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Trotz vieler Ausfälle

„Hatten eine sehr schwierige Phase“: Wacker will gegen Türkgücü den Turnaround erzwingen

Willkommen zurück im Team: Felix Bachschmid klatscht Johann „Hansi“ Djayo ab.
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Willkommen zurück im Team: Felix Bachschmid klatscht Johann „Hansi“ Djayo ab.

Nach vier Niederlagen am Stück will der SV Wacker Burghausen am Sonntag endlich wieder punkten: Die Mannschaft von Trainer Hannes Sigurdsson gastiert um 14 Uhr in Heimstetten und trifft dort auf Türkgücü München.

München - Da die Stadt München das „Grünwalder“ für die Neuperlacher in diesem Jahr nicht mehr freigegeben hat, muss der Tabellenneunte der Regionalliga Bayern seine restlichen Heimspiele in diesem Jahr in Heimstetten austragen.

„Die Mannschaft hat alles versucht.“

„Wir hatten eine sehr schwierige und harte Phase. Dass zwölf von 22 Spielern verletzt oder gesperrt sind, habe ich meiner Laufbahn als Spieler und Trainer noch nicht erlebt“, grübelt Sigurdsson, sieht aber einen Silberstreif am Horizont. Zum einen kehren einige Stammspieler zurück, zum anderen hat der Coach nach der 0:3-Niederlage in Eichstätt einen Ruck in der Mannschaft verspürt.

„Nach dem Spiel in Eichstätt habe ich viele Sachen gesehen, die in die richtige Richtung gehen. Kämpferisch hat die Mannschaft in Ansbach alles gegeben. Wir hatten viele zweite Bälle und haben das Spiel 70 Minuten dominiert.“ Leider aber kein Tor geschossen und so entschied der Treffer von Bastian Herzner die Partie zugunsten der Mittelfranken. Sigurdsson: „Ich kann schlecht mit Niederlagen und Verlusten umgehen, aber man muss das gesamte Bild sehen. Wir haben mit drei A-Jugendlichen gespielt, die hoffentlich einen Schritt nach vorne machen konnten. Das ist das Positive. Insgesamt kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht.“

Weiterhin viele Ausfälle bei Wacker

Im nun dritten von vier Auswärtsspielen – nächsten Samstag geht es nach Vilzing – füllt sich der dezimierte Kader allmählich wieder ein wenig. Nach Johann Djayo und Aboubacar Cissé, die schon in Ansbach ihr Comeback feiern konnten, kehrt jetzt Moritz Sommerauer nach seiner Sperre wegen der Ampelkarte in Eichstätt zurück. Auch Thommy Winklbauer hat seine Gelbsperre abgebüßt, allerdings war der erfolgreichste Wacker-Torschütze dieser Saison in den letzten Tagen krank. Sigurdsson ist jedoch zuversichtlich, dass Winklbauer am Sonntag zumindest im Kader ist.

Jerome Läubli ist nach seiner Rückenverletzung wieder ins Training eingestiegen, ist aber für Sonntag noch keine Option. Fraglich ist auch der Einsatz von Andrija Bosnjak, der immer noch Schmerzen im lädierten Knie hat. Sicher ausfallen wird weiterhin Pechvogel Antonio Trograncic, der wegen einer Verletzung im Sprunggelenk in diesem Jahr wohl nicht zum Einsatz kommen wird. „Immer wenn er seine Chance bekommt, wird er durch Verletzungen zurückgeworfen“, bedauert Sigurdsson das einstige Supertalent, das in dieser Saison bislang elfmal zum Einsatz gekommen ist. Nicht dabei ist auch Luca Beckenbauer, der nach Krankheit nicht fit ist.

„Müssen uns erinnern, wie gut wir spielen können.“

Noch liegt Burghausen in der Tabelle auf Platz vier, aber das Mittelfeld hat inzwischen zu den Salzachstädtern aufgeschlossen, sodass jetzt dringend ein Dreier eingefahren werden muss, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. „Ich merke, dass die Mannschaft großen Hunger hat, den Trend zu ändern und wieder auf die Siegerstraße zu kommen“, hat Sigurdsson wahrgenommen und impft seiner Truppe ein: „Wir müssen uns erinnern, wie gut wir spielen können.“

Wie etwa im Hinspiel, als Wacker zwar in der ersten Halbzeit Glück hatte, weil Türkgücü äußerst fahrlässig mit den Chancen umgegangen ist. Den frühen 0:1-Rückstand egalisierte Felix Bachschmid schnell und in der Nachspielzeit gelang Edin Hyseni dann der verdiente Siegtreffer zum 2:1.

MB

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