Umkämpfte Begegnung endet unentschieden - Traumtor von Maier

"Sechziger Duell": 1860 Rosenheim und 1860 München trennen sich Remis

Links Rosenheims wiedergenesener Kapitän und Fels in der Brandung Matthias Heiß - rechts der Spielführer der Münchner Löwen Felix Weber.
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Links Rosenheims wiedergenesener Kapitän und Fels in der Brandung Matthias Heiß - rechts der Spielführer der Münchner Löwen Felix Weber.

Rosenheim – Der erfolgreiche Tabellenachte empfing den Spitzenreiter! Doch wenn als der TSV 1860 Rosenheim und der TSV 1860 München im „Sechziger Duell“ die Klingen kreuzten, war es für die Hausherren viel mehr als das. Für die Roten aus Rosenheim, welche in den letzten Jahren einen beachtlichen Weg hin zur momentanen Leistungsstärke zurückgelegt haben, war es das Pflichtspiel mit dem größten Rahmen der Vereinsgeschichte. Ein fabelhaftes Traumtor von Philipp Maier brachte die Rosenheimer Sechziger unmittelbar vor der Pause in Führung - ein Treffer unmittelbar nach dem Seitenwechsel den Löwen den Ausgleich. Am Ende stand in einer Partie, welche beide hätten gewinnen können, ein gerechtes Unentschieden.

Eine KOMPLETTE RÜCKSCHAU auf das tolle "Sechziger Duell" inklusive großem Nachbericht, allen Bildern und Videos findet Ihr HIER.

Das Video von der Pressekonferenz:

Rosenheims Coach Tobias Strobl und Löwen-Trainer Daniel Bierofka kommentieren die Partie:

1860 Rosenheim - 1860 München

Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
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Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
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Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
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Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss
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Das "Sechziger Duell" vor 4.000 Zuschauern im Jahnstadion: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München
Das "Sechziger Duell" in Bildern: TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München © Beinschuss

Unser Live-Ticker zum Nachlesen:

+++ 94.: Das Match ist aus! Das "Sechziger Duell" Geschichte. Es war ein wahnsinnig aufregendes, ein extrem umkämpftes Spiel. Und über die komplette Spielzeit gesehen eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Löwen hatten einige Phasen in denen sie überlegen waren, die Rosenheimer vor allem in der ersten Halbzeit erstklassige Möglichkeiten. Ein tolles Fußball-Ereignis ist zu Ende. Am Ende trennen sich der TSV 1860 Rosenheim und der TSV 1860 München mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

+++ 90.: Noch ist nichts entschieden. Hier kann noch alles mögliche passieren. Die Schlussminuten sind offen. Der Referee zeigt vier Minuten Nachspielzeit an.

Service:

+++ 86.: Letzter Wechsel bei den Hausherren: Die Rosenheimer Sechziger setzen offenbar auf den "Lucky Punch": Korbinian Linner kommt für Markus Einsiedler, der sich aufgearbeitet hat, ins Spiel.

+++ 85.: Und wieder die Löwen - deren Druck jetzt ständig zunimmt: Nach einem langen Ball verpasst es Stockenreiter rechtzeitiger heraus zu laufen und einzugreifen. Rosenheims letzter Abwehrspieler ist überspielt, zwei Blaue alleine durch. Doch das Abspiel von Ziereis der vor dem Torwart uneigennützig auf Karger ablegen will passt nicht. Karger rutscht auch noch unglücklich aus - und die Chance ist dahin. Was für eine Szene - das hätte die Führung der Löwen sein müssen!

+++ 82.: Wechsel beim TSV 1860 aus Rosenheim: Michael Denz kommt für den bereits verwarnten Höhensteiger in die Begegnung.

+++ 81.: Kaum sagt man es - enteilt Nico Karger nach einem Ball in die Spitze Rosenheims Innenverteidiger Lenz. Karger ist durch und im Strafraum - doch Keeper Stockenreiter ist auf dem Posten und verhindert mit einer tollen Parade die Führung der Gäste!

