Der Ex-Profi wechselte zum TuS Holzkirchen

Ex-Burghauser Drum über seine Zukunft: „Kann mir vorstellen, Coach zu werden“

Im Juli schloss sich Maximilian Drum dem SV Wacker Burghausen an. Nun wechselt er sich dem TuS Holzkirchen.
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Im Juli schloss sich Maximilian Drum dem SV Wacker Burghausen an. Anfang November wechselt er in die Landesliga nach Holzkirchen.

Nach nur einem Spiel wechselte Maxi Drum vom SV Wacker Burghausen zum Landesligisten TuS Holzkirchen. „Die Arbeit nimmt mittlerweile so viel Zeit ein, dass ich den Aufwand, der mit Regionalligafußball einhergeht, nicht mehr bewältigen kann“, erklärt Drum den Wechsel.

Holzkirchen - Es war ein kurzes Gastspiel von Maxi Drum beim SV Wacker Burghausen, nach nur einem Spiel verließ der 29-Jährige den Regionalligisten wieder. Der Verteidiger, der nach sieben Jahren in Buchbach erst im August nach Burghausen zurückgekehrt ist, kann aufgrund einer beruflichen Veränderung den Aufwand Regionalliga Bayern in Burghausen nicht mehr leisten.

Maxi Drum kann sich vorstellen, Coach zu werden: „Das hat aber noch Zeit“

Der Innenverteidiger, der für die SpVgg Unterhaching und den SV Wacker Burghausen 60 Spiele in der 3. Liga absolvierte, wechselte zum Landesligisten TuS Holzkirchen. „Ich habe mich in meinem Job bei einer Softwarefirma in den zurückliegenden Jahren weiterentwickelt. Die Arbeit nimmt mittlerweile so viel Zeit ein, dass ich den Aufwand, der mit Regionalligafußball einhergeht, nicht mehr bewältigen kann“, sagt Drum in einem BFV-Interview.

Der 29-Jährige hat mit dem höherklassigen Fußball zwar abgeschlossen, will in Zukunft aber weiterhin in den Amateurligen, solange er gesund bleibt, weiterspielen. „Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann meine Trainerscheine zu machen und Coach zu werden“, so Drum weiter. „Das hat aber noch Zeit. Ich bin schließlich erst 29 und kann - hoffentlich - noch viele Jahre selbst Fußball spielen.“

Drum: „Ich erwarte daher, dass ich auch in der Landesliga durchaus gefordert werde“

Der Tus Holzkirchen kämpft nach dem Abstieg aus der Bayernliga Süd im Frühjahr 2020 erneut um den Klassenerhalt. Mit 32 Punkten ist der TuS punktgleich mit dem Sportbund Rosenheim, der aktuell den ersten Relegationsplatz belegt. „Ich kann mich noch an einige Testspiele mit Wacker Burghausen gegen Landesligisten erinnern - beispielsweise gegen den FC Töging“, sagt der Innenverteidiger über die Qualität der Landesliga. „Das waren gute Spiele gegen größtenteils starke Gegner. Ich erwarte daher, dass ich auch in der Landesliga durchaus gefordert werde.“

ma

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