Sechziger wollen die nächste Heimserie starten

Duell auf Augenhöhe - Rosenheim empfängt die Bayern

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Das Spiel gegen die Bayern - ein echtes Regionalliga-Highlight im Jahnstadion.

Rosenheim - Am 16. Spieltag der Vierten Liga hat der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag um 19:00 Uhr im heimischen Jahnstadion die U23 des großen FC Bayern München zu Gast. In der diesjährigen Tabelle der Regionalliga Bayern liegen die beiden Kontrahenten allerdings auf den Plätzen Elf und Zwölf - die Rosenheimer dabei einen Rang vor den Bayern. Ein Duell auf Augenhöhe also - und Spitzenfußball an der Jahnstraße.

Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt hat sich den Verlauf der bisherigen Saison vermutlich ganz schön anders vorgestellt. Nach dreizehn Saisonspielen belegen die Mannen von Trainer Tim Walter mit 19 Punkten lediglich den zwölften Tabellenplatz. Die letzte Partie am Freitag im heimischen Grünwalder Stadion verloren Kapitän Milos Pantovic und Co. gar mit 1:3 Toren gegen Schalding-Heining. In Burghausen ging man eine Begegnung zuvor mit demselben Ergebnis baden.

Bayern weit unter ihren Möglichkeiten unterwegs

Nun wollen die Münchner sicherlich in der Innstadt Wiedergutmachung betreiben und brennen auf ein positives Resultat, möglichst sogar einen Dreier. Die vielen jungen und hochambitionierten Talente im Kader der Zweitvertretung des Bundesligisten, wie zum Beispiel Torhüter Christian Früchtl, die Abwehrspieler Felix Götze und Marco Friedl sowie Offensivwirbler Timothy Tillmann, um nur einige zu nennen, müssen noch an ihrer Konstanz arbeiten. Aber welche Qualitäten in ihnen stecken, konnten sie bereits im Laufe der Saison mit hohen und überzeugenden Siegen in Bayreuth und gegen Ingolstadt II mit jeweils 5:0 Toren unter Beweis stellen.

„Mit Tim Walter haben die Bayern einen absolut modernen Trainer engagiert, der seine Mannschaft offensiv und äußerst variabel spielen lässt. Wir erwarten einen sehr spielstarken Gegner“ so Sechziger-Coach Tobias Strobl. Besonderen Fokus muss die Abwehr der Gastgeber auf die beiden Goalgetter Kwasi Okyere Wriedt, der bereits acht Treffer erzielen konnte, und FCB-Sturmhoffnung Manuel Wintzheimer legen. Wriedt war am vergangenen Samstag sogar zum ersten Mal im Kader der ersten Mannschaft unter Trainer Jupp Heynckes.

Nach Punkt in Augsburg mit breiter Brust ins Heimspiel

Natürlich weiß die Heimelf welch großes Kaliber da am Dienstag im Rosenheimer Jahnstadion seine Visitenkarte abgeben und dass es eine extrem knifflige Aufgabe werden wird, sofern die Münchner ihre Klasse auf den Rasen bringen können. Aber nach dem bisherigen Saisonverlauf müssen sich Kapitän Georg Lenz und seine Mannen sicherlich auch nicht verstecken. Aktuell weist das Konto der Rothemden mit 20 Punkten sogar einen Zähler mehr auf als das der Münchner.

Das Selbstvertrauen im Team von Trainer Tobias Strobl ist gewaltig, die Stimmung fantastisch. Nicht zuletzt auch wegen dem tollen Mannschaftsgeist und dem unbändigen Willen im Team konnte man unter der Woche bei der famos aufspielenden U23 aus Augsburg dagegenhalten und beim 2:2 einen Zähler mitnehmen. „Augsburg war bisher die physisch stärkste Mannschaft, sie spielen einen extrem schnellen Ball. Ich bin sehr stolz, dass meine Jungs sich dort einen Punkt erkämpft haben.", so Strobl.

"Wir wollen uns die verlorenen Punkte wiederholen!"

Die bevorstehende Begegnung gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München wird eine äußerst interessante Aufgabe für uns. Wir gehen natürlich mit der nötigen Demut vor dem Gegner in die Partie, haben aber sicherlich keine Angst vor dem großen Namen und wollen uns möglichst die verlorenen Punkte aus dem Spiel gegen den FC Pipinsried wiederholen“, sagt der Trainer der Rosenheimer.

Dabei mitwirken können auch wieder die beiden Mittelfeldstabilisatoren Philipp Maier, der zuletzt mit einer Gelb-Rot- Sperre aussetzen musste, und der in Augsburg beruflich verhinderte Michael Denz. Ansonsten plagen den Verantwortlichen auf der Trainerbank des TSV 1860 bis auf die beiden Langzeitverletzten Matze Heiß und Michael Wallner keine Verletzungssorgen. Alle Mann sind also an Bord - die Coaches der Sechziger haben die Qual der Wahl!

Duell der Tabellennachbarn - Hochspannung garantiert

Man darf gespannt sein, wie sich die Rosenheimer im Spiel gegen das hervorragend besetzte Team aus der Landeshauptstadt aus der Affäre ziehen können. Jedenfalls ist es eine Begegnung auf Augenhöhe, alles ist möglich. Für die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauer wird es sicherlich eine spannende und hochklassige Begegnung, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

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