+++ 80.: Es ist jetzt wieder ausgeglichener. Die Rosenheimer gewinnen mehr Kontrolle zurück. Aber die Münchner Löwen bemühen sich weiterhin darum, Druck aufzubauen.

+++ 75.: Die letzte Viertelstunde läuft. "Crunch" Time im Jahnstadion. Das Spiel ist jetzt kein Leckerbissen mehr - aber brutal spannend.

+++ 73.: Rosenheims Räuber muss verletzt den Platz verlassen, er wird von Fatih Eminoglu ersetzt. auch die Löwen nutzen die Unterbrechung zu einem Wechsel: Nicholas Helmbrecht kommt für den unscheinbaren Benjamin Kindsvater.

+++ 70.: Es wird immer spannender hier. Können die Rosenheimer den nun überlegen Löwen standhalten? Oder fährt der Favorit hier doch noch den Sieg ein?

+++ 68.: Aus Aufregung über die Situation erhebt sich Protest von der Rosenheimer Bank. In der Folge wird Rosenheims Coach Strobl, der sich brutal erregt, vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt. Er findet Obhut in der Sprecherkabine -und steht jetzt direkt hinter dem Tickerer - auch das ist Rosenheim...

+++ 67.: Nach einem Foulspiel an der Seitenlinie sieht Rosenheims Pius Krätschmer Gelb.

+++ 62.: Momentan werden die Münchner hier wieder stärker. Das Tor scheint ihnen nachhaltig Auftrieb gegeben zu haben. Zumindest hat es momentan den Anschein danach. Den Rosenheimern gelingt es jetzt weniger für Entlastung zu sorgen.

+++ 54.: Innerhalb kurzer Zeit sehen zwei der Giesinger Gäste Gelb: Erst hindert Felix Weber Ludwig Räuber am Weiterlaufen. Dann senst Jan Mauersberger auf Höhe der Mittelinie Majdancevic um. Der Goalgetter der Rosenheimer muss einiges aushalten in diesem umkämpften Match.

+++ 48.: TOR für den TSV 1860 München! 1:1 (Christian Köppel)

Ecke der Löwen von rechts, der Ball wird verlängert, die Rosenheimer bringen ihn nicht weit genug raus. Das Leder gelangt halblinks etwas mehr als zwanzig Meter vor dem Tor zu  Christian Köppel. Das Ganze sieht dem Führungstreffer der Gastgeber ein wenig ähnlich - wenn auch nicht ganz so schön, auch Köppel trifft direkt und sehenswert durch Freund und Feind hindurch ins Schwarze. Stockenreiter kann nicht mehr eingreifen - der Ball zappelt im langen Eck.

+++ 46:: Die Rosenheimer haben nicht gewechselt. Die Löwen hingegen schon: Markus Ziereis ersetzt Kodojovi Koussou.

+++ 46.: Beide Mannschaften sind zurück - die zweite Halbzeit des packenden Matches läuft!

+++ Jetzt ist Halbzeit. Und das Zwischenergebnis in Form der Halbzeitführung für die Hausherren aus Rosenheim ist nicht unverdient. Je länger dieser erste Durchgang andauerte, um so mehr steigerten sich die Rothemden in dessen Verlauf. Und die favorisierten Löwen ließen nach. Die klareren Möglichkeiten gehörten so der Heimelf von Trainer Tobias Strobl - den Schützlingen seines Kontrahenten Daniel Bierofka gelang es zu selten für wirkliche Gefahr vor dem Gehäuse des jungen Rosenheimers Mario Stockenreiter zu sorgen.

+++ 44.: TOOOOR für den TSV 1860 Rosenheim! 1:0 (Philipp Maier)

Den nachfolgenden Freistoß von der linken Außenbahn klären die Blauen ins rechte Halbfeld. Dort geht Philipp Maier aus etwa 25 Metern volles Risiko, nimmt das Leder aus dem Lauf heraus mit dem Außenrist volley - als der Ball seinen Fuß verlässt und die Flugbahn erkennbar ist, wird erkennbar: Das wird ein Traumtor! Und so ist es - der Ball schlägt unhaltbar im rechten Winkel der Löwen ein! Ein unglaublicher Treffer. Maier rast Richtung Außenlinie - und geht in einer Jubeltraube unter! Die Roten im Jahnstadion stehen Kopf.

