Wacker Burghausen - SV Seligenporten 3:3

"Das war in 1000 Jahren kein Elfmeter"

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Finaler Burghauser Jubel nach dem 3:3 um Christoph Burkhard. Wacker rettet den Punkt gegen Seligenporten.

Burghausen - Diesmal kommt Wacker Burghausen mit einem blauen Auge davon: Gegen Kellerkind drohte Coach Stanley König die erste Pleite überhaupt, doch mit einem Strafstoß kann der SVW immerhin die erste Pleite im neuen Jahr abwenden.

Erst in der Nachspielzeit erzielte Kapitän Christoph Burkhard nach Foul von SVS-Keeper Patrick Bogner an Dominik Weiß per Strafstoß den Ausgleich, nachdem die Gastgeber wenige Minuten zuvor vergeblich den dritten Treffer reklamiert hatten. „Das war in 1000 Jahren kein Elfmeter“, legte sich Seligenportens Trainer Florian Schlicker fest, während sich König sicher war: „Klarer Strafstoß. Der Keeper springt unseren Mann von hinten um.“ 

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Burkhard verwandelte gewohnt nervenstark in den Winkel und rettete damit Burghausen den Punkt. „So cool muss man erst mal sein das Ding in der 94. Minute so rein zu machen“, spendete der Burghauser Trainer Anerkennung. Trotz klarer Dominanz der Gastgeber gelang den Gästen in der 21. Minute der überraschende Führungstreffer durch Fabian Klose, der von der rechten Seitenbahn aus Alex Eiban mit Auge und viel Gefühl im Fuß überlupfte.

Redebedarf beim SVW

König: „Darüber müssen wir reden, weil wir in dieser Situation nicht aktiv genug verteidigt haben. Zu klären ist auch, ob der Keeper so hoch stehen muss?“ Den verdienten Ausgleich erzielte Weiß in der 35. Minute, der eine Flanke von Benjamin Kindsvater über die Linie drückte. Wacker schien nun wieder im richtigen Fahrwasser und in der 69, Minute war es dann Marius Duhnke, der nach Zuspiel von Juvhel Tsoumou den Führungstreffer besorgte, als er Bogner locker umkurvte.

Wacker Burghausen - Seligenporten

Wacker Burghausen - SV Seligenporten © Buchholz
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„Da gab es in der Entstehung ein klares Foul im Zentrum gegen uns“, monierte Schlicker. Als Schiedsrichter Tobias Baumann in der 71. Minute Kevin Hingerl für ein Foulspiel an der Mittellinie mit Rot von Feld schickte, kippte die Partie. „Wir akzeptieren die Entscheidung der Schiedsrichters, aber wenn man sieht wie oft Benji Kindsvater in höchstem Tempo abgeräumt wurde, ist das natürlich sehr unglücklich“, so König.

Nicht erfreut über die Fans

Christian Held (83.) und Aykut Civelek (85.) brachten Seligenporten in der Schlussphase mit einem Doppelschlag in Front, ehe Burkhard noch rettete, was zu retten war. Wenig erbaulich fand Burghausens Trainer die fehlende Unterstützung der Fans, die nur in ganz wenigen Momenten zu hören waren: „Zu dem Thema wollte ich mich ja eigentlich nicht äußern, aber gerade in solchen Spielen brauchst du die Unterstützung der Fans. Aber da passiert nichts, stattdessen kommen Sachen, die am Spieltag nichts verloren haben. Schade. Vielleicht haben wir ja auch deswegen nur unentschieden gespielt.“

Michael Buchholz

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