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Magen-Darm-Virus sorgt für Personalprobleme

Mit prominentem Neuzugang: Buchbach empfängt Hankofen-Hailing

Buchbachs Abteilungsleiter mit Neuzugang Philipp Walther.
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Buchbachs Abteilungsleiter mit Neuzugang Philipp Walther.

Prominenter Neuzugang für den TSV Buchbach: Philipp Walther verstärkt die Defensive der Rot-Weißen. Ob der 26-jährige gegen Aufsteiger SpVgg Hankofen-Hailing im Kader ist, wird sich kurzfristig entscheiden. Überhaupt gibt es nach einer Magen-Darm-Erkrankung, die 13 Mann plus die beiden Trainer erwischt hat, einige Fragzeichen.

Buchbach - „Wir sind natürlich richtig froh, dass Philipp zu uns kommt. Er kann uns mit Sicherheit schnell weiterhelfen, er ist ein gestandener Regionalliga-Spieler im besten Alter, seine Vita spricht ja auch absolut für ihn“, sagt Trainer Andreas Bichlmaier über den Innenverteidiger, der letzte Saison 34 Mal für Wacker aufgelaufen ist und im Münchner Süden wohnt.

Ammari stellte die Verbinung zu Walther her

Ausgebildet wurde der 1,89 Meter große Abwehrmann beim TSV 1860 München und beim FC Bayern, für den er auch in der A-Jugend-Bundesliga und in der Regionalliga gespielt hat. Weitere Stationen waren der VfB Stuttgart II in der Regionalliga Südwest und der VfR Garching in der Regionalliga Bayern.

Zustande kam der Deal über Sammy Ammari, der mit Walther seit seiner Zeit in Burghausen befreundet ist. Eigentlich wollte der 26-Jährige ja nach seinem Abschied aus Burghausen ins Ausland, das hat sich aber zerschlagen, weil er jetzt beim Internationalen Fußball-Institut in Ismaning als Analyst arbeitete. „Ohne unsere Kooperation mit dem IFI wäre die Verpflichtung von Philipp wohl nicht möglich gewesen“, sagt Abteilungsleiter Georg Hanslmaier.

Magen-Darm-Virus sorgt für Personalprobleme bei Buchbach

Am Mittwoch war Walther, der die Lücke schließen soll, die durch den Abgang von Marco Rosenzweig entstanden ist, bereits zum ersten Mal im Buchbach im Mannschaftstraining. Eher wäre es gar nicht möglich gewesen, zumal die Rot-Weißen am Samstag nicht nur eine 1:7-Klatsche in Würzburg kassiert haben, sondern sich bei der Auswärtsfahrt auch noch einem Magen-Darm-Virus eingefangen haben.

„Wir konnten am Mittwoch auch nur eingeschränkt trainieren und das insgesamt auch nur eine Stunde, weil die meisten Spieler noch geschwächt waren. Wer genau gegen Hankofen auflaufen kann, ist noch nicht sicher, da werden wir kurzfristig entscheiden müssen. Für viele Spieler wird das Abschlusstraining die einzige Einheit in dieser Woche sein“, so Bichlmaier.

„Das ist ein Friss- oder Stirb-Spiel“

Sicherlich nicht dabei ist neben dem Langzeitverletzten Blin Kelmendi Tobias Steer, der eine Gelbsperre absitzen muss. Benedikt Orth macht nach seinem Faserriss Fortschritte und wird wohl nächste Woche die ersten leichten Einheiten absolvieren können. Ein großes Fragezeichen steht wegen Verletzung und Virus auch weiterhin hinter Joe Wieselsberger.

„Hankofen spielt unfassbar intensiv und präsentiert sich exakt so auf wie ein Aufsteiger auftreten muss. Wahnsinnig intensiv gegen den Ball und im Gegenpressing. Da wird 95 Minuten gefightet, gejagt und angefeuert. Deswegen wird es am Freitag mit Sicherheit kein taktisches Geplänkel geben. Das ist ein Friss- oder Stirb-Spiel, bei dem man die Zweikämpfe gewinnen muss. Sonst bist du zweiter Sieger“, fordert Bichlmaier, der den Niederbayern aber auch spielerische Qualitäten attestiert: „Die können schon auch Fußballspielen, wenn man sie lässt.“

MB

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