+++ 43.: Jetzt auch Gelb für die Gäste: Aaaron Berzel hat Majdancevic im linken Mittelfeld gefällt.

+++ 38.: Und gleich der nächste Aufreger: Nach einem klasse Pass von Majdancevic aus dem halbrechten Mittelfeld ist die Löwen-Abwehr mit einem Streich überrumpelt. Ludwig Räuber steuert muterseelen alllein auf das Gehäuse der Löwen zu - aber scheitert aus vierzehn Metern zentraler Position am hervorragend herauskommenden Münchner Torhüter Marco Hiller. Ein toller Reflex des Keepers, der die Löwen vor einem Rückstand bewahrt - und die Führung der Roten im allerletzten Moment verhindert.

+++ 35.: Unfassbar: Riesenaufregung im Jahnstadion! Die Rosenheimer sind außer sich vor Wut. Robert Köhler wird rechts im Strafraum von Köppel deutlich erkennbar unfair zu Fall gebracht, der Linienrichter steht genau daneben - und es gibt Abstoß. Das hätte man eigentlich sehen und ahnden müssen. Elfmeter wäre die richtige Entscheidung gewesen. Die komplette Bank der roten Sechziger ist aufgesprungen und protestiert lauthals.

+++ 30.: Das spannende Match läuft momentan zwischen den Strafräumen hin und her. Die Giesinger mussten mittlerweile ein wenig den Fuß vom Gaspedal nehmen, müssen jetzt mehr Spielanteile mit den sich mehr und merh etablierenden Rosenheimern teilen.

+++ 24.: Ansonsten ist es weiter relativ ausgeglichen hier, auch wenn die Löwen bisher mehr den Ball haben und ihn auch länger in den eigenen Reihen halten können. Die tolle Kulisse scheint allerdings beide Mannschaften sowohl zu beflügeln, als auch ein bisschen zu beeindrucken. Es sind auf beiden Seiten kleine Nervositäten erkennbar.

+++ 21.: Jetzt die erste Gelbe Karte in einer hitziger werdenden Begegnung. Hier ist ordentlich Feuer in den Zweikämpfen. Die Sechziger schenken sich nichts. Den Karton sieht Rosenheims Höhensteiger für ein hartes Einsteigen im Mittelfeld.

+++ 15.: Jetzt fast die Führung für die Löwen. Das war haarscharf. Noch "haarschärfer" als auf der Gegenseite. Und wieder war es ein Eckstoß, welcher für die Gefahr gesorgt hat: Das Leder kommt von der linken Seite herein, am langen Pfosten passen diesmal die Rosenheimer nicht auf. Der Kopfball fällt fast in die gegenüberliegende linke Ecke, doch Christian Köppel geht noch hin, will ihn ganz versenken - und setzt ihn unfassbarer Weise an die Latte! Den Nachschuss können die Einheimischen blocken.

+++ 12.: Wohin man blickt Zuschauermassen. Was für ein toller Rahmen für dieses Fußball-Großereignis in Rosenheim.

+++ 10.: Das Tempo ist flott - das Geschehen bisher ausgeglichen. Die Münchner sind engagiert, aber auch die Rosenheimer gut in das Match gestartet. Und die erste hochkarätige Torchance hatten wie gesagt die Hausherren. Das wäre es gewesen aus ihrer Sicht...

+++ 5. Minute: Und es geht gleich rund hier: Die unfassbare Riesenchance für die Rosenheimer! Nach einem Eckball von der rechten Seite durch "Wiggerl" Räuber lassen die Gäste auf Höhe des langen Pfostens Georg Lenz etwa sieben Meter vor dem Tor vollkommen alleine stehen. Doch der bringt seinen Kopfball völlig unbedrängt nicht im Kasten unter - und auch Maximilian Höhensteiger scheitert im Nachschuss. Was für Gelegenheiten!

