Wird Zeit für den nächsten Dreier

TSV Buchbach empfängt den VfB Eichstätt

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Dauerbrenner: Thomas Leberfinger hat wie Markus Grübl und Aleks Petrovic bislang noch keine Minute verpasst.

"Die Jungs haben sich wieder mal einen Sieg verdient" Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter hofft am Freitag gegen Eichstätt auf einen Dreier Die Bilanz des TSV Buchbach ist nach zehn Spieltagen in der Fußball-Regionalliga Bayern ausgeglichen: Vier Siegen stehen bei zwei Unentschieden vier Niederlagen und 13:13 Tore gegenüber.

Doch die Rot-Weißen warten nun seit vier Runden auf einen Dreier, den will die Mannschaft am Freitag um 19 Uhr gegen den VfB Eichstätt eintüten. „Meine Jungs haben gegen Unterhaching im Pokal und letzte Woche in Schweinfurt leidenschaftlich gekämpft, deswegen haben sie sich jetzt mal wieder einen Sieg verdient“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter. Allerdings weiß der Coach der Rot-Weißen natürlich auch, dass der Aufsteiger aus Eichstätt einen Lauf hat und die beiden letzten Auswärtsspielen in Memmingen und in Burghausen für sich entscheiden konnte. 

VfB-Torhüter reisst sich bei Torjubel die Achillessehne

Das Team von Trainer Markus Mattes, das mit elf Punkten aus neun Spielen auf Rang 13 steht, hat mit dem 3:2 gegen den FC Augsburg II im fünften Spiel den ersten Regionalligasieg der Vereinsgeschichte gefeiert, es folgten zwei knappe Niederlagen gegen Bayern II und Bayreuth, ehe sich das Team um Kapitän Benjamin Schmidramsl mit 2:0 in Memmingen durchsetzen konnte. Pech allerdings für die Eichstätter, dass Torhüter Thomas Bauer bei der Jubelorgie nach dem 1:0-Erfolg letzten Samstag in Burghausen weggerutscht ist und sich dabei die Achillessehne gerissen hat. Sicherlich ein Handicap für die Eichstätter, die mit Yomi Scintu und Fabian Eberle zwei bärenstarke Angreifer haben. Scintu, beim FC Ingolstadt ausgebildet, hat bereits sechs Mal getroffen, Eberle, der in 180 Pflichtspielen 173 Tore erzielt hat, bringt es aktuell auf vier Treffer. "Wir sind gewarnt", so Bobenstetter. 

Buchbachs Personallage weiterhin angespannt

Der Trainer kann bezüglich seines Personals keine Entwarnung geben. Maxi Drum kehrt nach seiner Rotsperre zurück, dafür fehlt Merphi Kwatu nach seiner Ampelkarte in Schweinfurt: "Hannes Maier, der ja Drum zwei Mal sensationell vertreten hat, wird die Position von Merphi einnehmen, dann müssen wir nicht groß umstellen." Ob er Daniel Maus erneut als Feldspieler aufstellt, macht der Coach davon abhängig, wie stabil die Ersatzspieler Marco Neudecker oder Nikolai Davydov sind. Von den verletzten Spielern kehrt jedenfalls bis zum Freitag keiner zurück. Immerhin hat Florian Shalaj nach achtwöchiger Verletzung wieder das Training aufgenommen und wird erste Praxis im Kreisligateam sammeln. 

"Leber" und Grübl in glänzender Form

Bei Pat Drofa und Patrick Walleth hofft Bobenstetter, dass beide nächste Woche ins Training zurückkehren, weiterhin fraglich ist, wann Stefan Denk wieder einsatzfähig ist. Der Angreifer leidet an einer Reizung im operierten Knie. Maxi Bauer und Stephan Thee fallen ohnehin noch einige Wochen aus. Erfreut ist der Coach, dass Aleks Petrovic, Markus Grübl und Thomas Leberfinger, die bislang keine Minute gefehlt haben, wie der Rest der Mannschaft am Dienstag "sehr spritzig" trainieren konnten: "Ali ist so fit wie nie zuvor, der Motor unseres Antereibers läuft. "Leber" und Grübl sind in glänzender Form, müssen aber eben ein wenig auf die Zähne beißen. Entscheidend wird sein, dass uns die Fans wieder nach vorne peitschen. Das bringt immer noch ein paar Prozent, vor allem wenn die Beine müde werden." 

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MB

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