Vorschau auf das Abendspiel im Rosenaustadion

1860 Rosenheim vor Herausforderung in Augsburg

+
Für die Roten aus Rosenheim geht es erneut auf die große altehrwürdige Bühne im Augsburger Rosenaustadion. Ob die Strobl-Jungs Punkte mit nach Hause bringen?

Rosenheim - In einer Nachholpartie des 14. Spieltags der Regionalliga Bayern stehen sich am Mittwochabend (19.00 Uhr) die U23 des FC Augsburg und der TSV 1860 Rosenheim gegenüber. Die Reserve der Fuggerstädter hat aktuell mit 20 Punkten den siebten Rang inne. Die Sechziger liegen nur knapp dahinter mit 19 Zählern auf Rang Zehn.

Aus den letzten beiden Partien, jeweils auf des Gegners Platz, holten die Schützlinge von Trainer Dominik Reinhardt nur einen Zähler (1:1 in Buchbach). Beim SV Schalding-Heining zog man am zurück liegenden Wochenende mit 1:2 Toren den Kürzeren. Damit endete eine starke Serie von fünf ungeschlagenen Partien (vier Siege, ein Remis).

Fuggerstädter warten mit Heimstärke auf

Jedoch geben die Mannen um Kapitän Lukas Ramser, der jedoch nach der fünften gelben Karte am Mittwoch zusehen muss, auf heimischem Geläuf ein ganz anders Gesicht ab. Vier der bisher fünf Begegnungen in der Fuggerstadt konnte der Gastgeber für sich entscheiden. Dabei wurden unter anderem der FC Bayern München II mit 5:1 und die SpVgg Bayreuth mit 4:1 weggefegt.

„Uns erwartet in Augsburg eine äußerst unangenehme Aufgabe. Die Gastgeber weisen eine brutale Qualität und hervorragende Kicker in ihren Reihen auf. Mit der offensiven Grundausrichtung und der extrem schnellen Spielweise können sie an einem guten Tag nahezu jeden Gegner der Liga auseinandernehmen.“, so 1860-Trainer Tobias Strobl.

Augsburg hat gefährliche Mischung am Start

Besonders auf die Torjäger Marco Richter (8 Treffer) und Efkan Bekiroglu (6 Tore) müssen die Jungs um Sechziger Ersatzkapitän Georg Lenz verstärkt ein Auge werfen. Aber auch der Ex- Bundesligaprofi Markus Feulner weiß in seiner neuen Rolle als Taktgeber im zentralen Mittelfeld des FCA II mit seiner Klasse und Routine zu überzeugen.

Er konnte schon nach kurzer Zeit einen enormen positiven Einfluss auf das Spiel der Augsburger nehmen - besonders durch seine Ruhe und Erfahrung gibt der 35-Jährige den vielen Jungspunden im Team den erforderlichen Rückhalt.

"Ich schätze Rosenheim stark ein!"

"Ich schätze Rosenheim stark ein! Sie sind eine sehr spielstarke Mannschaft, die uns defensiv einiges abverlangen wird. Dazu verteidigen sie gut und aggressiv. Aber wir haben gegen Schalding auch kein ganz so schlechtes Spiel gemacht - sondern reichlich unnötig Punke liegen lassen, die wir uns jetzt zurückholen wollen", so U23-Trainer Dominik Reinhardt.

Dass seine Mannschaft mit den Gedanken schon bei dem Highlight-Spiel gegen die Löwen am Sonntag (15:00 Uhr) in der Augsburger Arena sein könnte, befürchtet Reinhardt hingegen nicht: "Unser Fokus liegt voll auf dem Spiel am Mittwochabend. Wir werden alles reinwerfen - und wollen unbedingt gewinnen, um mit einer guten Verfassung in das Match am Sonntag zu gehen."

Zeigt Rosenheim sein Erfolgsgesicht?

Auch die Mannschaft aus Rosenheim hat sich also mittlerweile ligaweit großen Respekt erspielt. Zwar ging die letzte Heimpartie gegen den Aufsteiger aus Pipinsried - auch durchaus verdient – mit 0:1 verloren, aber bereits vier Tage später bezwang man den Drittligisten Kickers Würzburg im Toto-Pokal-Viertelfinale im Elfmeterschiessen. Das war natürlich ein schier sensationeller Erfolg gegen das Profiteam aus Unterfranken und nach Spielanteilen nicht mal unverdient. Das tolle Zwischenresultat Halbfinale - eröffnet eventuell sogar die große Chance auf die Teilnahme am DFB-Pokal!

Aus derart positiven Erlebnissen kann die Mannschaft natürlich nochmal viel Elan, Enthusiasmus und Schwung für die restlichen kräftezehrenden Partien bis zur Winterpause mitnehmen. Nun aber wird der Ligaalltag nach der kleinen Pause, die die Mannschaft aus der Innstadt nach den vielen Englischen Wochen zuletzt auch herbeisehnte, wieder unerbittlich mit dem Spiel in Augsburg fortgesetzt.

Strobl verlangt wieder volle Konzentration auf die Vierte Liga

Dabei kann der Gelb-Rot gesperrte Philipp Maier dieses Mal jedoch nicht mitwirken, ansonsten steht Trainer Tobi Strobl derselbe Kader zur Verfügung wie zuletzt. „Wir müssen in Augsburg zu einhundert Prozent konzentriert auflaufen und unsere Stärken abrufen. Das Spiel wird vermutlich von Kleinigkeiten entschieden - wir hoffen aber, dass wir so gut sind, dass wir am Ende die Glücklicheren sein werden.“, so der Gäste-Coach.

Trotz der bis dato hervorragenden Saison der Rosenheimer, sollten zu den bisher eingefahrenen 19 Punkten möglichst schon noch weitere Zähler in der Fuggerstadt hinzukommen. Dies wird schwierig, aber sicherlich auch nicht unmöglich werden. Der erste kritische Tabellenplatz, der die Relegation bedeutet, ist nämlich auch nur fünf Punkte entfernt. Also sind Kapitän Georg Lenz, Abwehrdirigent Ludwig Räuber, Mittelfeldmotor Michael Denz, die Offensivkräfte um Markus Einsiedler und Danijel Majdancevic sowie alle restlichen Spieler gefordert, weiterhin für Furore zu sorgen.

_

Pressemitteilungen TSV 1860 Rosenheim & BFV

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare