unterhaching dran.

Burghausen - Auf der anderen Seite: Eine ganz böse Demontage der Bayern-Amateure, die mit dem 6:0 gegen Heimstetten im Gepäck angereist waren, sich aber mit zwei Eigentoren und einem verschossenen Elfmeter von Desire Segbé (38.) selbst auf die Verliererstraße gebracht haben.

„Aber nach der Pause war alles weg“

So allmählich dürfte es dann auch für Bayern-Trainer Martin Demichelis ungemütlich werden, 16 Punkte nach zwölf Spielen in der Regionalliga Bayern und schon vier Niederlagen auf dem Konto – das kann nicht der Anspruch der Münchner sein, die sich ja eigentlich mindestens unter den ersten Drei der Tabelle sehen. „Wir haben vor einer Woche sehr gut gespielt, da wollten wir weitermachen. Wir haben auch eine gute erste Halbzeit gezeigt, aber nach der Pause und dem zweiten Gegentreffer war alles weg“, musste der Argentinier einräumen.

Dass seine junge Truppe in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen liegen ließ, ist die eine Sache, dass sie sich durch die beiden Eigentore jeglicher Chancen beraubt hat, steht auf einem anderen Blatt. Fälschte Luca Denk in der 16. Minute einen Schuss von Felix Bachschmid noch höchst unglücklich ab, so gehört das Eigentor von Antonio Tikvic, der nach einem missglückten Versuch von Kenny Sigl in Slapstick-Manier Keeper Tom Hülsmann aus 16 Metern überwand, schon ins Kuriositäten-Kabinett (48.). Dass Hülsmann nach dem Treffer von Thomas Winklbauer zum 3:0 (70.) beim Treffer von Edin Hyseni auch noch ins Leere griff (79.), macht die Sache aus Sicht der Bayern nicht besser. Treffer nur fünf für Wacker durch den energisch nachsetzenden Jerome Läubli (86.) war dann schon fast Nebensache.

„Die Einstellung meiner Mannschaft war entscheidend“

Die zum Teil unglücklichen Fehler der Bayern sollen aber die Gala-Leistung des SV Wacker Burghausen nicht schmälern, der erneut auf Schlüsselspieler wie Denis Ade, Moritz Moser, Johann Djayo und Aboubacar Cissé verzichten musste. Von einem Nico Helmbrecht ganz schweigen. „Die Einstellung meiner Mannschaft war entscheidend, da hat sie alles umgesetzt, was ich von ihr erwartet habe. Wir hatten viele Chancen und haben auch verdient gewonnen. Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden“, durfte sich auch Sigurdsson nach dem Spektakel vor fast 1500 Zuschauern freuen.“

Während Wacker, das als einzige Mannschaft der Liga nur eine Niederlage auf dem Konto hat, seit neun Spieltagen ungeschlagen ist und weiter das Spitzenduo Würzburg und Unterhaching jagt, herrscht bei den kleinen Bayern, die seit 2001 auf den ersten Sieg in der Wacker-Arena warten, erst mal Katerstimmung, ehe eine umfassende Analyse die Entwicklung der letzten Wochen aufarbeiten muss.  

MB

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