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„Das ist richtig bitter“

Mit gruseligen Fehlern zum Debakel: Buchbach geht gegen Würzburg unter

Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier mahnt die Fehler in der Defensive kritisch an.
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Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier mahnt die Fehler in der Defensive kritisch an.

Katastrophen-Alarm in der Würzburger Flyer-Alarm-Arena für den TSV Buchbach. Die Rot-Weißen kassierten mit dem 1:7 beim neuen Tabellenführer der Regionalliga Bayern die höchste Saisonpleite und mussten in den letzten drei Spielen satte 14 Gegentore fressen.

Würzburg - „Wir schenken dem Gegner fünf Tore und kriegen dann noch zwei Kontertore, das ist richtig bitter“, so Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier.

„Mit etwas mehr Mut wäre etwas machbar gewesen“

Los ging das Drama am Dallenberg bereits in der siebten Minute, als Marcel Spitzer aus kurzer Distanz auf Andreas Steer zurücklegte, Saliou Sané den Braten roch, Steer überrumpelte und den Ball über die Linie drückte – der Matchplan der Gäste schon in der Anfangsphase über den Haufen geworfen.

In der Folge ließen die Gäste nicht viel zu und hatten ihrerseits im Ansatz ganz gute Szenen. „Da hat uns einfach der Glauben gefehlt, da sind wir nicht richtig nachgegangen und sind auch nicht in zweite Welle gekommen, mit etwas mehr Mut wäre da durchaus etwas machbar gewesen“, so Bichlmaier.

Buchbachs Stürmer Ammari erzielte ein Eigentor

Samed Bahar musste nach einer halben Stunde einen Schuss von Dominik Meisel kurz vor der Linie mit der Brust abwehren, auf der anderen Seite geriet ein Schuss von Tobi Sztaf nach Fersler von Sammy Ammari zu harmlos.

Der Buchbacher Mittelstürmer stand dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte im Brennpunkt, als er bei einem Klärungsversuch artistisch unter die eigene Latte traf. Bichlmaier: „So ein Tor hat auch Seltenheitswert. Ich habe Sammy gesagt, er solle sich vorstellen, dass er das Tor auf der anderen Seite gemacht habe.“

Buchbach gelang nur der Ehrentreffer

Nur sechs Minuten nach Wiederbeginn bereits der dritte Treffer für die Würzburger Kickers, als Andreas Steer einen Schuss von Sané noch abwehren konnte, Maximilian Zaiser den Nachschuss aber versenkte. Etwas Hoffnung keimte bei den Oberbayern dann aber nach genau einer Stunde auf, zumal Sztaf nach einer Flanke von Christian Brucia aus dem Halbfeld zum 3:1 traf.

„Wir haben der Mannschaft dann nicht gesagt, dass sie jetzt aufmachen soll, sondern, dass sie die Bälle hinten weghauen soll“, so Bichlmaier, der in der 70. Minute aber einen bärenstarken Konter von Benyas Junge-Abiol zum 4:1 sah. Danach nahm das Schicksal seinen Lauf, die eingewechselten Franz Helmer (78.), 6:1 Daradan Karimani (80.) und 7:1 Taha Aksu (86.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

„Würzburg hat aus jeder Chance ein Tor gehmacht“

Bichlmaier: „Es gibt solche Tage im Fußball, wobei Würzburg die Situationen dann auch richtig geil ausgespielt und nahezu aus jeder Chance ein Tor gemacht hat. Wir müssen das jetzt schnell aus den Kleidern schütteln und uns auf das wichtige Spiel am Freitag gegen Hankofen-Hailing fokussieren. Da müssen wir hinten wieder ganz anders stehen, dann werden wir auch wieder Erfolg haben. Die Qualität besitzen wir schon, dass wir auch wieder Spiele mit 1:0 für uns entscheiden können.“  

Die Daten zum Spiel

FC Würzburger Kickers: Marc Richter – Montcheu (73. Littmann), Göttlicher, Hägele, Kurzweg – Franjic (61. Karimani), Zaiser, Meisel (81. Meisel) – Junge-Abiol, Sané (73. Helmer), Caciel (61. Aksu). Trainer: Wildersinn.

TSV Buchbach: A. Steer – Brucia (71. Schmit), Bahar (82. Winterling), A. Spitzer, M. Spitzer, Sassmann – Muteba, Petrovic – Sztaf, Ammari (76. Sinabov), T. Steer (55. Steinleitner). Trainer: Bichlmaier/Thallinger.

Tore: 1:0 Sané (7.), 2:0 Ammari (45. + 1, Eigentor), 3:0 Zaiser (51.), 3:1 Sztaf (60.), 4:1 Junge-Abiol (70.), 5:1 Helmer (78.), 6:1 Karimani (80.), 7:1 Aksu (86.)

Schiedsrichter: Dinger (TSV Bischofsgrün)

Zuschauer: 1.770

Gelb: - / A. Steer, Petrovic.

MB

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