+++ Und los geht es! Das mit Hochpannung erwartete "Sechziger Duell" läuft...

+++ Es ist alles bereit. Die Atmosphäre im Jahnstadion ist wortwörtlich mit Händen zu greifen. Jetzt kommen die Mannschaften und betreten das Spielfeld.

+++ Momentan läuft über die Stadionlautsprecher das "Sechziger Lied". Aber zur Überraschung der Zuschauer das der Roten, nicht der Blauen. Die Spieler der Rosenheimer haben das alte Lied aus den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eigens für dieses Ereignis eingesungen! In diesem Sinne: "haltet euren Club in Ehren"...

+++ Das neu herausgeputzte Rosenheimer Jahnstadion ist bereits jetzt pickepacke voll:

+++ Inklusive der Zusatztribüne passen knappe 4.000 Zuschauer in das weite Rund.

+++ Nicht nur die Haupttribüne platzt aus allen Nähten. Endlich einmal haben die Rosenheimer Viertliga-Kicker die tolle Kulisse, die sie was ihre sportlichen Leistungen angeht, viel öfter verdienen würden.

Die Aufstellungen beider Teams:

1860 Rosenheims Coach Tobias Strobl vertraut gegen die Löwen folgender Elf:

30 Mario Stockenreiter (T)

4 Pius Krätschmer

5 Georg  Lenz

6 Maximilian Höhensteiger

8 Maximilian Mayerl

11 Danijel Majdancevic

12 Markus Einsiedler

17 Robert Köhler

24 Matthias Heiß (C)

28 Philipp Maier

42 Ludwig Räuber

Löwen-Dompteur Daniel Bierofka schickt diese Startformation in das Duell mit den Rosenheimer Sechzigern:

1 Marco Hiller (T)

4 Felix Weber (C)

6 Jan Mauersberger

9 Sascha Mölders

11 Christian Köppel

16 Benjamin Kindsvater

17 Daniel Wein

18 Nico Karger

22 Aaron Berzel

31 Kodjovi Koussou

36 Phillipp Steinhart

Vorschau auf das Highlight im Jahnstadion:

Rosenheims Trainer Tobias Strobl geht davon aus, dass seine Spieler „an oder sogar teilweise über unsere Grenzen gehen, um dagegenhalten zu können. Sicherlich werden wir alles in die Waagschale werfen!“ Den Rosenheimern Roten ist natürlich nicht verborgen geblieben, dass die Giesinger Blauen drei ihrer letzten fünf Spiele verloren haben und von ihren insgesamt vier Niederlagen drei auswärts kassierten. Zwei davon im Spielkreis Inn/Salzach – in Buchbach und Burghausen. Ein gutes Omen für die Rosenheimer? Sind aller guten Dinge drei? Zumindest ist es eine Statistik, welche die Heimelf sicherlich aufhorchen lässt und die Hoffnung auf ein positives Resultat weiter schürt.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka will aber genau diesen Negativ-Trend auf fremdem Platz und ein etwaiges Gerede von wegen „Mini-Krise“ stoppen und alle drei Zähler aus der Innstadt mit zurück an die Grünwalder Straße nehmen. Warnung genug vor Strobls Rothemden dürfte jedoch das Hinspiel sein - in dem furiose Rosenheimer den Löwen das Leben bis in die Schlussphase hinein äußerst schwer machen, das klar bessere Team waren. Erst in der 88. Minute fiel die Führung für die Löwen durch ein Eigentor, Timo Gebhart schloss einen Konter in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 2:0 Endstand ab. Jetzt wartet die Revanche!

