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Seit zehn Spielen ist Wacker jetzt ungeschlagen

Erstes Gegentor nach 260 Minuten: Burghausen verspielt 2:0-Führung gegen Fürth

Nach 260 Minuten erstmals wieder geschlagen: Wacker-Keeper Markus Schöller.
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Nach 260 Minuten erstmals wieder geschlagen: Wacker-Keeper Markus Schöller.

Die Serie des SV Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern hat auch nach dem 13. Spieltag Bestand: Seit zehn Runden ist die Mannschaft von Trainer Hannes Sigurdsson jetzt schon ungeschlagen, aber nach drei Siegen am Stück und vor allem nach dem deutlichen 5:0 gegen den FC Bayern München II mutet das 2:2 am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth II wie ein Rückschlag an.

Fürth - „Das nervt schon ein bisschen, dass wir die 2:0-Führung nicht über die Zeit gebracht haben“, ärgerte sich auch Sigurdsson über das 2:2 beim Kellerkind, gegen das Wacker seit 2018 keinen Sieg mehr feiern konnte.

Winklbauer brachte Burghausen in Führung

Glück hatten die Gäste, die erneut auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, in der dritten Minute, als Ex-Löwe Daniel Adlung nur den Pfosten traf – Markus Schöller, der in der Folge zweimal sehr stark gegen Nico Grimbs parieren konnte, wäre da machtlos gewesen. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren in der ersten halben Stunde gegen starke Fürther nicht präsent“, monierte dann auch Burghausens Trainer.

Dennoch ging der Tabellendritte, der jetzt fünf Punkte Rückstand auf Würzburg und Unterhaching hat in der 34. Minute in Führung: Andrija Bosnjak leitete ein Zuspiel von Felix Bachschmid perfekt auf den einlaufenden Thomas Winklbauer weiter, der aus acht Metern Dimitrios Gkoumas keine Chance ließ.

Wacker nutzte einen Fürther Torwartfehler eiskalt aus

Der Fürther Schlussmann stand dann auch in der 39. Minute im Mittelpunkt, als er die Kugel gegen Felix Bachschmid vertändelte, dessen Rückpass konnte Bosnjak ohne Mühe über die Linie drücken. „Das ist die Qualität von Burghausen, das seine Chancen eiskalt verwertet hat“, erkannte Fürths Trainer Petr Ruman die Trefferquote an.

Nach dem Seitenwechsel wollte Wacker an die Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs anknüpfen, daraus wurde aber nichts, weil Schöller einen Schuss von Grimbs, der nach Zuspiel von Adlung zum Abschluss kam, im Liegen über die Finger kullern ließ – der erste Gegentreffer nach gut 260 Minuten. Fast im Gegenzug setzte Winklbauer eine Hereingabe vom Flügel über den Kasten und so kam das kleine Kleeblatt in der 60. Minute zum Ausgleich durch Doppeltorschützen Grimbs, der nach einer Flanke und einem Abpraller am schnellsten schaltete und den Ball aus wenigen Metern versenkte.

Kommenden Freitag ist der TSV Aubstadt in der Wacker-Arena zu Gast

Fürth hätte in der Folge, als sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten, beinahe Oberwasser bekommen, doch Joker Konstantinos Grigoriadis verzog knapp, ehe auf der anderen Seite Bachschmid allein vor Gkoumas am Fürther Schlussmann scheiterte. In der Nachspielzeit geriet der Punktgewinn von Burghausen noch einmal in Gefahr, aber der eingewechselte Elias Kratzer konnte einen weiten Ball allein vor Schöller nicht verwerten.

Weiter geht es für Burghausen am Freitag um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den formstarken TSV Aubstadt, ehe am 3. Oktober die Stunde der Wahrheit bei Tabellenführer Würzburger Kickers schlägt – bis dahin sollte der eine oder andere verletzte Spieler wieder dabei sein. 

Die Daten zum Spiel

SpVgg Greuther Fürth II: Gkoumas – Zengin, Fobassam, Baumgärtel, Littig (68. Pfeil) – Dietz, Angleberger (89. Hofmann), Adlung (82. Kamm), Littbarski (53. Grigoriadis) – Grimbs (88. Kratzer), Ismail. Trainer: Ruman.

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Scholz, Miftaraj, Läubli (90. + 5 M. Lukic) – Reiter, Beckenbauer – Sigl (80. Moser), Bachschmid, Winklbauer (89. D. Lukic) – Bosnjak. Trainer Sigurdsson

Tore: 0:1 Winklbauer (34.), 0:2 Bosnjak (39.), 1:2 Grimbs (50.), 22 Nico Grimbs (60.)

Schiedsrichter: Treiber (FC Zell-Bruck)

Zuschauer: 252

Gelb: Angleberger, Zengin, Kratzer – Winklbauer, Miftaraj

MB

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