VfR Garching droht BFV mit Klage

Regionalliga: Play-offs sollen Teilnehmer an Aufstiegsspielen ermitteln

Bayern - Der BFV hat den Re-Start für die Regionalliga Bayern bereits terminiert. Wie jetzt bekannt wurde, sollen am Ende der Saison Play-off-Spiele stattfinden, um den Teilnehmer an den Entscheidungsspielen zur 3. Liga zu ermitteln. Unterdessen droht dem BFV ein Streit vor dem Sportgericht.

Den Fahrplan für die Regionalliga Bayern hat der Bayerische Fußball-Verband bereits bekannt gegeben. So soll zunächst ab dem 5. September, soweit die staatlichen Verordnungen dies zulassen, mit dem Ligapokal gestartet werden. Dabei spielen der TSV 1860 Rosenheim, der TSV Buchbach und SV Wacker Burghausen in der Gruppe vier und treffen dort noch auf den SV Schalding-Heining.

Play-off-Modus soll den Teilnehmer an den Entscheidungsspielen zur 3. Liga ermitteln

Am 26. September soll dann mit dem 24. Spieltag der Re-Start der Regionalliga-Saison beginnen. Bis November sollen dann sechs Spieltage absolviert werden, ab dem 10. April 2021 die verbleibenden fünf Saisonspieltage. Der letzte Spieltag ist für den 8. Mai angesetzt.

Doch das war es noch nicht mit der Saison. Gegen die beiden Vizemeister aus der Bayernliga müssen der Vorletzte und der Drittletzte in der Relegation antreten.Wie mittlerweile bekannt wurde, sollen zudem die ersten Vier in einem Play-off-Modus den Teilnehmer an den Entscheidungsspielen zur 3. Liga ermitteln.

BFV-Pressesprecher Frühwirth: "Voraussetzung ist eine Lizenz für die 3. Liga eingereicht hat”

“Ende Mai sollen alle Entscheidungen gefallen sein - dazu zählen dann auch die geplanten Play-off-Spiele, in denen der bayerische Teilnehmer für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga ermittelt wird”, schreibt BFV-Präsident Dr. Reiner Koch auf seiner Facebook-Seite. Auf Nachfrage von beinschuss.de bestätigt BFV-Pressesprecher Fabian Frühwirth diesen Plan: “Die Regionalligisten haben sich darauf verständigt, Play-off-Spiele durchzuführen. Derzeit wird aber abgestimmt, wie viele Teams das am Ende sein werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Vereine eine Lizenz für die 3. Liga eingereicht hat.”

Während in diesem Jahr Türkgücü München direkt aufsteigen konnte, muss ein bayerischen Team im kommenden Jahr zwei Entscheidungsspiele gegen ein Team aus der Regionalliga Nord um den letzten Aufstiegsplatz austragen.

VfR Garching droht dem Verband mit rechtlichen Schritten

Außerdem droht dem BFV ein Streit vor dem Sportgericht. Es geht darum, wie mit den erzielten Punkten gegen den frühzeitigen Aufsteiger Türkgücü München umgegangen werden soll. Bislang sah alles danach aus, dass die Punkte einfach annulliert werden. 

Der VfR Garching hat bereits angekündigt, dagegen vorzugehen und notfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Denn die Münchner hatten in der Hinrunde als einer von nur drei Teams gegen Türkgücü gewonnen, wobei sie die einzigen sind, die gegen den Abstieg kämpfen. “Es ist hierbei noch keine Entscheidung gefallen”, betont Frühwirth, der sich nicht weiter zu diesem Thema äußern will.

ma

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