Im Hinspiel haben sich die Rosenheimer bewiesen - und beste Werbung für sich gemacht

„Wir haben allen bewiesen, dass wir mithalten können. Auf dem großen Platz im Grünwalder Stadion haben wir einerseits die Räume sehr eng gemacht - und andererseits viele gute und toll herausgespielte Aktionen nach vorne gehabt. Am Sonntag wollen wir dem Favoriten erneut alles abverlangen und dasselbe Gesicht zeigen, wie in München – was das Ergebnis angeht aber besser abschneiden als im Hinspiel.“, zeigt sich Strobl gewohnt mutig und entschlossen.

Wie erfrischend locker und sympathisch die fußballerisch so begabten Amateure, welche zu mehr als 90 Prozent in der Region um Rosenheim beheimatet sind, das große Match angehen – und alles Wichtige zum TSV 1860 Rosenheim im Vorfeld des „Sechziger Duells“ - lest Ihr HIER.

Bierofka hat enormen Respekt vor dem Fußball der Rosenheimer Sechziger

Sein Trainerkollege Daniel Bierofka hat einen Heidenrespekt vor den Rosenheimern: „Die Mannschaft hat eine ganz klare Handschrift ihres Trainers“, so der sportliche Löwen-Chef, über die Strobl-Elf. Er muss es wissen, denn er hat die Rosenheimer in dieser Spielzeit einige Male beobachtet.

Eine Sache, die beiden Seiten zu schaffen machen wird, hat er auch ausgemacht: Das sonntägliche Wetter und der ohnehin nicht allerbeste Rasen im ansonsten frisch und mit Zusatztribüne herausgeputzten Jahnstadion. „Der Platz wird in schlechtem Zustand sein - und das ist leider für beide Mannschaften alles andere als optimal. Rosenheim will ja auch Fußball spielen, den Ball kontrollieren und hinten raus spielen. Die wollen für ihre Art und Idee von Fußball werben – das kommt ihnen also so wenig entgegen, wie uns.“, so Bierofka.

Stehen die Löwen vor dem "Sechziger Duell" wieder unter Vollspannung?

Bierofka steht unter Strom – was ist mit dem Rest der Löwen? Power herrschte beim TSV 1860 München in der Woche unmittelbar vor dem Spiel beim TSV 1860 Rosenheim hauptsächlich neben dem Spielfeld. Zumindest, was die öffentliche Wahrnehmung angeht. Tief Anthony und die üblichen internen Querelen im und rund um den zerstrittenen Verein sorgten einmal mehr für Unruhe an der Grünwalder Straße. Die Fußballer hingegen durften nicht ran – ihnen fiel ausgerechnet im TV-Spiel am Montagabend das Licht aus. Gelegen kam ihnen dies nicht – ob sie schon wieder genügend unter Strom stehen, um anders aufzutreten als zuletzt, wird sich zeigen müssen.

Alles Wichtige zu den Profis der Löwen, wie sie mit dem Stromausfall im Grünwalder umgegangen sind – und wie sie in Rosenheim auftreten wollen – erfahrt Ihr HIER.

Sport-Highlight des Jahres: Rosenheim ist bereit für die Löwen!

Die aus dem Fußballkalender der Rothemden herausstechende Partie wird nicht nur ein Festtag für die kickenden Akteure selbst, sondern selbstverständlich auch für die sportlich Verantwortlichen und den ganzen Staff des TSV 1860 Rosenheim. Der Verein hat mit unzähligen freiwilligen Helfern Tage und Nächte auf diesen einen Tag hingearbeitet.

Was sich alles getan hat, wieviele fleißige Hände mitgeholfen haben – und wie das Jahnstadion mit der Zusatztribüne auf 4.000 Zuschauerplätze erweitert wurde – könnt ihr HIER nachlesen.

Ob den Roten im eigenen Wohnzimmer die Revanche gegen die Blauen gelingt? Mittelfeld-Taktgeber Ludwig „Wiggerl“ Räuber sagt: „Im Hinspiel haben wir meiner Meinung nach unsere beste Saisonleistung gezeigt - nur leider unsere Chancen nicht genutzt. Wenn wir am Sonntag wieder so mutig auftreten und unsere Dinger reinmachen, dann wird es der erfolgreiche Tag für uns, von dem wir alle träumen!“



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