Im Februar soll es mit dem Ligapokal weitergehen

BFV terminiert Schlussspurt: Das sagen die Regionalligisten aus der Region

Zwei Spieler des TSv 1860 Rosenheim und des SV Wacker Burghausen im Zweikampf.
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Das Ligapokal-Duell im September gewann der TSV 1860 Rosenheim gegen Wacker Burghausen.

Bayern - Im Februar soll der Spielbetrieb in der Regionalliga Bayern mit dem Ligapokal fortgesetzt werden. beinschuss.de hat bei den Verantwortlichen des TSV 1860 Rosenheim, des SV Wacker Burghausen und des TSV Buchbach nachgefragt, wie sie zum Fortsetzungs-Plan des BFV stehen.

Zwar herrscht aktuell noch Sportverbot im Freizeit- und Amateurbereich und dies könnte noch bis 20. Dezember verlängert werden, aber der Bayerische Fußball-Verband hat bereits seinen Starttermin für die Regionalliga Bayern im kommenden Jahr festgelegt.

Im modifizierten Ligapokal, die Rückspiele in der Vorrunde wurden ersatzlos gestrichen, sodass die Vorrunde als Einfachrunde gewertet wird, soll Mitte Februar gestartet werden. Die Einteilung der Hauptrunden-Gruppen erfolgte anhand der Tabellenplatzierung und einer gruppenübergreifenden Quotientenregelung gemäß Durchführungsbestimmungen. Dabei wurden der SV Wacker Burghausen und der TSV Buchbach zusammen mit dem 1. FC Schweinfurt und dem SV Heimstetten in eine Gruppe eingeteilt. Der TSV 1860 Rosenheim dagegen hat weitere Fahrten vor sich. Die 60er sind mit dem FC Memmingen, dem VfB Eichstätt und SV Viktoria Aschaffenburg in der Gruppe 1.

beinschuss.de hat bei den Verantwortlichen der drei Regionalligisten aus der Region nachgefragt, wie sie zum Fortsetzungs-Plan des BFV stehen.

TSV 1860 Rosenheim muss weit fahren in der Gruppe 1

„Wir wären froh, wenn wir im Februar wieder spielen könnten“, sagt 1860 Rosenheims Sportlicher Leiter Hans Kroneck gegenüber beinschuss.de. „Aber das hängt von mehreren Faktoren ab. Wir nehmen es, wie es kommt.“ In Bezug auf die Gruppeneinteilung und des Spielplans sagt Kroneck: „Es ist unglücklich, dass wir nach Aschaffenburg fahren müssen.“

Dabei hat der Sportlicher Leiter vor allem die Kosten im Blick. „Es ist eine lange Fahrt, wodurch der Bus natürlich teurer wird“, sagt der Sportliche Leiter, der aber nicht die Schuld beim Verband sieht. „Es musste eine Lösung gefunden werden. Wir stellen uns der sportlichen Herausforderung.“ Der Start der Vorbereitung ist für den 12. Januar vorgesehen.

SV Wacker freut sich auf das Derby gegen Buchbach

Beim SV Wacker Burghausen freut man sich auf das Spiel in Buchbach. „Der Startplan ist für uns okay. Wir haben eine tolle Gruppe und dazu noch ein Derby“, sagt Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk auf Nachfrage von beinschuss.de.

Mit der Vorbereitung soll Anfang Januar gestartet werden. Fenk stellt klar, dass der SV Wacker den Ligapokal nicht als bloße Vorbereitungsspiele ansieht. „Ich bin positiv eingestellt und finde den Ligapokal gut. Wir wollen die Chance nutzen und in die Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen.“

Buchbach muss nach Schweinfurt reisen

Beim TSV Buchbach soll etwa am 20. Januar der Trainingsstart stattfinden. „Die Ligapokal-Gruppe ist okay, es sind gute Gegner dabei“, sagt Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier. „Wir sehen dem ganzen entspannt entgegen.“ Für Hanslmaier ist die Fahrt nach Schweinfurt zwar unglücklich, aber er macht dem Verband keinem Vorwurf. „Die gefunden Lösung mit der Quotientenregelung war die vernünftigste.“

Ob der Start in der Regionalliga Bayern tatsächlich wie geplant stattfinden kann, hängt neben den Witterungsverhältnissen auch von der Entwicklung rund um die Corona-Pandemie ab.

ma

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