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„Ich bin sehr stolz auf meine Spieler“

Wacker Burghausen setzt in Rain seine Serie fort und gewinnt dank Doppelschlag

Bewies zwei Mal das richtige Näschen bei seinem Startelf-Debüt: Kenneth Sigl.
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Bewies zwei Mal das richtige Näschen bei seinem Startelf-Debüt: Kenneth Sigl.

Die stolze Serie des SV Wacker Burghausen hat weiter Bestand: Die Mannschaft von Trainer Hannes Sigurdsson blieb beim 2:0-Sieg am Samstag in Rain zum achten Mal in Folge ungeschlagen, hat Platz drei verteidigt und hat jetzt nur noch drei Zähler Rückstand auf das Spitzenduo Würzburg und Unterhaching.

Burghausen - „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auswärtssieg. Es war hart heute, es war schmutzig auf dem Platz mit dem Wetter. Die Mannschaft hat sich als gute Einheit präsentiert“, freute sich Sigurdsson nach einer Partie.

„Aus den ersten drei Möglichkeiten haben wir zwei Tore gemacht“

Dabei konnte seine Mannschaft nicht immer glänzen, aber endlich mal ihre Chancen besser nutzte. „Aus den ersten drei Möglichkeiten haben wir zwei Tore gemacht. Wir können vielleicht drei oder vier Tore schießen, aber das war so in Ordnung“, verortet der Isländer den Erfolg, bei dem die Hausherren im zweiten Abschnitt einige sehr gute Gelegenheiten liegen gelassen haben.

Die Blumenstädter hatten die erste Chance durch einen Distanzschuss von Lucas Schraufstetter, den Markus Schöller aber um den Pfosten zwirbelte, danach spielte sich auf schwer bespielbarem Terrain viel im Mittelfeld ab, ehe Burghausen nach einer halben Stunde die Zügel anzog.

Sigl traf bei seinem Startelf-Debüt zum 2:0

Als der Ex-Landshuter Kenneth Sigl, der erstmalig in der Startelf stand, in der 33. Minute rechts in der Box auftauchte, behielt er die Übersicht und Thomas Winklbauer konnte seine präzise Hereingabe aus sechs Metern über die Linie grätschen. Nur eine Zeigerumdrehung später prüfte Jerome Läubli die Festigkeit des Pfostens und in der 36. Minute schlugen die Gäste erneut zu.

Maxi Reiter eroberte einen abgewehrten Ball und steckte auf Felix Bachschmid durch, der perfekt für Sigl weiterleitete, sodass der 20-Jährige bei seinem Startelf-Debüt auch gleich seinen Premierentreffer in der Regionalliga feiern durfte – ein ziemlich perfekter Tag für den Sommer-Neuzugang im Dauerregen von Rain!

Sigurdsson: „Ich bin sehr stolz auf meine Spieler“

Nach dem Seitenwechsel verstolperte Kevin Nsimba in der 50. Minute nach einem Querpass von Schraufstetter kläglich (50.) und Stefan Müller scheiterte an der Latte, den Abpraller bugsierten die Hausherren zwar über die Linie, doch Schiedsrichter Jürgen Steckermeier hatte vorher wegen eines Foulspiels an Viktor Miftaraj abgepfiffen (57.).

Rain war auch in der Folge um den Anschlusstreffer bemüht, doch Wacker verwaltete den Vorsprung meist sehr souverän, spielte aber seinerseits die Konter nicht richtig aus. „Wir haben Riesenchancen in der zweiten Halbzeit, wo wir einfach den Anschlusstreffer machen müssen“, erklärte Rains Trainer Martin Wenig, der seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen wollte: „Wir haben speziell in der zweiten Halbzeit kämpferisch alles reingeworfen.“

Umgekehrt war auch Sigurdsson mit dem Einsatz seiner Truppe zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, wie die in diesen Krieg hereinkommen sind und gekämpft haben.“ Ein Kompliment, das wohl speziell an Sigl gerichtet war.  

Die Daten zum Spiel

TSV Rain: Eutinger – Benz (63. Härtel), Triebel (84. Gerstmayer), Gerlspeck, J. Schuster, A. Mayer – D. Schröder (72. Gutia), St. Müller, J. Müller – Nsimba (76. Högg), Schraufstetter (72. Ekin). Trainer: Wenig

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz (90. + 2 Stjepanovic), Miftaraj, Scholz, Läubli – Winklbauer (79. Trograncic), Beckenbauer (61. Hyseni), Reiter, Sigl (87. M. Lukic) – Bachschmid – Bosnjak (72. D. Lukic). Trainer: Sigurdsson.

Tore: 0:1 Winklbauer (33.), 0:2 Sigl (36.)

Schiedsrichter: Steckermeier (SV Kläham)

Zuschauer: 240

Gelb: Nsimba, Gerlspeck, Triebel, A. Mayer – Beckenbauer, Bosnjak, Winklbauer

MB

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