Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Spitzenreiter beschwört Grundtugenden - und moniert den Rasen

Löwen vor dem "Sechziger-Duell" wieder unter Vollspannung?

Hochspannung? Bei 1860 Münchens Trainer Daniel Bierofka nie ein Problem. Wie es bei seinen Spielern aussieht, wird sich auf dem Rasen des Jahnstadions zeigen.
+
Hochspannung? Bei 1860 Münchens Trainer Daniel Bierofka nie ein Problem. Wie es bei seinen Spielern aussieht, wird sich auf dem Rasen des Jahnstadions zeigen.

München – Power herrschte beim TSV 1860 München in der Woche unmittelbar vor dem „Sechziger Duell“ beim TSV 1860 Rosenheim hauptsächlich neben dem Spielfeld. Zumindest, was die öffentliche Wahrnehmung angeht. Tief Anthony und die üblichen internen Querelen im und rund um den zerstrittenen Verein sorgten einmal mehr für Unruhe an der Grünwalder Straße. Die Fußballer hingegen durften nicht ran – ihnen fiel ausgerechnet im TV-Spiel am Montagabend das Licht aus. Gelegen kam ihnen dies nicht – ob sie schon wieder genügend unter Strom stehen, um anders aufzutreten als zuletzt, wird sich in Rosenheim zeigen.

Der so unerwartete, wie blöd aussehende Stromausfall gegen Buchbach verhinderte sowohl die angestrebte Wiedergutmachung für die Blamage gegen den Dorfklub aus der Hinrunde – als auch für die Pleite bei Wacker Burghausen.

In weiterer Konsequenz bedeutete er, dass die Löwen zwei Wochen auf ein komplettes Spiel unter Wettbewerbsbedingungen verzichten mussten. Sicherlich nicht ideal – beim Turn- und Sportverein aus München versuchten sie es mit einem ad hoc anberaumten Trainingsspiel über dreimal zwanzig Minuten zu kompensieren. Damit die Sicherungen nicht auch bei den Kickern der Blauen durchbrannten.

Löwen bekommen nach Stromausfall Druck von Ingolstadt

Für Löwen-Dompteur Daniel Bierofka und seine Schützlinge gilt es, den Vorsprung von fünf Zählern auf die in dieser Spielzeit auftrumpfende Zweitvertretung des FC Ingolstadt 04 mindestens zu halten – dazu wäre ein Sieg in Rosenheim nötig. Nicht die leichteste aller Aufgaben – ob die blauen Sechziger dafür nach dem Blackout im Grünwalder schon wieder genügend unter Strom stehen?

Ihr 38-jähriger Übungsleiter auf jeden Fall. Entspannung? Nicht mit dem stets hochgetakteten Bierofka. Der konnte auch gar nicht anders, als seinen Ärger über die Spielabsage vom Montag nochmals heraus zu lassen: „Wir waren heiß am Montag, auf Spannung. Und dann kann di sich nicht entladen. Du bekommst keine Gelegenheit die auszupowern. Das war natürlich ein Problem. Aber wir haben versucht, uns bestmöglich auf Rosenheim vorzubereiten und die Spannung hochzuhalten.“

"Wir sind Profis und müssen damit umgehen"

„Wir sind Profis und müssen damit umgehen. In Rosenheim, das im Hinspiel nur mühsam durch zwei späte Treffer besiegt werden konnte, erwarte ich unser klassisches Auswärtsspiel: schwierige Bedingungen und einen topmotivierten Gegner. Wir müssen einfach schauen, dass wir dagegenhalten.", sagt Giesings Routinier Jan Mauersberger.

Bierofka hat einen Heidenrespekt vor den roten Rosenheimern: „Die Mannschaft hat eine ganz klare Handschrift ihres Trainers“, so der sportliche Löwen-Chef, über die Elf von Tobias Strobl. Er muss es wissen, denn er hat die Rosenheimer in dieser Spielzeit einige Male beobachtet. Und wird sich noch bestens an das Hinspiel erinnern können, als ausgerechnet die Roten im Grünwalder Stadion lange die bessere Mannschaft waren, die Löwen sich brutal schwer taten – und erst in letzter Minute noch mehr als glücklich durch ein Eigentor gewinnen konnten.

"Der Platz wird in schlechtem Zustand sein - das ist nicht optimal."

Eine Sache allerdings wird wohl beiden Mannschaften zu schaffen machen. Das sich ankündigende Wetter und der ohnehin nicht allerbeste Rasen im ansonsten frisch und mit Zusatztribüne herausgeputzten Jahnstadion. „Der Platz wird in schlechtem Zustand sein - und das ist leider für beide Mannschaften alles andere als optimal. Rosenheim will ja auch Fußball spielen, den Ball kontrollieren und hinten raus spielen. Die wollen für ihre Art und Idee von Fußball werben – das kommt ihnen also so wenig entgegen, wie uns.“, so Bierofka.

Umso mehr gilt es sich auf andere altbekannte Dinge zu fokussieren – es werden die einzigen sein, welche den Favoriten zum Sieg führen können. Ob das allerdings gelingt und die Mannschaft der Blauen die widrigen Verhältnisse auf fremdem Platz auch annimmt? Zuletzt an der Salzach hat das nicht geklappt. „Wichtig wird sein, dass wir wir die Grundtugenden auf den Platz bringen, die wir in Burghausen haben vermissen lassen “, so der angespannte Löwen-Trainer: „Das wird die Basis sein, um in Rosenheim zu bestehen.“

Wie erfrischend locker und selbstbewusst sich die Protagonisten des TSV 1860 Rosenheim geben, lest Ihr HIER.

Kommentare