TSV 1860 Rosenheim - SV Heimstetten 0:2

Nächster Nackenschlag: 60er mit bitterer Pleite im Abstiegskracher!

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Mussten im Abstiegskracher eine empfindliche Niederlage hinnehmen: der TSV 1860 Rosenheim.
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Rosenheim - Oha! der TSV 1860 Rosenheim muss eine äußerst bittere Pleite im Abstiegskampf hinnehmen. Gegen den Tabellennachbarn vom SV Heimstetten gab es ein 0:2-Pleite, dabei stand es in diesem Abstiegskracher bis kurz vor Schluss noch 0:0.

Die Hausherren aus Rosenheim hatten die erste Möglichkeit in dieser immens wichtigen Begegnung zwischen dem Vorletzten aus Heimstetten und dem Drittletzten aus Rosenheim. Ludwig Räuber reagierte nach einem Ballverlust der Gäste im Mittelfeld am schnellsten und lief von halblinks auf das Tor von Maximilian Riedmüller zu und schoss von der Strafraumgrenze. Der Ball ging knapp rechts am Pfosten vorbei - knappe Geschichte. 

Man merkte den beiden Teams die Wichtigkeit dieses Spiels an, weshalb beide etwas vorsichtig begannen und ihr Glück überwiegend über die Mitte versuchten, jedoch war meistens vor den stabilen Abwehrreihen Schluss. Nach knapp 25. Minuten konnten die Hausherren durch Chris Wallner den nächsten Abschluss verbuchen. Nach einer Ecke gelangte der Ball zu Wallner, der aus 16 Metern wunderschön direkt abzog. Der Keeper der Gäste konnte den Ball mit einer sehenswerten Parade aber über das eigene Tor lenken - das hätte die so wichtige Führung sein können. Die folgende Ecke brachte nichts ein. 

Beide Teams mussten früh in der Begegnung verletzungsbedingt wechseln. Bei den Sechzigern musste Pius Krätschmer nach gut einer halben Stunde runter, für ihn kam Omer Jahic. Bei den Heimstettnern musste in der 34. Spielminute Moritz Hannemann das Spielfeld verlassen, für ihn kam Maxi Hintermaier. Auch im Verlaufe der ersten Hälfte gingen die beiden Teams recht wenig Risiko ein, wobei die Gäste aus Heimstetten ganz ohne nennenswerte Aktion in der ersten Hälfte blieben. Insgesamt also ein kleines Chancenplus für die Rosenheimer nach dem ersten Spielabschnitt, der mit der Nullnummer endete. 

Die Gäste aus dem Münchner Vorort kamen deutlich präsenter aus der Kabine und kamen immer besser in die Partie, wobei die Rosenheimer-Kette weiterhin stabil stand und sich im Defensivverbund teilweise zu einer Fünferkette formierte, so hatten die Gäste erst in der 67. Spielminute ihren ersten nennenswerten Abschluss. Fabio Sabbagh kam nach einer Körperdrehung zu einer guten Torchance. Aus 25 Metern versuchte er es mit einem Fernschuss, aber ein Abwehrbein konnte in höchster Not zur Ecke klären. 

Die Rosenheimer, die in der ersten Hälfte noch vereinzelt Nadelstiche setzen konnten, kamen kaum mehr zu richtig guten und zwingenden Aktionen, weshalb das 1:0 für den SV Heimstetten in der 82. Spielminute vielleicht nicht ganz unverdient kam. Nach einem Ballverlust des TSV konterten die Gäste blitzschnell und Marcel Ebeling wurde alleine auf die Reise geschickt, Ebeling blieb vor dem Tor eiskalt und schob ins linke untere Eck ein, TSV-Keeper Herzig war zwar noch dran, jedoch konnte er den Ball nicht mehr entscheidend um den Pfosten lenken. 

Die Rosenheimer probierten es zwar weiter und kämpften um jeden Meter, doch in der 85. Spielminute mussten die Sechziger den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Nach einem etwas uncleveren Abwehrverhalten in der 84. Spielminute entschied Schiedsrichter Luka Beretic auf Elfmeter für Heimstetten. Ex-Löwe Mohamad Awata schnappte sich die Pille und verwandelte mit einem strammen Schuss ins rechte Toreck und damit direkt ins Mark der Rosenheimer, die nicht mehr zum Anschluss kamen und durch die Niederlage nun den Platz mit den Heimstettnern tauschen und nun auf einem direkten Abstiegsplatz liegen - eine unfassbar bittere Niederlage für den TSV, der sich durch einen Sieg ein kleines Polster auf den direkten Abstiegsplatz hätte erspielen können.

Bereits am nächsten Samstag geht es gegen einen richtig dicken Brocken. Dann müssen die Rosenheimer zum 1. FC Schweinfurt, aber vielleicht kommt so ein starker Gegner genau zur rechten Zeit, um die Trendwende, die bitter nötig ist, zu schaffen. 

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